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Der Anteil von Schwulen, Lesben und Bisexuellen in der Hauptsendezeit der großen US-Networks steigt weiter an.

Inzwischen sind bei fiktionalen Comedy- oder Dramaserien drei Prozent aller Figuren schwul oder lesbisch, wie die jährliche Untersuchung der Homo-Gruppe GLAAD beweist. In der letzten Staffel 2008-09 waren es noch 2,6 Prozent, im Jahr zuvor sogar nur 1,1 Prozent. Insgesamt seien 18 von 600 Figuren offen homo- oder bisexuell. Darunter war nur eine Lesbe (Dr. Arizona Robbins bei "Grey's Anatomy"), vier weitere Frauen sind bisexuell. 14 der 18 Homo-Figuren sind Weiße.

Bei den Fernsehsendern zeigt ABC mit fünf Prozent die meisten Schwulen und Lesben ("Grey's Anatomy", "Ugly Betty"), gefolgt von Fox mit vier Prozent ("Bones"). CBS hat als einziger Sender keine einzige homosexuelle Figur.

Bei Kabelsendern ging dagegen die Zahl der Homo-Charektere auf 25 zurück. Im vergangenen Jahr waren es noch 27, im Jahr zuvor 40. Dieser Anteil war zuvor aber stark angestiegen, auch wegen des Erfolgs von Serien wie "Queer as Folk" oder "L Word", die inzwischen abgedreht sind.

Die GLAAD setzt sich für mehr schwule oder lesbische Figuren im Fernsehen ein, da diese einen großen Einfluss auf die Akzeptanz von Homosexuellen haben könne. Gerade in ländlichen Gebieten, in denen viele Bewohner keinen einzigen schwule Mann oder keine einzige lesbsische Frau kennen, könnten Serien "ein besseres Verständnis" wecken, so GLAAD-Präsident Jarrett Barrios. (dk)



21 Kommentare

#1 schwulenaktivist
  • 02.10.2009, 16:39h
  • Wenigstens die Überschriften sollten etwas anders formuliert werden können als in den "heterosexuellen" Medien! :-P
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#2 FloAnonym
  • 02.10.2009, 17:16h
  • "Die GLAAD setzt sich für mehr schwule oder lesbische Figuren im Fernsehen ein, da diese einen großen Einfluss auf die Akzeptanz von Homosexuellen haben könne."

    Das sehe ich ähnlich:
    Medienpräsenz (sowohl realer Schwuler und Lesben) als auch in fiktionalen Formaten ist extrem wichtig. Das zeigt, dass da nichts perverses oder exotisches dran ist und kann viel Akzeptanz schaffen.

    Man weiß z.B., dass eine Serie wie 'Will & Grace' in den USA bei vielen Zuschauern das Homobild zum Besseren verändert hat.

    Aber nicht nur reine Homo-Filme und -Serien sind wichtig (diese werden oft von Heteros nicht gesehen). Sondern genauso wichtig ist, dass es auch mal schwule und lesbische Nebenrollen gibt, die gar nichts mit der Handlung zu tun haben, aber einfach so einfließen. Wie selbstverständlich!

    Das fand ich auch bei 'Die Hochzeit meines besten Freundes' (mit Julia Roberts, Cameron Diaz, Rupert Everett) so gut. Das war kein Schwulenfilm, sondern eine romantische (Hetero-)Komödie, wo aber der schwule beste Freund von Julia Roberts eine wichtige Nebenrolle spielte. Und er war wie selbstverständlich schwul, ohne dass das Thema des Films gewesen wäre.

    Soetwas schafft enorm viel Toleranz!!
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#3 hwAnonym
  • 02.10.2009, 17:42h
  • Antwort auf #2 von Flo
  • Was machst du mit den AGENDA-2010-Schwulen ?

    XDA will sie unsichtbar machen ?

    Das werden stündlich mehr.

    "..Die Psychologin Martha Farah von der University of Pennsylvania in Philadelphia hat in den letzten Jahren mentale Fertigkeiten von Kindern in psychologischen Experimenten untersucht. Der Nachwuchs aus begüterterem Elternhaus zeigte vor allem ein besseres Sprachvermögen und Kurzzeitgedächtnis. „Entsprechende Hirnregionen wie der präfrontale Kortex entwickeln sich nach der Geburt über einen längeren Zeitraum und sind damit verstärkt der Umwelt ausgesetzt“, so Farah. In Familien mit niedrigem „sozioökonomischem Status“ ist es oft laut und chaotisch, materielle Sorgen führen zu Frust, Streit und Gewalt. Eltern kümmern sich wenig um ihre Kinder..."

    www.handelsblatt.com/technologie/forschung/armes-kinderhirn;
    2415550;2;
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#4 FloAnonym
  • 02.10.2009, 17:55h
  • Antwort auf #3 von hw
  • Willst Du jetzt eigentlich bei jedem Thema immer wieder von Agenda 2010 und Schwulen, die von Hartz IV leben, anfangen?

    Alle Menschen, die von Hartz IV leben müssen, haben ein schweres Schicksal! Egal ob schwul oder hetero!

    Es wird wohl auch keiner hier sagen, dass es toll sei von Hartz IV zu leben (bis auf einige Schwachmaten). Aber deswegen muss man doch nicht bei jedem Thema immer wieder davon anfangen.

    Ich würde mir wünschen, dass es mehr Dokus über solche Menschen gibt, wo ganz selbstverständlich auch mal arme Schwule gezeigt werden! Aber das heißt doch nicht, dass ein Film, wo es nicht um Schwule in Armut geht, nicht viel Akzeptanz bewirken kann...

    Ich weiß, dass Dich dieses Thema sehr umtreibt. Aber wenn Du immer wieder davon anfängst, selbst da, wo es um ganz andere Dinge geht, schafft Du nicht mehr Bewusstsein für Agenda-Opfer, sondern nur, dass sich irgendwann keiner mehr dafür interessiert, weil es alle nur noch nervt!

    Und das wäre zu schade, weil Du in der Sache ja durchaus berechtigte Kritik hast.
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#5 hwAnonym
  • 02.10.2009, 18:09h
  • Antwort auf #4 von Flo
  • "Schicksal" reicht mir zur Einordnung.

    Danke.

    Ich wollte eigentlich nur wissen, wo du stehst,
    ohne Unnötiges gesagt zu haben.

    Ich sehe, das im 3. Jahrt. nicht als "Schicklsal".
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#6 stromboliProfil
  • 02.10.2009, 21:17hberlin
  • Antwort auf #4 von Flo
  • tja, wie lebt er denn der gewöhnliche schwule 2009 ?? Gibt es den schwulen jenseits von queer as folk und will&grace und wenn, wie sieht er dann aus. Das sind doch einfache fragen die einfache antworten erfordern.Und wenn sie nur von einem hier gestellt werden sollte das dem rest hier zu denken geben ob unseres desinteresses.
    sicher, da sind die nörgler und schwarzseher lästige randerscheinungen die stören wenn der nabelbeschau sich dem besinnlichen zuwendet.
    Was nicht den film betrifft ( noch nicht gesehen aber ... jeder versuch der darstellung ist es wert hinzuschauen!) aber die reflektion übers alltägliche.
    Ich unterhalt mich mit den leuten denen am 20ten das geld ausgegangen ist.. da lernt man andere zusammenhänge erkennen. armut unter schwulen... gott behüte. Wir kennen doch den spruch: alles darf ein schwuler, nur nicht alt und arm werden...
    Schade, wenn ein so sozial umsichtiger wie du ein tabuisiertes thema abwürgt...
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#7 hwAnonym
  • 02.10.2009, 22:09h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • www.bloomberg.com/apps/data?pid=avimage&iid=ij_EfT11COIs

    Die ZEIT schrieb einst, was Reagan versprach,
    erfüllte Clinton.
    Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer
    und immer mehr working poor.

    Wir sind da ganz im amerikanischen Milieu.

    Das übernahm dann Blair.
    Dann kam das Schröder/Blair-Papier,
    dann ROT-GRÜN und die AGENDA 2010.

    Finanzhaie wurden eingeladen, Wohlhabendenspeisungen organisiert.

    Die entsprechenden Dokumente im Bundestagsarchiv tragen die
    Unterschriften von Müntefering (SPD) und
    Goehring-Eckardt (Die Grünen), Präses (Vorsitzende) der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

    Nur zwei, stellevertretend für die Verantwortlichen für Kinderarmut, Altersarmut, Bildungsarmut..

    Die Schlange oben im Bild dient zur Auswahl von Statisten. Aktuelle Arbeitslose in den USA.
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#8 LorenProfil
  • 03.10.2009, 10:18hGreifswald
  • Antwort auf #7 von hw
  • Traurig aber wahr. Demnächst Suppenküchen
    für LGBT? Deutschland 2012? Ein Thema,über
    das man von Interessenverbänden der LGBT
    seltsam wenig hört. Oder habe ich mal wieder
    was nicht mitgekriegt?
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#9 EnyyoAnonym
  • 03.10.2009, 11:11h
  • Man sollte m.E. vor allem darauf drängen, dass die Schwulen in deutschen Produktionen nicht zum überwiegenden Teil aus quietischigen Klischeetunten bestehen, die sich mit Frauennamen anreden. Besonders Produktionen von SAT1/RTL habe ich da in unangenehmer Erinnerung. Und selbst in der Lindenstraße musste es eine "Käthe" sein...
    Will+Grace zeigt, wie's geht: Will wird mal scherzhaft Wilma genannt, der tuckigere Jack aber nie Jaqueline!

    Ich habe schon sehr viele Schwule im Lauf meines Lebens kennen gelernt - ein Frauenname wurde vielleicht "mal" im Scherz verwendet, war aber NIE dauerhaft in Gebrauch.

    By the way:
    Was haben denn die Kommentare #3-8 mit dem Artikel zu tun?
    Thema verfehlt - setzen!
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#10 hwAnonym
  • 03.10.2009, 13:56h
  • Antwort auf #8 von Loren
  • Zu den Homos von morgen. Hier wie dort.

    Die PDF-Datei ist kostenlos runterzuladen.

    Hoch spannend. Spannender, aufschlußreicher und empörender als das Gewäsch von Zinn-Soldaten, Schicksalsschwaflern und Es-war-schon-immer-so-******.

    Wer das nicht weiß bleibt dumm.
    Wer dann nichts macht, soll schweigen.

    Unbedingt die PDF-Datei lesen.

    www.gehirn-und-geist.de/artikel/1003009

    Da wurde ich letzthin gelobt, mich einzusetzen für Adoption und Heirat, obwohl ich es für mich nicht mag, um kurz darauf benöhlt zu werden,
    wenn ich die Materie beschau.

    Die Materie Kind (vielleicht schwul, lesbisch), sein Gehirn, die Materie Umwelt und Umfeld.

    Frag ich mich, nach welchen Kriterien sollen die kleinen Hirne denn eingebunden werden, wie einst die Füße der Konkubinen des chinesischen Kaisers. Nach ideologischen ? geistigen ?

    Solches Denken hätte ich als Materialist in einer Partei mit rappelviel Ex-Maoisten in Führungspositionen nicht erwartet.
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