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  • 01. September 2009, noch kein Kommentar

Kleine Infokärtchen in der Größe einer Kreditkarte bieten Tipps und Rabatte – für Touristen wie für Einheimische

Von Carsten Weidemann

Viele Schwule, die die Metropolen der Welt bereisten, haben sich schon lange gefragt, wann es die Minicards® endlich in Deutschland geben wird. Nach Amsterdam, Ibiza, New York, London und Paris sind die kleinen Infokärtchen nun auch in Berlin und Köln erhältlich. Diese Werbemittel in der Größe einer Kreditkarte liefern nicht nur Tipps für die Freizeitgestaltung, sondern bieten oft auch Rabatte.

Ein Angebot, das sich zwar in erster Linie an Touristen richtet, aber auch für Einheimische nützlich sein kann: Museen, Theater, Bars, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Massagesalons locken mit Preisnachlässen, Gutscheinen und Geschenken. Nie mehr dicke und schwere Reiseführer, nie mehr unhandliche Stadtpläne, denn die kleinen Kärtchen steckt man einfach in die Tasche und hat so immer alles nötige Wissen parat, um die Stadt zu entdecken.

In rund 150 Berliner Hotels wurden bereits Minicards®-Displays aufgestellt, natürlich auch im "heterofriendly" Hotel Axel. Die Karten sind übersichtlich nach einheitlichen Kriterien gestaltet und nach Kategorien geordnet. Jeder kann sich problemlos die Karten aussuchen und einstecken, die ihn interessieren. Auf der Rückseite erleichtert ein Stadtplanausschnitt das Auffinden des Ziels.

Zum Start im September bieten fast 50 Berliner Institutionen Vergünstigungen, die das schwule Herz höher schlagen lassen: Sie reichen vom ermäßigtem Eintritt in Museen über Vergünstigungen beim Shoppen. Für Wellnessfreunde gibt es Rabatt bei den Themen im Europa-Center und im Massagestudio "Just Men Berlin".

Hinter den deutschen Minicards® stecken die beiden schwulen Macher Anton Jäger und Jan Tadeusz Szelinski. Jäger ist gebürtiger Schwarzwälder mit Kuckucksuhrmacher-Ausbildung, Szelinski war zuvor Teilhaber in einem Postkartenverlag, fand es aber sympathischer, Postkarten zu verschenken, statt sie zu verkaufen. So gründeten beide im Jahr 1992 die Firma "dinamix". Mit den Minicards® haben sie nun eine neue Marktlücke geschlossen.