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  • 08. September 2009, noch kein Kommentar

Die kanadische R&B-Hoffnung legt ihr Debüt "The Bridge" vor. Zuvor arbeitete sie unter anderem mit Akon und eröffnete Konzerte für Kanye West.

Von Carsten Weidemann

Mit ihrem Debütalbum "The Bridge" präsentiert die Sängerin Melanie Fiona ein Wechselspiel von ganz unterschiedlichen Aspekten ihrer Persönlichkeit. Ihr Album hat Wurzeln in Kanada und der Karibik, es ist gleichermaßen charaktervoll und sexy, besinnlich und ausgelassen, und insgesamt eine interessante Verbindung von Pop- und Soul-Elementen.

Trotz der unzähligen Stimmungen und Träumereien, die man auf Melanie Fionas Debüt findet, gibt es ein Element, das die LP zusammenschweißt: sie selbst. Denn Fiona hat jede Menge Soul. "Das Album heißt 'The Bridge', weil es mir darum ging, diverse Grenzen zu überschreiten – ethnische Grenzen, aber auch Genre-, Alters- und Geschlechtergrenzen", sagt Fiona, die unter anderem bereits mit so unterschiedlichen Künstlern wie Akon, Lupe Fiasco, Robin Thicke und Keyshia Cole auf einer Bühne oder im Studio gestanden hat.

Youtube | Video zu Melanie Fionas erstem Solo-Hit ''Give It To Me Right''

Das Album spiegelt die Dualität ihrer Persönlichkeit wieder: Einerseits in der Tradition von unsterblichen Soul-Größen wie Sam Cooke, Nat "King" Cole und Gladys Knight geschrieben, bestechen die Stücke zugleich mit dem Druck und dem Sound aktueller Produktionen. So schlägt sie eine Brücke – "The Bridge" eben – zwischen der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt, nimmt alte Soul-Samples und baut daraus ihren ganz eigenen Sound, der von einem unverwechselbaren Ansatz zusammengehalten wird.

So gesehen unterscheidet sie gar nicht so sehr von ihren wichtigsten Idolen – Bob Marley, Sade und Patsy Cline. Die erste Singleauskopplung "Give It To Me Right", schlicht und funky, basiert auf einem Sample aus "Time of the Season" von The Zombies.