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Einer anonym durchgeführten Umfrage zufolge glaubt die Hälfte der American-Football-Spieler an US-Universitäten, dass sie schwule Mannschaftskameraden haben.

Das berichtet das "ESPN Magazine". Die Sportreporter befragten dabei insgesamt 85 College-Footballspieler. Von ihnen gaben 49 Prozent an, dass sie wahrscheinlich mindestens einen Kameraden im Team haben, der auf Männer steht. Unter den "Pacific 10"-Teams – also der Liga der westlichen Bundesstaat Kalifornien, Arizona, Oregon und Washington – bejahten das sogar 70 Prozent.

Ryan Hockensmith von ESPN, dem größten amerikanischen TV-Sportkanal, war von der Umfrage überrascht. Er erklärte, dass die 18- bis 22-Jährigen Collegestudenten scheinbar offener gegenüber Homosexualität seien als die Generation zuvor.

Im Profi-Football hat sich noch kein einziger aktiver Spieler geoutet. Esera Tuaolo und Dave Kopay haben erst über ihre Homosexualität gesprochen, nachdem sie den Profisport verlassen haben. Andere Ex-Profis haben aus ihrer Abneigung gegenüber Schwulen dagegen keinen Hehl gemacht. So erklärte der ehemalige Spieler Kenneth Hutcherson, dass offen schwule Spieler die "Kameradschaft" im Team negativ beeinflussen könnten (queer.de berichtete).

Auch homophobe Beschimpfungen sind beim Football nach wie vor an der Tagesordnung. So verunglimpfte Greg McMackin, Trainer des Collegeteams Hawaii, seine Gegner bei einer Pressekonferenz vor zwei Wochen als "Faggots" ("Schwuchteln"). Später entschuldigte sich der 64-Jährige für die Beleidigung.

Vor rund zwei Jahren veröffentlichte ein Sportsoziologe, dass 40 Prozent der von ihm befragten "typisch" heterosexuellen Footballspieler schon sexuelle Erfahrungen mit anderen Männern gesammelt hätten (queer.de berichtete). "Die Ergebnisse unterstützen meine Annahme, dass Homophobie unter männlichen Mannschaftssportlern in Nordamerika in allen Bereichen auf dem Rückzug ist", erklärte Professor Eric Anderson von der Universität Bath (England) damals. (dk)



#1 seb1983
  • 19.08.2009, 16:21h
  • Und ich gebe offen zu dass ich glaube dass an meinem Wagen schonmal ein schwuler Mechaniker gewerkelt hat^^ oh man
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#2 ProvinzschwulettProfil
  • 19.08.2009, 19:37hmalhiermaldort
  • Oh, mon dieu...wir Homos sind anscheinend überall...genau wie Viren, Bakterien und Heteros...^^
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#3 AntichristProfil
  • 20.08.2009, 07:27hHH
  • Zitat: "Einer anonym durchgeführten Umfrage zufolge glaubt die Hälfte der American-Football-Spieler an US-Universitäten, dass sie schwule Mannschaftskameraden haben."
    Wie sähe das Ergebnis wohl bei einer ebenso anonymen Umfrage unter deutschen Fußballspielern (Profi sowie Amateur) aus? Läge das Ergebnis da auch in der Größenordnung 49% bzw. 70%?
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#4 XDAAnonym