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Das Parlament in Montevideo hat der Gleichstellung von Homo-Paaren im Adoptionsrecht zugestimmt – ein Novum im Südamerika.

Trotz erbitterten Widerstandes der katholischen Kirche haben 40 Abgeordnete des Repräsentantenhauses für die Homo-Adoption gestimmt, 13 votierten dagegen. Jetzt muss das Gesetz noch dem Senat vorgelegt werden. Dieser hatte sich zwar bereits im Juli für den Gesetzentwurf ausgesprochen, muss nun aber wegen Veränderungen durch das Repräsentantenhaus erneut abstimmen. Das wird aber lediglich als Formsache angesehen.

Der sozialistische Präsident Tabaré Vázquez unterstützt die Gleichstellung von Homo-Paaren. Er hatte bereits im Dezember 2007 der Einführung von Eingetragenen Partnerschaften zugestimmt (queer.de berichtete). Auch hier war Uruguay Vorreiter: Es ist bis heute der einzige Staat in Südamerika, der landesweit Homo-Ehen erlaubt. Zuletzt sorgte Uruguay im Mai für Schlagzeilen, als es das Verbot von Homosexuellen in der Armee abschaffte (queer.de berichtete). (dk)



#1 goddamnedliberalAnonym
  • 28.08.2009, 19:19h
  • Solche Entwicklungen kommen nicht von ungefähr.

    Den Grundstock legten Präsidenten wie
    José Pablo Torcuato Batlle y Ordóñez (* 21. Mai 1856 in Montevideo; † 20. Oktober 1929 ebda.).

    Verantworliche für ein kostenloses Studium - auch für Frauen. Und:

    1906 - Das Verbot von Kruzifixen in Krankenhäusern
    Die Entfernung von Verweisen auf Gott und das Evangelium bei öffentlichen Vereidigungen
    Einführung eines ersten Scheidungsrechts

    1914- Einführung der Arbeitslosenversicherung

    1915- Einführung des 8-Stundentages

    1934 erfolgte dann die Legalisierung der Homosexualität

    dank CIA gab es dann von 1973 bis 1985 auch mal eine Militärdikatur. Aber: Der Fortschritt hat gottseidank einen langen Atem!
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