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Einer der Anführer der mormonischen Kirche hat erklärt, dass Satan persönlich Menschen in die Homosexualität führe.

Kirchen-Präsidiumsmitglied Bruce Hafen erklärte auf dem Kongress einer mormonischen Homoheiler-Organisation Evergreen International in Salt Lake City, dass Homosexualität "nicht in eurer DNS" angelegt sei. Das berichtet die Tageszeitung "Tribune". Satan habe aber ein Interesse an Homosexualität. Man dürfe sich daher nicht vom Teufel überzeugen lassen, dass man von Natur aus schwul oder lesbisch sei: "Wenn Sie nur fest glauben, werden Sie am Morgen der Wiederkehr von Jesus aufwachen und sich wie ein normaler Mensch vom anderen Geschlecht angezogen fühlen", prophezeit Hafen.

Erst letzten Monat hat der amerikanischen Fachverband der Psychologen bekräftigt, dass Homosexualität nicht wegtherapiert werden kann (queer.de berichtete). Hafen kritisierte diese Aussage als "politisch motiviert": "In den frühen 70er Jahren haben die Öffentlichkeit und die meisten Anwälte, Ärzte und Therapeuten Homosexualität nicht als normales Verhalten von Erwachsenen angesehen sondern als psychologischen Defekt", so der 68-Jährige. "Wir wurden Augenzeugen einer aggressiven politischen Bewegung. Die Medizin und die Rechtswissenschaft haben kaum Argumente geliefert, die diese Veränderung rechtfertigen".

Die 1830 gegründete "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" beruft sich sowohl auf die Bibel als auch auf das "Buch Mormon", das die Geschichte des auserwählten Volkes von Israel nach Nordamerika verlagert. Sie hat weltweit über 13 Millionen Anhänger. In den USA ist sie die viertgrößte christliche Kirche, in Utah hat sie sogar die Mehrheit.

Die Mormonen sind eine der politisch aktivsten Kirchen und setzen sich insbesondere gegen die Homo-Ehe ein. So waren Kirchenmitglieder beim erfolgreichen Volksentscheid gegen die Homo-Ehe in Kalifornien aktiv, was Homo-Aktivisten zu einem Boykottaufruf von Utah veranlasste (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

20 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 23.09.2009, 10:36h
  • Ich glaube nicht an irgendwelche irdischen Menschen, die genauso unwissend sind wie alle anderen Menschen, aber meinen besonders weise zu sein und Dinge zu wissen, die man rein logisch gar nicht wissen, sondern nur glauben kann. (Deswegen heißt es auch Glaube und nicht Wissen.)

    Woran ich aber sehr wohl glaube ist die Liebe! Und insofern lasse ich mir von keinem Menschen, der sich für größer als Gott hält und der es wagt Gottes Schöpfung in Zweifel zu ziehen, sagen, dass Liebe schlecht sei...

    So einfach ist das! Aber Leute wie diese werden das in ihrem Faschismus nie kapieren oder sie wissen es selbst auch ganz genau, manipulieren aber bewusst dümmere, um sie auszunehmen und zu führen.
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#2 manon
  • 23.09.2009, 11:11h
  • Die Personifizierung des Satan läßt doch sehr stark an die Hexenverfolgung erinnern. Nicht das einige Kirchen klüger geworden oder gar dazu gelernt hätten. Nein, die Frauen von damals sind heute eben Schwule und Lesben. Nach der Struktur der mormonischen Kirche geht es wohl eher um Schwule, den Frauen haben in der Kirche eh nicht sonderlich viel zu sagen. Leider beanwortet Hafen nicht , was man in der Zwischenzeit machen soll, bis Jesus wieder auftaucht. Immerhin hat er sich ja schon 2000 Jahre nicht mehr blicken lassen. Wenn diese Kirche nicht politisdch so aktiv wäre, dann könnte man darüber schmunzeln.
    Ich für meinen Teil glaube zumindest fest daran, das meine Form der Liebe die eines ganz normalen Menschen ist, und zwar jeden Morgen nach dem Aufwachen von neuem.
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#3 hwAnonym
#4 FloAnonym
  • 23.09.2009, 11:34h
  • Antwort auf #2 von manon
  • Ja, man sollte eigentlich glauben, diese Leute lernen aus Fehlern der Vergangenheit, aber nein, sie machen sie immer wieder.

    Damals waren es eben Frauen, die nicht dumm bleiben wollten oder rote Haare hatten und deswegen als Hexen verbrannt wurden. Oder Menschen, die daran zweifelten, dass die Erde eine Scheibe sei und solange gefoltert wurden, bis sie entweder widerriefen oder starben.

    Und heute sind es halt Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. Aber natürlich auch Menschen, die verhüten, die vor der Ehe Sex haben, die Selbstbefriedigung ausüben, etc. - kurz jeder! Nur damit die Leute ein unglückliches und frustrietes Leben führen und dann Heilspredigern blind folgen...
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#5 gatopardo
  • 23.09.2009, 11:36h
  • Rein vom Aussehen her macht er den Eindruck, als würde man ihn irgendwann auf der Klappe wiedertreffen.
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#6 sajoAnonym
#7 jochenProfil
  • 23.09.2009, 12:38hmünchen
  • dieser mann ist ein ideologe und ein idiot!
    (eine gefährliche und besonders ätzende mischung)

    das was er behauptet ist reine hypothese auf seiner religions-ideologie basierend, und hat mir der REALITÄT NICHTS ZU TUN.

    ganzheitlich und evolutionär gesehen spielt homosexualtiät eigentlich gar keine rolle.

    denn:
    keine gesellschaft,kein volk , zivilisation oder tiergattung ist jemals wegen homosexualität ausgestorben oder sonst zu schaden gekommen.

    kein mensch, der homosexuell ist stirbt an seiner homosexualität oder trägt sonstwie verletzungen, krankheiten oder behinderungenn deswegen davon.
    kein mensch der homosexuell ist, ist deswegen geistig oder psychisch behindert (ausser die umwelt und solche fanatiker treiben sie in dergleichen)

    es ist oft ganz primitiv: menschen, die eine abneigung gegen homosexuelle haben (dürfen sie ja meinetwegen) möchten ihre meinung und sexuelle vorliebe ihrer umwelt aufdrücken .
    ein gern genommenes "totschlag"-argument ist, dass es Gott so möchte.
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#8 MarcAnonym
  • 23.09.2009, 12:57h
  • Was sind das nur für Menschen, die Liebe verachten und Hass verbreiten?!

    Gott hat mich genauso gemacht, wie er mich haben wollte. Jeder, der daran zweifelt, zweifelt an Gottes Schöpfung und stellt sich damit über Gott...
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#9 LorenProfil
  • 23.09.2009, 13:01hGreifswald
  • Jetzt -nach Bush- würde der amerikanischen
    Gesellschaft ein neues Zeitalter der Aufklärung
    gut tun, um sich endlich aus der Hirnwäsche
    der religiösen Fanatiker zu befreien und ihre
    diversen "Kreuzzüge ins Glück" zu beenden.
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#10 MösologeAnonym
  • 23.09.2009, 13:17h
  • Schon wieder so ein Depp, der die Unwahrheit verkündet. Nicht Satan hat micht schwul gemacht, der existiert ja gar nicht, sondern Die Heilige Urmöse, die wahre Schöpferin.
    Und sie will, dass ich mich liebevoll um so viele Schwänze und Männerarschmösen kümmere, wie nur möglich. Punkt.
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