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Der amerikanische Designer Tom Ford verrät Geheimnisse aus seiner weniger schwulen Vergangenheit.

"Sex mit Frauen war toll, und ich war überzeugt, ich sei heterosexuell", plauderte der 48-Jährige im Magazin "Gala" aus. Erst später habe er schließlich gemerkt, dass er doch auf Männer stehe. Von da an sei ihm klar gewesen, warum er sich von männlichen Klassenkameraden so angezogen gefühlt hat. Nach Stonewall sei in New York auch das Coming-out leicht gewesen. Es sei in den späten 70er Jahren sogar vorteilhaft gewesen, schwul zu sein.

Ford lebt inzwischen seit 23 Jahren mit dem Modejournalisten Richard Buckley zusammen. Der "Gala" verriet der Designer auch seine große Treue: "Warum soll ich mich nach anderen Männern umsehen, wenn ich den Richtigen gefunden habe?".

Der Modedesigner, der auf einer Ranch in der Nähe von New York lebt, setzt sich auch für die Homo-Ehe ein. So sagte der vor rund einem Monat in Venedig, es sei "ekelhaft", dass in Teilen der USA und der Welt Eingetragene Partnerschaften oder die Homo-Ehe gesetzlich verboten seien.

2008 hatte Ford angekündigt, dass er noch im selben Jahr gerne ein Kind adoptieren würde (queer.de berichtete). Sein Lebenspartner zeigte sich von dieser Idee aber nicht begeistert. Gegenwärtig ist das Paar noch kinderlos.

Der 1961 geborene Ford wuchs in Neu-Mexiko auf und studierte anschließend in New York Kunstgeschichte. Er arbeitete anschließend als Designer, bis er 1990 von der Gucci-Kreativdirektorin Dawn Mellow entdeckt wurde. Hier stieg er zum gefeierten Stardesigner auf. Schließlich verließ er Gucci im Jahr 2000 und startete sein eigenes Modelabel. Dieses Jahr legte er zudem sein Debüt als Regisseur hin: Sein Film "A Single Man" mit Colin Firth und Juliane Moore wurde Anfang September bei den Filmfestspielen in Venedig gezeigt. (dk)



#1 PierreAnonym
  • 01.10.2009, 19:06h
  • Also, wenn ich Sex mit Frauen toll finden würde (oder toll gefunden hätte)... dann wäre ich dabei geblieben und würde es nicht freiwillig als Schwuler durch die Weltgeschichte laufen.
    Dann hätte ich ne Frau und 3 Kinder.
    Solche Aussagen verwirren nur die Leute und sind Wasser auf die Mühlen derer, die Schwulsein für veränderbar, sozusagen als Wahl-Option betrachten.
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#2 gniwerjProfil
  • 01.10.2009, 19:17hdortmund
  • Antwort auf #1 von Pierre
  • heißt ja nicht, dass er dadurch sex mit männern schlecht finden muss. schonmal daran gedacht, dass er vllt. bi ist und sich das nur nicht eingestehen will weil's nicht wenige schwule gibt, die genauso ignorant sind wie homophobe heteros und deshalb sowohl die bisexuelle orientierung wie auch bisexuelle menschen vorverurteilen?
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 hwAnonym
#5 KaiAnonym
  • 01.10.2009, 20:23h
  • Antwort auf #1 von Pierre
  • Warum muss man Menschen immer in Kategorien einteilen, anstatt sie mal als ganzes oder als Individuum zu sehen? Vllt ist er schwul, vielleicht bi, vielleicht so; vielleicht anders; vielleicht irgendwas dazwischen, ist doch sowas von egal.

    Vielleicht "ändert" sich bei manchen Menschen das "schwulsein" im Laufe des Lebens, vielleicht ist es für einige "Wahl-Option" (ich würde heute z.B. jederzeit das Schwulsein "wählen", wenn ich denn könnte)

    Können wir bitte mal endlich aufhören, uns selbst zu diskriminieren, indem wir unsere Persönlichkeit zerhäckseln und in kleine Schächtelchen mit der Aufrschrift "schwul", "bi" oder "hetero" verpacken?
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#6 giasoneAnonym
  • 01.10.2009, 21:18h
  • Klingt immer ein bißchen nach Rechtfertigung, wenn einer betont, dass er auch mit Frauen kann. Im übrigen: Who the f... cares?
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#7 LeoAnonym
  • 02.10.2009, 01:30h
  • Ein paar Jahre gings mir auch so. Und.....ätsch..meine Familie stirbt nicht aus, ich habe einen Stammhalter.
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#8 stromboliProfil