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Die orthodoxe Kirche in der Ukraine schaltet sich in den Adoptionsstreit um Elton John ein. Der Superstar dürfe nicht adoptieren, weil er wegen seiner Homosexualität ein "Sünder" sei, erklärte ein Sprecher.

Zuvor hatte das Familienministerium beschlossen, dass Elton Johns Antrag auf Adoption eines HIV-positiven Jungen aus einem Kinderheim abgelehnt wurde, da der Sänger "unverheiratet" und zu alt sei (queer.de berichtete). Sir Elton lebt seit 2004 in einer Eingetragenen Partnerschaft mit dem kanadischen Filmproduzenten David Furnish.

"Gott sei dank ist es wegen der nationalen Gesetze unmöglich für Elton John, ein Kind zu adoptieren", erklärte Kirchensprecher Georgi Guljajew nach Angaben von britischen Medien. Homosexuelle Beziehungen seien eine Sünde. "Das trifft auf alle Homosexuellen zu, auch Elton John. Er ist ein Sünder", so Guljajew. Schwul zu sein widerspreche demnach "der Natur" und sei eine "Sackgasse für menschliche Entwicklung": "Anders als Menschen, die von Gott gesegnet sind und natürliche Familien gründen, sind diese Leute Gefangener ihrer Erregung."

Das ukrainische Recht verbietet Adoptionen durch Schwule oder Lesben. Einzig Präsident Wiktor Juschtschenko könnte eine Ausnahme genehmigen. (dk)



21 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 16.09.2009, 17:11h
  • Aha,

    - Menschen die lieben sind Sünder?

    - Menschen, die Millionen für AIDS-Kranke in der Ukraine spenden sind Sünder?

    - Menschen, die einem HIV-positiven Kind helfen wollen sind Sünder?

    Mal eine Gegenfrage:
    - Wenn man ein Kind lieber in einem Heim oder auf der Straße aufwachsen lässt, statt ihm eine liebevolle Familie zu gönnen, ist das dann keine Sünde?

    - Wenn man einem Kind die bestmögliche Behandlung aus reiner Ideologie verwehrt, ist das dann keine Sünde?

    Wieder mal typisch:
    Unterdrückung und Schändung von Menschen, damit man sich diese gefügig hält... Das ist an Perversion nicht mehr zu überbieten...
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#2 LorenProfil
  • 16.09.2009, 17:22hGreifswald
  • Eine "Sackgasse für die menschliche Entwicklung"
    ist vor allem der Glaube, die eigenen religiösen
    Überzeugungen seien das Maß aller Dinge und
    sollten staatliches Handeln bestimmen, Herr
    Guljajew!
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#3 remixbebAnonym
  • 16.09.2009, 17:26h
  • Antwort auf #1 von Flo
  • Lieber Flo

    auf der einen Seite kann ich sehr gut verstehen, wie Du denkst. Auf der anderen: Was will man von solchen Leuten noch erwarten? Irgendwie hab ich schon langsam keine Lust mehr, immer das gleiche zu solchen religiösen Leutz zu schreiben, denn dann wird man nicht mehr fertig und seines Lebens nicht mehr froh. Dann bin ich halt in deren Auge ein Sünder. Wen juckt´s? Da ich eh nicht an den Schmarrn glaube, kann mir das auch nichts anhaben. Sollen sie doch glücklich werden mit ihrem verque(e)ren Weltbild und ich werde glücklich mit meinem sündigen!
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#4 remixbebAnonym
#5 LorenProfil
#6 Aramis
  • 16.09.2009, 17:52h
  • Abgesehen davon...

    Wenn das Kind 15 ist, geht Elton John auf die 80 zu...und sein Mann ist dann über 60...
    Schon seltsam, das Elton John auf einmal seine familiäre Seite entdeckt und das erstbeste Kind adoptieren will... HIV-positiv macht sich ja auch sehr gut für die Medien... er hat vorher nie erwähnt, das er eine Familie gründen will...

    Nebenbei wird er es auch nicht selber erziehen, sondern irgendein Kindermädchen einstellen, die dann die Schnutzarbeit übernimmt...oder kann sich irgendjemand vorstellen, das Elton John den Kleinen aufs Töpfchen setzen wird???
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#7 LorenProfil
  • 16.09.2009, 17:55hGreifswald
  • Antwort auf #5 von Loren
  • P.S.

    Würde mich nicht wundern, wenn Elton John bei
    seinem nächsten Konzert in der Ukraine mal
    wieder eines seiner ältesten Lieder anstimmt:

    "Burn down the mission
    If we're gonna stay alive
    Watch the black smoke fly to heaven
    See the red flame light the sky."
    (Burn down the mission, 1970)
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#8 gatopardo
  • 16.09.2009, 17:59h
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • Sehr gut ! Seit Jahren schreib´ich mir auch keine Empörung mehr von der Seele über immer dasselbe
    Pfaffengeschwafel, weil ´s doch nichts bringt. Ihre bedauernswerten und unwissenschaftlichen "Erkenntnisse" über Homosexualität schärfen nur unser Bewusstsein und beschleunigen Kirchenaustritte.
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#9 MarekAnonym
  • 16.09.2009, 18:00h
  • Was sind das für Menschen, die Liebe verachten und Hass fördern?!

    Die auch noch Kindern und kranken Menschen schaden und gleichzeitig heuchelnd das Gegenteil behaupten.

    Das zeigt wie verlogen und heuchlerisch manche hasserfüllten Menschen sind, die mit echter Religion nichts am Hut haben, sondern diese nur missbrauchen um ganz andere Ziele zu erreichen...
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#10 gatopardo