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Bislang war der britische Popsänger Mika immer genervt von Fragen nach seiner Sexualität. Jetzt erlaubt er Journalisten, ihn mit dem Etikett "bisexuell" zu versehen.

Im Interview mit dem niederländischen Homo-Magazin "Gay and Night" sagte der 26-Jährige, dass er sich selbst nie ein Label wie schwul oder heterosexuell angeheftet habe: "Ich habe mir in meinem Leben nie Beschränkungen auferlegt. Ich habe mich auch nie beschränkt, mit wem ich schlafe", so der in Beirut als Michael Holbrook Penniman geborene Musiker. "Nennt mich, wie ihr wollt. Nennt mich bisexuell, wenn ihr einen Begriff für mich braucht". Er erklärte auch, dass er gegenüber Journalisten keine Details aus seinem Privatleben preisgeben möchte, da die Boulevardmedien derartige Geschichten bis zur Unkenntlichkeit ausschlachteten.

In den letzten Jahren hat der Sänger immer wieder gereizt auf die Frage nach seiner sexuellen Orientierung reagiert. So erklärte er 2007: "Ich werde niemals irgendetwas erzählen, das mit meiner Sexualität zu tun hat". Er verstehe nicht, warum das überhaupt von öffentlichem Interesse sei (queer.de berichtete). Nur zwei Monate später sagte er jedoch in einem anderen Interview, dass es in seinem Album einen Song gebe, in dem ein verheirateter Mann eine homosexuelle Affäre hat: "Es gibt keine Geheimnisse", sagte er doppeldeutig (queer.de berichtete).

Mikas Karriere begann 2006 mit seiner ersten Single "Relax, Take It Easy", die auf Anhieb die britischen Charts stürmte. Sein bislang erfolgreichstes Lied veröffentlichte er im Januar 2007: "Grace Kelly" erreichte auf Anhieb Platz eins der Charts auf der Insel; in Deutschland kam er auf Rang 4. Da der Brite eine ausgewiesene Homo-Ikone besingt und auf der Bühne sehr extrovertiert agiert, gab es auf Anhieb Gerüchte über seine sexuelle Orientierung. Vor einer Woche erschien sein zweites Album. Passender Titel: "The Boy Who Knew Too Much". (dk)



12 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 LorenProfil
  • 24.09.2009, 11:58hGreifswald
  • Bisexuell wie seinerzeit Little Richard, Elton John,
    George Michael ... ?
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#3 pekAnonym
#4 EinfaltspinselProfil
  • 24.09.2009, 16:48hKaiserslautern
  • Ich liebe ja diesen Typ: "Emotional fühle ich mich zu Frauen hingezogen, aber sexuell zu Männern."

    Besonders beliebt ist dieser Satz ja bei jenen, die seit ihrer Pupertät nie eine Muschi vor Augen hatten und nicht den Mum oder die Eier dazu haben, zu ihrer (Homo-)Sexualität zu stehen.

    Was so eine böse hetero-normative Gesellschaft doch anrichten kann.

    Für alle Korrekten, mitnichten will ich behaupten, es gäbe keine Bisexuellen (Männer),
    doch sind diese "Bis" meistens jene, den man es bei der dunkelsten Nacht 2 km entfernt ansieht, weil sie wie ein rosa leuchtender mit Puschelschal behangener Megadildo durch die Gegend hüpfen.

    Und die maskulinen "Bis" ..., ja das sind dann die, die mit Mitte 40, mit unzufriedener Frau und 2 Babbsäcken zu hause im Hypotheken belasteten Reihenhaus, auf der Autobahnraststätte im Dreck knien und anderen ebensolchen Schlappschwänze, die selben lutschen.

    Grüß Gott
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#5 Liedel
  • 25.09.2009, 01:15h
  • Mika, die lockigste Versuchung, seit es sone Flachbands gibt *sing*

    Könnte im Bett ganz nett sein glaub ich (hatte da schon ne Weile nix Lockiges mehr drin). Und "Bi" ist meiner Erfahrung nach meistens ziemlich "willig"

    SABBER
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#6 PierreAnonym
  • 25.09.2009, 19:18h
  • Ich war der Meinung, dass das schon längst klar sei, dass er schwul ist. Nun also doch 'nur' bi?
    Ich denke, er will es sich nicht mit seinen weiblichen Fans verscherzen.
    Sein Stil erinnert stark an Freddy Merkury.
    Dann soll er meinetwegen Bi sein.
    Ich (und die meisten anderen) haben eh nix davon.
    Auch nicht derjenige, der lange 'nichts Lockiges' mehr im Bett hatte **über solche Äußerungen kann ich mich nur wundern**.
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#7 pekAnonym
  • 26.09.2009, 01:45h
  • Unterschätzt mal die Mädchen nicht, die hören den genauso weiter, wenn er schwul oder asexuell wäre, das interessiert die nicht weiter. Nicht jeder braucht eine amtliche Bestätigung dafür, was ein Musiker am Liebsten unter seiner Bettdecke macht, um dann die jeweilige Musik zu mögen, das ist nur bei Schwulen, die sonst kein eigenes Leben haben, so. Euer Hauptproblem ist, dass ihr euch einbildet, sobald irgendeinE MusikerIn/KünstlerIn/PoltikerIn sich outet, ihr hättet plötzlich irgendwelche Optionen auf die entsprechende Person gebucht, bloß weil ihr zufällig die gleichen Präferenzen im Bett habt. Einen Dreck habt ihr. Kommt halt damit klar. Und bisexuell ist nicht "nur".

    Mehr ist immer mehr. [Zitat Ende]
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#8 AntichristProfil
  • 26.09.2009, 10:19hHH
  • Och je wie aufregend. Nette Musik aber optisch nicht mein Fall, von daher ist mir seine sexuelle Orientierung so egal wie ein Furz im Sturm.
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#9 LorenProfil
#10 Good ol friendAnonym
  • 27.09.2009, 00:06h
  • Antwort auf #2 von Loren
  • Ja, @Loren,

    dieses Stadium habe ich auch mal durchlaufen, da man mir

    - wie die immer noch im geistigen Mittelalter befindliche Gesellschaft uns allen das von kleinauf einhämmert -

    erfolgreich eingeredet hatte, dass Menschen von Natur aus als Heteros auf die Welt kommen.

    Als ich dann aber von kleinauf gemerkt habe, dass ich mich für Jungs und Männer interessiere, dachte ich mir: "Na klar, ich muss wohl *bisexuell* sein."

    Zum Glück habe ich diese Phase meines schwulen Coming Outs aber schnell überwunden. Das ist freilich nicht bei jedem so, denn (homo-) sexuelle Selbstbestimmung und Emanzipation in einer aggressiv heterosexistischen Gesellschaft wollen gelernt sein.
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