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  • 29. September 2009
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Die Zensurbehörde in Malaysia hat Sacha Baron Cohens Komödie "Brüno" wegen des schwulen Inhalts verboten.

Die Beamten argumentierten, der Film würde die moralischen Werte des muslimischen Landes untergraben: "Die Produktion wird verboten, weil die Geschichte auf dem Thema Homosexualität basiert", erklärte eine Behördensprecherin. "Es gibt eine Menge Sexszenen. Das widerspricht unserer Kultur".

In einer weiter gehenden Erklärung begründete die Zensurbehörde das Verbot auch mit dem Schutz der christlichen Minderheit im Land: "Der Film verletzt klar die Empfindsamkeiten und Glaubensgrundsätze von Christen, indem er deren Religion herabsetzt."

Zuvor hatte bereits die Ukraine "Brüno" verboten (queer.de berichtete). Die Zensurbehörde des osteuropäischen Landes befürchtete, dass die Moral der Bürger wegen der Zurschaustellung "homosexueller Perversionen" geschädigt werden könnte.

Auf Homosexualität stehen in dem 27 Millionen Einwohner zählenden mehrheitlich muslimischen Malaysia bis zu 20 Jahre Gefängnis sowie Auspeitschung. Allerdings gibt es ein ausgeprägtes Stadt-Land-Gefälle: Während in schwach besiedelten Gegenden, in denen die Scharia gilt, Schwulsein lebensgefährlich ist, gibt es in der Hauptstadt Kuala Lumpur gibt es eine große schwule und transsexuelle Szene, die vom liberalen Nachbarland Thailand beeinflusst wird. Hier leben neben Muslimen auch Buddhisten, Christen und Hindus friedlich zusammen. (dk)



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