Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10920

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Lokalpolitiker Werner Marx (CDU), weil in einer von ihm vermieteten Wohnung ein offenbar illegales Schwulenbordell betrieben wurde.

Der 39-jährige Marx hat die Wohnung in der Bergerstraße in Köln-Porz an einen Bordellbetreiber vermietet, berichtet die "Kölnische Rundschau". Dabei sollen osteuropäische Prostituierte, die teilweise erst 18 Jahre alt waren, ihre Dienste via Internet angeboten haben. Oberstaatsanwalt Günther Feld hat nach einer Anzeige die Ermittlungen wegen Menschenhandels aufgenommen: "Wer eine Person unter 21 Jahren zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu sexuellen Handlungen bringt, macht sich strafbar", erläuterte er. Die jungen Männer aus Bulgarien und Rumänien könnten die Dienste nicht von sich aus angeboten haben, weil sie kaum Deutsch sprächen.

Angezeigt worden ist Marx demnach von einem Miteigentümer des Wohnkomplexes, der auch im CDU-Ortsverband Porz tätig war. "Es muss davon ausgegangen werden, dass er (Marx) an den Erträgnissen des ,Geschäftes in seiner Wohnung’ beteiligt ist", heißt es in der Anzeige.

Marx: Nichts von Bordell gewusst

Marx ist gegenwärtig Mitglied der Bezirksvertretung Porz. Er bewirbt sich bei der Kommunalwahl am 30. August um einen Sitz im Stadtrat. Sein Anwalt weist alle Anschuldigungen zurück und droht dem Kläger mit einer Anzeige wegen Verleumdung. "Mein Mandant hatte das Pech, dass das in seiner Wohnung passiert ist und er am Anfang mit der Situation überfordert war", erläuterte Michael Evert.

Er erklärte, dass die Wohnung 2008 an einen Mann untervermietet worden sei. Es sei bekannt gewesen, dass dort eine Schwulen-WG geplant gewesen sei. Allerdings sei ohne Marx’ Wissen das Bordell betrieben worden. Wegen Ruhestörung musste nach Angaben des "Express" die Polizei mehrfach ausrücken. Inzwischen hat Marx mit dem Mieter ein Aufhebungsvertrag geschlossen; dieser muss ab dem 31. Dezember ausziehen. (dk)



#1 K. LauerAnonym
  • 19.08.2009, 14:47h
  • Ah ja. Soweit habe ich noch nicht gedacht bei den
    jungen Bulgaren bei uns in der Stadt. Plötzlich recht viele; auffallend durch gutes Aussehen.

    Smooth & hairy. Ich frag knueppel mal, ob er mit mir ins örtliche CDU-Büro geht. Alleine traue ich mich nicht. Vielleicht gibt's da auch was Legales ?

    marxism today
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gatopardo
  • 19.08.2009, 15:57h
  • Hoffentlich geht die Vorverurteilung nun nicht los, auch wenn der Vermieter ein CDU-Politiker ist. Aus eigener Erfahrung kann ich nachvollziehen, wie man mitunter wirklich nicht genau weiss, welche Leute sich da in sein zu vermietendes Eigentum einnisten.
    Gut in Erinnerung bleiben mir mitternächtliche telefonische Beschwerden der Nachbarn eines von mir vermieteten Penthouses der Madrider Innenstadt, wo mir völlig Unbekannte regelmässig bis in die Morgenstunden auf der Terrasse mit Gästen besoffen rumgrölten. Es hat dann Monate gedauert, bis ich die Bande los wurde, weil sie die ständigen Auseinandersetzungen mit der lokalen Polizei satt hatten.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SchnäuzelchenAnonym
  • 19.08.2009, 16:00h
  • Ein schwuler Puff und dann ist der Vermieter noch ein Mitglied der CDU und Ratskandidat! Hat er es nicht gewußt oder war er nur leichtsinnig?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 seb1983
  • 19.08.2009, 16:14h
  • Möglich dass er es wusste, möglich aber auch dass er es nicht wusste. Die Untersuchung wirds zeigen. Was Bleibt? Schwul Puff Illegal, mehr passt bei der Bild nicht in die Randspalte.
    Damit dürfte die politische Zukunft erledigt sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 MIZAnonym
  • 19.08.2009, 16:56h
  • Ja, Kruzifix! Ein schwules Bordell in der Immobilie eines Christdemokraten???!!! Ich würde vorschlagen, dass der Herr Erzbischof persönlich die Bude mit Weihwasser ausspritzt und dem Herrn Marx diesen Teufel austreibt!
    *lol*
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TimmAnonym
  • 19.08.2009, 16:57h
  • @seb1983
    Schwul ist heute bei der CDU längst kein Hinderungsgrund einer politischen Karriere. Dies haben Ole von Beust, die LSU mit ihren Mitgliedern als auch der jetzige OB Kandidat in Köln Peter Kurth von der CDU ausreichend bewiesen.

    Problematischer aber dürfte die Story um den illegalen Puff werden.

    Insgesamt bin ich mir bei der Geschichte sicher, dass Marx dies nicht gewußt hat. Meines Erachtens dürfte er aber zu wenig seine Mieter dort geprüft haben. Das kann man ihm Allerhöchstens anlasten, aber auch das läßt sich einfach kaum durchführen. Wie will ich als Vermieter nachprüfen, was meine Mieter so alles machen...nicht möglich.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 XXOAnonym
  • 19.08.2009, 16:57h
  • So sehr ich ja auch ein vermeintlich bigottes Verhalten der CDU gern anprangern würde.

    Aber im Zweifel hat der wirklich nichts gewusst und es ihm so wie meiner Oma ergangen die auch mal an zwei "Cousinen" aus dem Ostblock vermietet hatte. Die Damen haben auch freudestrahlend ihr Gewerbe betrieben und Oma ein Ermittlungsverfahren am Hals. Das gibt es leider mehr als man denken würde wie uns dann der Anwalt von "Haus und Grund" versicherte.

    Also muss ich in dem Fall erst mal die Unschuldsvermutung gelten lassen so schön sich das auch anhört. Konservativ und dann noch Puff ist heftig aber schwuler Puff wäre die Krönung.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Liedel
  • 19.08.2009, 16:59h
  • @MadridEU

    Ich erinnere mich sehr gut an meine Vermieterin hier in Berlin- Friedrichshain, die mir 2004 einen Jungnazi+ Anhang in die Wohnung unter mir setzte. "Seine Mutti und er machten beim Gespräch so einen netten, gepflegten Eindruck."
    Tja, mit täglicher nächtlicher Nazimucke und Pöbeleien gegenüber den Nachbarn hatte sie wohl nicht gerechnet. Da war Dein Untermieter aber noch nett, wenn er anrief, ich bevorzugte in diesem Fall "Bandenbildung" mit meinen Nachbarn: Mietminderungen, Anzeigen über Anzeigen durch mich und andere. Dann hat der Vermieter irgendwann keine andere Wahl mehr, als den Verursacher rauszuwerfen!

    Was diesen Fall angeht, sehe ich das ähnlich wie seb1983: es ist immer wieder zu betonen, dass es in Deutschland eine Unschuldsvermutung gibt.
    Klar, dass der Herr in der CDU ist, würzt das ganze natürlich, wenn man bedenkt, wie viele Evangelikale und Fundi- Katholen in dieser Partei sind Wo doch jetzt sogar die LSU die "heilige Ehe" retten will:

    jungle-world.com/artikel/2009/31/36458.html

    Da passt (vermutete) Prostitution so gar nicht ins Bild gell

    Bemerkenswert übrigens, dass das Phänomen des massenweisen Auftretens von hübschen Bulgaren und Rumänen nun auch in Köln um sich greift (in Bln- Schöneberg ist das ja schon länger zu beobachten). Mögen die auch hübsch sein, was dahinter steckt ist ja meist eher traurig (wirtschaftliches Überleben, Armut, verdienst Dritter an körperlicher Ausbeutung). Mit freiwilliger, selbstbewußter Prostitution hat das wohl kaum was zu tun, das kann mir einfach niemand erzählen!
    Traurig vor allem, dass dem ganzen dann noch das Etikett "schwul" aufgedrückt wird...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 K. LauerAnonym
  • 19.08.2009, 17:17h
  • Antwort auf #7 von XXO
  • Cousinen aus dem Ostblock ! Penthouse, Nazimucke !
    Das pralle Leben !!!

    Und da wird immer erzählt, die Menschen hätten keine Interesse mehr an Marx !

    Sie blühen auf und aufer !

    Es wäre ein Verbrechen die Story nicht breitzutreten.

    Die Gutaussehenden in unserer Sadt sind West-Thrakier (Türken) und Pomaken aus Bulgarien. Ärmste Gegenden
    wo geht.

    Robustere Exemplare findet man ethnologisch gleich, im
    europäischen Teil der Türkei. Bildsuche Kirkpinar bei flickr oder google. Die Jungs sollen schwer zu fassen sein !
  • Antworten » | Direktlink »
#10 marx brothersAnonym