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  • 28. August 2009, noch kein Kommentar

Zwei CDs, eine waghalsige Sammlung von Künstlern, die Fanta 4 ihren Tribut erweisen: Clueso, Xavier Naidoo, Mario Barth, Roger Cicero, Scooter, etc.

Von Carsten Weidemann

Und wieder gibt es einen Grund, auf Die Fantastischen Vier neidisch zu sein: Nach 20 beispiellos erfolgreichen Jahren im Musikbusiness, in denen Michi Beck, Thomas D, Smudo und And.Ypsilon über ein Dutzend Longplayer (inklusive Live-Alben, Best Of und Megavier) sowie knapp dreißig Singles veröffentlichten, die sich insgesamt mehr als sechs Millionen Mal verkauften, zelebriert die Band 2009 ihr Jubiläumsjahr nicht nur mit Pauken und Trompeten auf der größtmöglichen Freifläche ihrer Heimatstadt Stuttgart, sondern wird auch selbst reich beschenkt.

Mit "A Tribute to Die Fantastischen Vier" veröffentlicht Columbia Deutschland eine spektakuläre Doppel-CD, auf der sich mehr als 30 Musiker und Bands aus fünf Jahrzehnten deutscher Musikgeschichte vor den Genre-Schöpfern verneigen.

Youtube | Video ''tribute2fanta4'' mit Roger Cicero, Andreas ''Bär'' Läsker und vielen anderen

Unter den Gratulanten finden sich mit Xavier Naidoo, Peter Maffay, Scooter, The Rattles, Die Massiven Töne, Thomas Anders, Karat, Sasha, Roger Cicéro, Fehlfarben, Mario Barth, Revolverheld und Juli zahlreiche Legenden, Wegbegleiter, ehemalige Konkurrenten und prominente Fans. In der Summe ergibt sich ein spannendes wie streitbares Line-Up, das dem Anlass nicht nur gerecht wird, sondern in seiner Zusammensetzung auch Ausdruck der nachhaltigen Breitenwirkung und des Talents dieser Band ist.

Diese Karriere gründet auf einem Musikstil, der hierzulande bis zu ihrem Auftauchen ein unbeachtetes Nischendasein fristete – und dies ohne ihr Wirken möglicherweise auch heute noch täte. Wie viele Musiker und Bands ihren Erfolg nebst beruflicher Existenz den vier Stuttgartern verdanken, vermag wohl keine Statistik darzustellen. Fakt ist: es ist höchste Zeit, diesen Pionieren ein "Tribute-Album" zu widmen und damit eine Ehre zuteil werden zu lassen, in deren Genuss in Deutschland bislang lediglich die Ärzte und Rio Reiser kamen.