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Limitiertes T-Shirt des Louis-Vuitton-Chefdesigners wirbt für Homo-Rechte

Von Carsten Weidemann

In der Mode – vor allem in den USA – werden zunehmend mehr politische Statements gesetzt. Der Einfluss großer Modehäuser und international anerkannter Designer scheint größer denn je.

Nun hat auch Marc Jacobs zugeschlagen. Jacobs, seit 1997 Chefdesigner beim französischen Traditionshaus Louis Vuitton, lancierte für seine "Special Items"- Linie ein T-Shirt, das für gleiche Rechte für Schwule und Lesben wirbt. Darauf zu sehen ist ein adrettes Lesbenpaar mit Kind und dem Slogan "I pay my taxes - I want my RIGHTS!".

Das T-Shirt kostet 24 Dollar und ist in einer limitierten Auflage von 200 Stück nur in den Marc Jacobs Accessories Stores erhältlich.

Jacobs ist selbst offen schwul und wurde in diesem Jahr vom Magazin "Out" zu den 50 einflussreichsten Schwulen und Lesben in Amerika gezählt. Im Juni kündigte der Designer seine baldige Hochzeit mit seinem brasilianischen Lebenspartner Lorenzo Martone an.



#1 DragonWarrior
  • 19.08.2009, 07:28h
  • is ja kaum zu fassen...

    ein schwuler chefdesigner entschließt sich, etwas für die bewegung zu tun - zumindest soll das ja wohl den eindruck erwecken!! - produziert sagenhafte 200 (!) stück eines t-shirts, die für 24 dollar zu haben sind...
    ... und erhält damit für etwas, was mancher CSD-veranstalter heute ganz selbstverständlich mehr oder weniger nebenbei leistet weltweit aufmerksamkeit in den schwullesbischen medien...
    das nenn ich günstige werbung

    auf der special items seite im link war das ding noch nicht mal zu finden...
    *kopfschüttel*

    ich hab schon in den 80ern ein t-shirt mit motiv von keith haring geschwnkt bekommen, dass er für die bewegung designed und ihr zur vermarktung überlassen hatte...

    hätte jacobs wirklich etwas erreichen und bewirken wollen, das über medienaufmerksamkeit hinausgegangen wäre, wäre eine 2000er auflage zu einem etwas günstigeren preis - oder gar an die bewegung zum verkauf abgegeben - sicherlich sinnvoller und möglich gewesen.
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#2 stromboliProfil
  • 19.08.2009, 08:08hberlin
  • Antwort auf #1 von DragonWarrior
  • stimmt!
    so was könnte z.B. fonds/stiftungen zur rettung und unterstützung verfolgter schwuler in iran-irak-jamaika oder wo auch immer füllen!

    Den mann anschreiben und zur kurskorrektur auffordern... manchmal denken die auch nicht weiter bis über ihre egos hinaus...
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#3 stromboliProfil