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Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz ist der Star in der Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag der deutschen "Vogue" – Karl Lagerfeld persönlich fotografierte den 20-Jährigen in Diven-Pose.

Kaulitz ist in den Bildern mit extravagantem Kopfschmuck, hautengen Klamotten und natürlich reichlich Make-up zu bewundern. Gegenüber der "Bild"-Zeitung lobte er die Zusammenarbeit mit dem Meisterdesigner: "Wir haben uns sehr gut verstanden und ganz viel zusammen gelacht. Karl hat einen super Blick und ich hatte das Gefühl, dass er das fertige Foto schon vorher im Kopf hatte."

Im Interview mit dem "Vogue" erläutert Kaulitz zudem, dass er sich ohne Make-up verkleidet fühle. Als Stilvorbilder nennt der Star David Bowie und Nena. Die Lieblingsstücke in seinem Schrank seien Hosenträger und Lederjacken, so der Magdeburger weiter.

Um den Sänger ranken sich – nicht zuletzt wegen seines unorthodoxen Kleidungsstils – viele Homo-Gerüchte. Er erklärte bereits mehrfach, dass er, ebeso wie alle anderen Bandmitglieder bei Tokio-Hotel – heterosexuell sei. "Mit dem Geschlecht Mann habe ich nichts am Hut. Wir sind alle nicht homosexuell", war eine seiner Interviewantworten auf die Frage nach seiner sexuellen Orientierung. Auf Mädels scheint er allerdings auch nicht so stark abzufahren, wie er letztes Jahr erklärte: "Mich ekelt das ein bisschen an, jeden Abend irgendwen in mein Bett zu lassen, den ich nicht kenne. An dem Punkt bin ich noch nicht. Ich hätte auch gar nicht das Vertrauen, ein Mädchen nur für eine Nacht mitzunehmen", so Kaulitz (queer.de berichtete). (dk)



#1 KarlaAnonym
  • 12.09.2009, 00:52h
  • Warum gehört in einen Artikel über ein Foto ein genauso langer Absatz über Aussagen zur Sexalität von Bill und den anderen Bandmitgliedern?
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#2 Good ol friendAnonym
  • 14.09.2009, 23:05h
  • Antwort auf #1 von Karla
  • Warum gehört an allen Ecken und Enden und auf allen Kanälen "Sexualität" immer und überall dazu, solange es sich nur um die heterosexuelle Zwangsidentität handelt???

    Sobald aber irgendwo das Wörtchen "homo" oder "schwul" oder "gay" auftaucht, wird Sex plötzlich zur Privatsache.

    Nee, nee, meine lieben Damen, die ihr euch zum Teil offenbar ziemlich wohl fühlt in der Rolle, die das Mittelalter euch zugedacht hat (und von der sich so viele Jungs und Männer per gesellschaftlicher Verordnung tatsächlich beeindrucken lassen) - im 21. Jahrhundert ist es höchste Zeit für die sexuelle Emanzipation des Mannes!

    Wenn sich der Anteil weiblicher Jugendlicher, die gleichgeschlechtliche Erfahrungen sammeln, allein zwischen 1994 und 2005 verdoppelt hat auf nunmehr rund 13% (siehe Vergleichserhebungen der BZgA zu diesem Thema), während dieser Anteil bei männlichen Jugendlichen nochmals zurückgegangen ist (auf 6%) und sich nunmehr auf dem niedrigsten Stand solcher Erhebungen seit den 70er Jahren befindet, dann wissen wir, wofür wir in erster Linie zu kämpfen haben:

    Nämlich dass junge Männer endlich von der ihnen eingetrichterten, völlig absurden "Männlichkeitslogik" und der sexuellen Zwangsjacke, die die heteroaggressive Gesellschaft ihnen qua mangelnder Aufklärung und Massenmedien immer früher überstülpt, befreit werden und sich frei und selbstbestimmt entdecken und ausleben können.

    Neue Freiräume der Selbstentdeckung und -entfaltung für Jungs und junge Männer in dieser Gesellschaft, und zwar schnell!
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#3 EricAnonym
  • 07.10.2009, 04:08h
  • Antwort auf #2 von Good ol friend
  • Also mal ehrlich, langsam hörts auf. Entweder ist er echt und steht dazu oder bleibt bei dem Fakeleben um Geld zu machen und darf dann aber auch in ein paar Jahren von der Bildfläche wieder verschwinden weil keine Plattenfirma die dann mehr will weil er sich immer sowas hat gefallen lassen und sich nicht durchsetzt.

    Ich hab schon ein Profil von Ihm im Netz gesehen. ;)
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