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Caster Semenya wurde bei der WM in Berlin Weltmeisterin beim 800-Meter-Lauf. Jetzt ist ihre Goldmedaille in Gefahr: Ein Geschlechtstest soll feststellen, ob die Südafrikanerin wirklich eine Frau ist.

Am Mittwoch gewann die 18-Jährige souverän ihren Wettkampf, doch da hatte der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) schon angeordnet, dass ein Geschlechtstest entscheiden muss, ob der Sieg rechtens war. Denn schon bei Semenyas Ankunft in Berlin hatten Sportler und Funktionäre getuschelt: Sie mache mit ihrer flachen Brust und ihrem muskulösen Körper eher einen männlichen Eindruck.

Schnell wird das Ergebnis nicht vorliegen: "Diese Art von Tests brauchen Monate, wir müssen eine ganze Reihe von Faktoren messen", erklärte IAAF-Sprecher Nick Davies. Dazu sei ein "Gremium von Wissenschaftlern" notwendig. "Außerdem geht es um mehr: Sie wuchs als Frau auf und wenn wir jetzt kommen und sagen: ‚Sie sind ein Mann’ müssen wir uns dessen sicher sein."

Das National Olympische Komitee Südafrikas (SASCOC) kritisierte die Spekulationen um das Geschlecht der Topathletin: "Wir verurteilen die Art und Weise, wie sie mit Spekulationen und Anschuldigungen konfrontiert worden ist, ausgerechnet an dem Tag, an dem sie in ihrem ersten großen Wettkampf im Finale läuft", erklärte SASCOC-Präsident Gideon Sam. (cw)



#1 Katrin
  • 20.08.2009, 16:53h
  • Bei meinen Papageien machen wir zur Geschlechtsbestimmung einen Gentest: XX = männlich, XY= weiblich (umgekehrt wie beim Menschen). Kostet 34,80 als Einzelprobe und dauert ein paar Minuten.
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#2 seb1983
#3 Katrin
  • 20.08.2009, 17:27h
  • Antwort auf #2 von seb1983
  • Was bei Papageien einfach ist, ist bei Spitzensportlern nur deshalb schwierig, weil es um richtig Kohle geht. Deshalb kommen dann so unsinnige Aussagen hervor wie: Wir haben sie nicht untersucht, sind uns aber sicher, dass sie eine Frau ist. Natürlich wäre es tragisch für die Gute, wenn Sie Y Chromosomen hat, da sie das ja nicht abstellen kann, während man Doping abstellen kann und nach zwei Jahren wieder mitläuft. Und da von jedem Spitzensportler ein ganzer Tross Blutsauger lebt, wird sich nach Kräften gedreht und gewunden. Dann sind halt die Werbeeinnahmen hin und Frau muss was anderes machen. Studiert ja eh Sport und gehört dann zu den Blutsaugern, auch denen geht es gut.
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#4 bananasEhemaliges Profil
  • 20.08.2009, 18:32h
  • Antwort auf #3 von Katrin
  • Gibt auch Frauen mit XY. Vollkommen weiblich, außer die " inneren" Sexualorgane . Ihr Körper reagiert nicht auf das selbst produzierte Testosteron.Die Krankheit heißt "Androgen Insuffizienz Syndrom " (AIS).
    Zugegeben, so schlau bin ich nicht, aber in der "sz-online" gibt es dazu einen guten Artikel. (Zu schnell für eine Frau?)
    So einen Fall gab es schon mal, wo einer Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Asien-Spielen, die Medaille aberkannte. Die wollte sich umbringen.
    Tragisch ist das schon.

    www.sueddeutsche.de/sport/378/484811/text/
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#5 pilo2004
  • 21.08.2009, 11:39h
  • Entschuldigung, aber dümmer hätte die B*ld-Zeitung auch nicht titeln könnern.

    "tranny -alarm..." also bitte
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#6 LorenProfil
  • 21.08.2009, 15:09hGreifswald
  • Antwort auf #5 von pilo2004
  • Die Überschrift ist mir auch unangenehm aufge-
    fallen. Ein etwas sensiblerer Umgang mit dem
    Thema und mehr Informationen darüber hätte
    ich mir auch gewünscht, nicht zuletzt aus Respekt
    gegenüber Caster Semenya.
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#7 TommysaversAnonym
  • 02.09.2009, 13:27h
  • Schonmal was von "Chancengleichheit" gehört oder sich wenigstens mal gefragt warum Männer und Frauen getrennt antreten?
    Das Geschlecht im Zweifel zu überprüfen ist vollkommen Richtig.

    1. Wer bei der WM mitmachen will hat die Pflicht die Regeln zu befolgen.

    2. Wenn "sie" wirklich eine Frau ist kann sie den Test mit gutem Gewissen antreten. Der ganze Wirbel aber wirft schon einen gewissen Verdacht auf.
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