Nach Angaben einer christlichen Lobbygruppe boykottieren 500.000 Menschen die Firma Pepsi, weil sie sich im "homosexuellen Kulturkrieg" an die Seite von Lesben und Schwulen gestellt habe.
Die in Mississippi ansässige American Family Association (AFA) erklärte, dass sie bereits eine halbe Million Unterschriften von konservativen Christen gesammelt hätten, die damit versprechen, keine Produkte des Lebensmittelimperiums mehr zu kaufen. Die AFA hat bereits im Januar zum Boykott aufgerufen, weil Pepsi insgesamt eine Million Dollar an zwei Homo-Gruppen gespendet hatte (queer.de berichtete). Später erzürnte die Aktivisten zudem ein Werbespot mit schwulem Inhalt (queer.de berichtete).
Unter konservativen Christen ist der Boykott-Aufruf des Unternehmens aus Chicago populär. So protestierte letzten Monat die Westboro Baptist Church (Leitspruch: "God Hates Fags") in Atlanta mit Transparenten mit der Aufschrift: "Gott hasst Pepsi light". Die Bell-Shoals-Baptistenkirche, eine "Mega Church" in Florida, hat ihre Pepsi-Automaten in der Kirche abbauen lassen und durch Coca-Cola-Automaten ersetzt. "Unsere Ahnen kamen nach Amerika wegen der Glaubensfreiheit, nicht wegen der sexuellen Freiheit", begründete Kirchensprecher Terry Kemple die Aktion. Allerdings wird auch der Brausehersteller Coke von der schwul-lesbischen Gruppe Human Rights Watch als eines der homofreundlichsten Unternehmen des Landes bewertet.
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Die American Family Association ist eine der größten christlichen Lobbygruppen der USA. Ihr gehören unter anderem 180 Radiosender. Die Organisation sieht sich in einem "Kulturkampf", in dem angeblich weltliche Kräfte die christliche Familie vernichten wollen. Die Gruppe streitet daher vor allem daher, Lesben und Schwulen das Recht auf Ehe zu verwehren. Ihr Boykottaufruf von Pepsi erstreckt sich auf alle Produkte der Firma. Dazu gehört neben den Limonaden (Pepsi Cola, Mountain Dew, 7 Up, Schwip Schwap) unter anderem auch Müsli (Quaker Oats), Süßigkeiten (Cracker Jack) und Kartoffelchips (Walkers). (dk)
Vielleicht kann man die großen amerikanischen Getränkehersteller zu bewegen ein gemeinsames Zeichen gegen Homophobie zu setzten. Dann wäre bald Ruhe, oder die Heiligenschein-Inhaber müßten halt Wasser saufen. Also am Besten auch noch die Wasserwerke mit einbeziehen.
Ohh dann werden es diese Leute aber schwer haben, wenn sie auf Pepsi und andere Firmen verzichten müssen. Microsoft müssen die dann auch boykotieren sowie die meisten Filme mit US-Hollywood-Schaupielern, die größtenteils alle für die gleichgeschlechtliche Ehe eintreten.
Aber ich glaube die Zahlen sind sowieso manipuliert von der AFA und diejenigen, die tatsächlich unterschrieben haben, werden sich kaum im Alltag dran halten.
Es sind immer die Konservativen, die "Kulturkriege" oder ähnliches erklären.
Und immer verlieren sie und wollen dann Jahrhunderte später ihre Sünden nicht mehr wahrhaben... Suchen sich dann aber neue Opfer...
Pepsi wird sich wohl sehr bewusst sein, dass den 500.000 Homohassern ein Vielfaches an GLBT-Kunden und weniger hasserfüllten Kunden gegenübersteht... Insofern machen sich diese Konservativen nur lächerlich.
Von schwulenaktivist Aus Basel (Schweiz) Mitglied seit 27.03.2009
Dies Nachfahren von Ahnen wissen nicht mehr, weswegen ihre Vorfahren ausgewandert sind. Wie auch die Religionen nicht mehr wissen, wie sie enstanden sind...
Von Frankyboy Profil nur für angemeldete User sichtbar
Jetzt müssten verschiedene Homo-Gruppen mindestens genauso viele Unterschriften sammeln, die nur noch Pepsi kaufen und dies dann in Kopie an die Homo-Hasser schicken... ;-)