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Die US-Gesundheitsbehörde hat erklärt, dass schwule und bisexuelle Männer ein 50 Mal höheres Risiko haben, sich mit HIV anzustecken, als heterosexuelle Männer oder Frauen.

Das gab Amy Lansky, Sprecherin der Centers for Disease Control (CDC) bei einer Aids-Konferenz in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) bekannt. Bislang vermied es die Behörde stets, derlei Vergleiche zu stellen. Am meisten gefährdet seien demnach Schwule mit schwarzer Hautfarbe, da sich Amerikaner afrikanischer Herkunft weit häufiger infizieren als Weiße. Lansky erklärte, dass sich nach CDC-Schätzungen im Jahr 2007 rund 0,7 Prozent der schwulen Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert haben.

Laut CDC seien mehr als die Hälfte der HIV-Neuinfektionen auf gleichgeschlechtlichen Sex zurückzuführen. Damit ist die Situation dort ähnlich wie in Deutschland: Laut Robert-Koch-Institut sind im vergangenen Jahr 65 Prozent der neu diagnostizierten Fälle durch Homo-Sex verursacht worden (queer.de berichtete). In den USA infizierten sich allerdings weit mehr Menschen: Während in Deutschland jährlich 2.800 Fälle gemeldet werden, geschehen in den USA Schätzungen zufolge rund 40.000 Neuinfektionen. (dk)



25 Kommentare

#1 Tim_ChrisProfil
  • 26.08.2009, 17:23hBremen
  • "Am meisten gefährdet seien demnach Schwule mit schwarzer Hautfarbe"

    Gibt es da auch eine Erklärungsmöglichkeit dazu? Sind sie nachlässiger bei Safer Sex? Haben sie im Vergleich zu hellhäutigen Schwulen einen anderen genetisch bedingten Immuncocktail der sie anfälliger macht? Oder weshalb sind sie gefährdeter?
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#2 hwAnonym
  • 26.08.2009, 17:57h
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • Ich denke, erhöhte Nachlässigkeit gefördert durch Geldmangel. (Tabak, Alkohol, etc.)
    Rechne mal, was eine Packung Kondome für einen HartzIV-Empfänder hier bedeuten.

    Und eben Bildung.

    Wobei, schwarzafrikanische Heteros, die ich kenne und nur diese meine ich, beantworteten meine Frage, ob sie Kondome benutzen, sehr nett mit einem Ja.
    Ihr Abitur oder Studium machte es ihnen möglich, diese Antwort mir gegenüber, als die günstige erscheinen zu lassen. Ich glaubte denen kein Wort.
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#3 seb1983
  • 26.08.2009, 19:26h
  • törö törö
    Und das ist jetzt eine Neuigkeit? Na vielleicht dass man sich auf 65% nach vorne gepoppt hat in Deutschland, ich hatte noch 50% im Kopf...

    Die Gründe für die höhere Ansteckungsrate bei Schwarzen hat hw (erfreulich neutral) gut dargestellt.
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#4 axelAnonym
#6 seb1983
  • 26.08.2009, 20:05h
  • Antwort auf #2 von hw
  • Die Preisfrage lasse ich allerdings nicht gelten, 100 Kondome gibts für 15€, teils, sogar weniger. Das heißt 15cent oder weniger!!!! pro Kondom.

    Eine EINZIGE Zigarette kostet bereits 25 cent! Ich für meinen Teil was woran ich mehr Spaß habe.
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#7 hwAnonym
  • 26.08.2009, 20:33h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Du gehst sozialisationsbedingt rational an die Sache.
    Mache ich überzeugungsbedingt auch.

    Eine verbilligte Wendesteppjacke/Kunstfaser
    kostet $ 4.99

    www.condomdepot.com/product/detail.cfm/nid/184/pid/2165

    Was ich hier von und in Gruppen von 13-17 jährigen, die nie, gar gar ni,e eine Beratungsstelle sehen werden, zum Thema Mann, Männlichkeit, Sex, Verhütung und AIDS scon zu hören bekam, kann ich auf noch desolatere Milieus in den USA hochrechnen.
    Es ist grauenhaft.
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#8 Leo20mal6Anonym
  • 26.08.2009, 21:46h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • Genau! Super!
    Kondome gehören halt zu einem wie, ja hm mit was soll es man vergleichen???
    Vielleicht mit dem handy. das nimmt man auch überall mit.
    ich habe IMMER gummis dabei,
    weil du willst zum supermarkt und weisst nicht wo du landest...
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#9 anonymusAnonym
  • 26.08.2009, 22:16h
  • Das fragen sich schwule Männer überall, warum gerade sie höher gefährdet sind ---
    Die CDC und die hiesigen Behörden sollten Klartext reden und erklären daß beispielsweise die Darmschleimhaut extremst empfindlich für alle Arten von Keimen, Viren und Bakterien ist,daß es deshalb extremst gefährlich ist ungeschützten Analverkehr zu haben - daß die vaginale Schleimhaut etwas robuster ist (weil sie ja von der Natur her zum eindringenden Verkehr gestaltet wurde ;-) ) daß wir natürlich mit unserem umtriebigen Verhalten auch noch dazu "beitragen" daß wir die höchste Risikogruppe sind ist leider auch nicht von der Hand zu weisen .... also liebe Kinder - Selbstkritisch sein und auch das eigene Verhalten hinterfragen - oh je jetzt wird gleich der anarchistische freihheitskämpfende und liebende Schwule aufheulen und fluchen über die blöden Spießer ... achtung gleich kommt er!
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#10 KuckuckAnonym
  • 27.08.2009, 02:08h
  • Hätten sie nicht Homos mit Heten verglichen sondern anonyme Sexkontakte zum Kriterium gemacht - denn daran dürfte es liegen. Kann sein, bei Homos sind die - noch - häufiger als bei Heten. Ich wette, Schwule haben auch ein größeres Risiko, verrückt zu werden - aufgrund einer schizophrenen Lebenssituation.
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