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  • 05. Oktober 2009, noch kein Kommentar

Hinreißende Balladen und zuckersüße Pop-Refrains: das neue Album "The Boy Who Knew Too Much"

Von Carsten Weidemann

Popstar MIKA hat sein zweites Album "The Boy Who Knew Too Much" veröffentlicht. Der Nachfolger von "Life In Cartoon Motion", MIKAs Debüt, das weltweit knapp sechs Millionen Mal verkauft wurde, ist mindestens ebenso platinverdächtig.

MIKA selbst beschreibt den neuen Longplayer, dessen vielfältige Einflüsse von den großen Popmeilensteinen der achtziger und neunziger Jahre über Kurt Weill bis hin zu den Fünfzigern mit Patti Page oder dem Singer-Songwriter Harry Nilsson aus den Siebzigern reichen, im Vergleich zum Vorgänger als "erwachsener": "Auf ‘Life In Cartoon Motion’ drehte sich alles um die Kindheit. Die neue LP geht eher in Richtung Jugend. Ich dachte mir: ‘Wohin soll ich mich dieses Mal begeben? Wie war das eigentlich früher, bevor das alles anfing? Was war es, das mich überhaupt dazu gebracht hat, Songs zu schreiben?’ Ich habe das Gefühl geliebt, 17, 18 Jahre alt zu sein, und ich wollte diese Phase musikalisch noch einmal durchleben."

Das Resultat, voll gepackt mit den schier endlosen Möglichkeiten eines Teenagers, wurde vom britischen Observer Music Magazin bereits als "vor Melodien förmlich zerberstend und sagenhaft unbekümmert" beschrieben.

Zu weiteren Album-Highlights zählt auch "Blame It On The Girls", auf dem MIKA dahinjagende Rhythmen mit druckvollem Klavierspiel und einem Refrain zum Schwachwerden kombiniert, während "Rain", bei dem Owen Pallett sein Geigenspiel beisteuert, eine astreine und absolut tanzbare Club-Hymne ist, in der MIKAs unvergleichliche Stimme mühelos über massive Synthesizer-Teppiche gleitet.

Ob hinreißende Balladen oder zuckersüße Pop-Refrains: Insgesamt besticht das neue Album mit einem gewaltigen Klangspektrum und zeugt nicht nur von MIKAs einzigartigem Gespür für große Melodien, sondern auch von seinem Händchen für unglaubliche Geschichten, die er in seinen Songs erzählt.