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Süßer Typ, süße Musik! Heinz Winckler aus Südafrika ist für viele Schwule Fans ein Traumtyp und veröffentlicht nun sein erstes internationales Album.

Von Jan Gebauer

Heinz Winckler (24) hat einen schweren Stand in Deutschland. Der Gewinner, der Südafrikanischen "Superstars"-Variante hat nicht nur den Ruf der Casting-Shows gegen sich, sondern muss sich auch noch gegen zahlreiche Konkurrenten aus diesem Lager, wie Alexander, Gareth Gates oder den schwulen Will Young durchsetzen. Kann er sie sich von dem Stigma der Casting-Show lösen und eine eigenständige Musiker-Karriere aufbauen, ohne als hoch gezüchtete Produzenten-Marionette zu enden?

In Südafrika hat er das "Pop Idol"-Publikum nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch als Gitarrist und Songwriter überzeugt. Seine erste Single "Once in a lifetime" hat innerhalb von zwei Monaten nach Veröffentlichung Doppel-Platin Status erreicht. Sein blendendes Aussehen und seine charmante Art brachten ihm nicht nur Millionen weiblicher Fans, sondern auch einen festen Kern an Schwulen. In einem Interview auf der offiziellen "Pop Idol"-Seite wusste der bekennende Hetero, die Frage nach seinen schwulen Fans galant zu beantworten: "Ich weiß, dass ich diesen Support aus der Gay Community habe. Ich denke über homosexuelle Menschen, wie ich über alle anderen auch denke. Wir sind alle gleich und verdienen es geliebt zu werden."

Der Welt durfte sich Heinz erstmals Weihnachten 2003 präsentieren, als er für seine Heimat Südafrika beim "World Idols"-Finale antrat. Er sang "I Don't Want To Miss A Thing" von Aerosmith und zeigte echte Entertainer-Qualitäten. Letztendlich landete er auf dem vierten Platz und konnte zufrieden sein, denn immerhin hatte er auch den schwulen Liebling Will Young und Deutschlands Alexander hinter sich gelassen. In Amerika lag er sogar in der Zuschauer-Gunst auf dem zweiten Platz.

Album-Review:

Der Sticker auf dem Album sagt vieles: "Proudly South Afrian". Wer von Heinz Winckler allerdings rhythmische Eigenheiten aus seiner Heimat erwartet, ist hier fehl am Platze. Auf "One Step Closer" findet sich vor allen Dingen international geprägter Charts-Pop mit eingängigen Refrains und dem Thema, das wohl jeden, ob nun in Südafrika oder Deutschland, auf der Seele liegt: Liebe. Das ist alles harmonisch und nett, tut nicht wirklich weh oder bleibt auf Anhieb hängen. Dabei singt Heinz Winckler ordentlich und wem die Musik dann doch zu glatt ist, der kann sich ja immerhin noch die zahlreichen Fotos des süßen Sängers anschauen. Alles in allem braucht Heinz wohl noch Zeit, um Eigenheiten zu entwickeln, die seiner Musik Ecken und Kanten geben. Die merkt man beim letzten Song "Shut Up & Kiss Me" schon im Ansatz, und es ist auch der einzige Track, der auf Anhieb im Ohr bleibt, da er sonnigen Rock-Appeal hat. Allerdings ist dies auch eine Cover-Version (Country-Sängerin Michelle Wright nahm den Titel 2002 auf).

05.06.2004, 16:05 Uhr



#1 reneAnonym
  • 06.06.2004, 03:52h
  • Hm... bin ich jetzt total pervers? Irgendwie finde ich es voll niedlich, dass so ein süßer junger Typ Heinz heisst....
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#2 nicolasAnonym
#3 SaschaAnonym