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  • 28. September 2009, noch kein Kommentar

"Nochmal, nur anders" heißt ihr neues Album. Darauf auch ein Song für ihre schwulen Fans.

Von Carsten Weidemann

Stimmungskanone Barbara Schöneberger (35) ist wieder da: Am vergangenen Freitag erschien bei Universal "Nochmal, nur anders", das mit Spannung erwartete zweite Album der Sängerin und Moderatorin. Auf ihrer Reise durch die Popgeschichte des 20. Jahrhunderts macht die Schöneberger diesmal auch Station in den Discos der 70er.

Denn zu den großen musikalischen Themen von "Nochmal, nur anders" gehört der legendäre Philly-Sound - also tanzbare Soul-Musik mit großem Orchester. Angetrieben von dynamischen Rhythmen bereiten coole Streicher-Riffs und kraftvolle Bläser die Basis für die Songs, in denen sich Schöneberger charmant und frech, eloquent und witzig dem merkwürdigen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit widmet. Und einen Song hat sie dann auch uns schwulen Fans gewidmet: "Ich steh auf Jungs". "Manchmal habe ich den Eindruck, ich bin nur von schwulen Männern umgeben", so Schöneberger im Interview. Und alle Schwulen, die sie persönlich kenne, hätten einen guten Musikgeschmack. Darum wollte sie ein Lied schreiben, dass ihren schwulen Freunden gefallen könnte. "Der rosarote Part der CD", ergänzt die Sängerin.

Youtube | Barbara Schöneberger über ihre neuen Songs

Wie schon auf dem Debütalbum stammt der Großteil der anderen Titel aus der Feder von Frank Ramond und Matthias Hass, Deutschlands meistgefragtem Songwriter-Duo, das unter anderem bereits mit Roger Cicero und Annett Louisan gearbeitet hat. Außerdem dabei: drei Songs von der Sängerin Pe Werner und ihrem Co-Autor Peter Koobs sowie je ein Song des Autorenkollektivs Tinseltown (Christina Stürmer, Till Brönner) und William Wahl, Songwriter der Kölner A-capella-Band Basta.

Zu den Höhepunkten von "Nochmal, nur anders" zählt auch Schönebergers Interpretation des Udo-Jürgens-Klassikers "Ich weiß, was ich will". Als Produzenten zeichnen einmal mehr Frank Ramond und Matthias Hass verantwortlich. Die bei aller Eingängigkeit komplexen Arrangements stammen von Professor Wolf Kerschek, der auf der CD auch als Orchesterchef in Erscheinung tritt.