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Hollywood-Star Mickey Rourke will sich nicht dafür entschuldigen, dass er einen Journalisten als "Faggot" (Schwuchtel) bezeichnet hat.

Kurz zuvor war ein Video des Stars vom November 2008 aufgetaucht, in dem er einen Journalisten bedrohte, weil dieser geschrieben hatte, dass Rourke mit der Schauspielerin Evan Rachel Wood ausgeht: "Sie ist eine gute Freundin, das ist alles. Sag dieser Schwuchtel, die diesen ganzen Scheiß geschrieben hat, dass ich gerne seine verdammten Beine brechen möchte". Daraufhin bezeichneten Homo-Aktivisten die Aussage als homophob, weil er damit Schwulsein generell als etwas Negatives darstelle.

In einem kurzen Interview mit der Promiseite TMZ.com verteidigte sich der 57-Jährige: "Man darf ‚Bitch’ (Miststück) oder ‚Punk’ (Dreckskerl) sagen, aber nicht ‚Faggot’", erklärte ein sichtlich betrunkener Rourke vor einem Tanzclub. "Als ich Football gespielt habe und ein Spieler den Ball verloren hat, habe ich immer gesagt: ‚Sei keine Schwuchtel. Fang den Ball’. Das hat nichts mit ‚schwul’ zu tun. Ich will nur sagen: ‘Fang den beschissenen Ball, du Wichser." Außerdem erklärte er, dass ihm die Kritik "scheißegal" sei: "Ich habe mehr schwule Freunde als 50 Heteros", so Rourke.

Youtube | Mickey Rourke verteidigt seine Wortwahl.

Rourke ist "erschreckend ungebildet"

Die Gruppe Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) akzeptiert Rourkes Definition von "Faggot" nicht: "Das ist eine Beschimpfung, die Schwule – insbesondere jugendliche Schwule – oft hören, bevor sie gemobbt, beschimpft oder angegriffen werden. Es ist unerheblich, dass Rourke die Definition des Wortes für sich geändert hat", erklärte ein GLAAD-Sprecher. Er warf dem Schauspieler vor, "erschreckend ungebildet" zu sein. "Rourke muss die Wirkung seiner Worte akzeptieren oder sonst müssen die Medien aufhören, ihm eine Plattform zu geben, wenn er diese Art von Beschimpfungen hoffähig machen will."

Mickey Rourke hatte bereits vor einigen Monaten für Aufmerksamkeit unter Homo-Aktivisten gesorgt, als er Sean Penn als "einen der homophobsten Leute, die ich kenne", bezeichnet hatte. Er kritisierte, dass sein Kollege wegen dessen Hauptrolle in "Milk" nun als Homo-Aktivist gelte. Allerdings könnte bei dieser Anschuldigung gebrochener Stolz eine Rolle gespielt haben: Rourke war nämlich im letzten Jahr Favorit für einen Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in "The Wrestler". Schließlich nahm ihm Penn den Preis für seine Darstellung des Harvey Milk ab. (dk)



#1 fuckinfaggotAnonym
#2 FloAnonym
  • 12.10.2009, 15:11h
  • Seine Dummheit dürfte doch niemanden ernsthaft überraschen. Der war immer ein Proll und wird es immer bleiben...
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#3 maaaartinAnonym
  • 12.10.2009, 15:39h
  • hm, schon wirklich doof der knabe.

    allerdings sollte man sich von einem säuferwrack, dass aussieht wie ein zu stark aufgepumptes gummitier nicht allzusehr die laune verderben lassen.
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#4 Dieter StemmerAnonym
  • 12.10.2009, 21:16h
  • Ich glaube wir sollten das mal nicht überbewerten...." beschimpfen " wir uns nicht selbst manchmal gegenseitig als " grässliche Schwuchtel " ?!
    Man kann halt auch nicht mit jedem Tolerant sein....solches Gedankengut hatte ich zwar mal in den 80ern, habe aber mittlerweile die Erfahrung gemacht, daß ich, obwohl selbst stockschwul, ich einfach nicht mit jedem Schwulen Sympathien tauschen muss....Und dass der Rourke auch so ein Schwachkopf ist, ist hinlänglich bekannt....also was soll die ganze Aufregung ?!
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#5 Aramis
  • 13.10.2009, 15:13h
  • Ab wann ist der Ausdruck "Schwuchtel" ein Schimpfwort???
    Nur wenn ein irgendein alternder Promi es in die Kamera brummt oder auch auch im Club von Tunte zu Tunte??? Oder ist Tunte jetzt auch wieder homophob...

    Manchmal sollte man nicht auf jeden verbalen Mist, der durch die Presse läuft, mimosenhaft reagieren...
    Ansonsten hätten wir mit der Empörung viel zu tun...
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