Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10967

Das Kultur- und Kommunikationszentrum "Fabrik" in Hamburg-Altona hat auf Druck des LSVD das zunächst für den 30. November geplante Konzert mit Sizzla abgesagt.

Ein entsprechender Programmhinweis auf der Webseite wurde nun entfernt. Der Lesben- und Schwulenverband hatte den Vorstand der "Fabrik"-Stiftung Anfang August aufgefordert, dem Hass-Sänger keine Bühne für seine homofeindlichen Auffassungen zu bieten. Der jamaikanische Sänger ruft in mehreren Liedern zur Ermordung von Schwulen auf. So verlangt er in "Pump up", schwule Männer zu verbrennen oder zu erschießen.

"Es ist vollkommen unverständlich, warum die Hamburger Fabrik dennoch den umstrittenen Sänger eingeladen hatte", erklärte der LSVD in einer Mitteilung. Im vergangenen Jahr hatte Sizzla trotz eines Einreiseverbotes in den Schengenraum Konzerte in Europa gegeben (queer.de berichtete). Ende Mai hat Spanien den Sänger schließlich bei der Einreise verhaftet und ausgewiesen (queer.de berichtete).

In Europa und Nordamerika kommt es immer wieder zu Protesten gegen jamaikanische Reggae-Sänger, die in ihren Liedern zur Ächtung oder Tötung von Homosexuellen aufrufen. Erst vor zwei Wochen trat die Band T.O.K. auf, deren Musik für Pogrome gegen Schwule und Lesben auf Jamaika mitverantwortlich gemacht wird (queer.de berichtete). Auf der Insel mit dem liberalen Hippie-Image leben Homosexuelle gefährlich. Das Auswärtige Amt hat deshalb im Februar eine Reisewarnung herausgegeben, in der es hieß: "Ein großer Teil der Bevölkerung ist Gleichgeschlechtlichen gegenüber feindlich eingestellt. Es hat in jüngster Zeit mehrfach Übergriffe gegen Homosexuelle gegeben" (queer.de berichtete). (dk)



#1 habs_asProfil
  • 08.09.2009, 01:02hBasel
  • zu t.o.k. siehe immerhin die wandlung zum positiven (deren fortdauer natürlich zu beobachten ist, resp. an die von nun an erinnert werden sollte...):

    roland von stopmurdermusic zürich schreibt auf facebook (15.8.):

    1000 thanks 2 Andreas of KOScrew, to Peter, to Moods and specially to T.O.K. to make it possible that T.O.K. now were ready to sign the RCA and so to declare that violance and hate do not belong to reggae and dancehall music. we are both proud and happy to see T.O.K. as a newly won partner.

    siehe auch:
    www.stopmurdermusic-zh.ch/index.html
  • Antworten » | Direktlink »