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Der britische Sänger Stephen Gately ist an einem Lungenödem gestorben, erklärten die Behörden in Palma de Mallorca am Dienstag.

Bei einem Lungenödem sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge an, wodurch der Körper nicht mehr ausreichend Sauerstoff im Blut aufnehmen kann. Ursache dafür kann eine Herzschwäche oder Nierenerkrankung sein. Das vorläufige Ergebnis werde nun noch einmal überprüft, erklärte eine Gerichtssprecherin. Sicher sei, dass es weder Fremdeinwirkung gab und dass Alkoholkonsum nicht die Todesursache gewesen sei. Sie machte keine Angaben darüber, ob Gately an seinem Erbrochenen erstickt sei, wie viele Boulevardzeitungen berichtet hatten.

Viele Medien hatten spekuliert, dass Gately wegen übermäßigen Alkohol-Konsums gestorben sei. Als Grund für die Annahme wurde genannt, dass der Sänger mit seinem Eingetragenen Lebenspartner Andy Cowles zuvor mehrere Stunden exzessiv im Schwulenclub "Black Cat" gefeiert habe.

Das war allerdings nach Angaben von Cowles nichts Außergewöhnliches: "Wir hatten viel wildere Nächte in Dublin", erklärte er laut "Mirror". "Ich versteh das nicht. Es tut so weh, dass er nur wenige Meter von mir entfernt im nächsten Zimmer lag und ich hatte keine Ahnung, dass er im Sterben liegt. Wenn ich nur nach ihm geschaut hätte". Die anderen Boyzone-Sänger Ronan Keating, Keith Duffy, Mike Graham und Shane Lynch reisten nach Mallorca, um Abschied von Gately zu nehmen. Dabei trösteten sie Cowles.

Der Sänger ist am Samstag völlig überraschend in seiner über eine Million Euro teuren Wohnung in Port Andratx 30 Kilometer westlich von Palma verstorben (queer.de berichtete). Im Nebenzimmer befanden sich sein Lebenspartner Cowles und der 25-jährige Bulgare Georgi Dochev, den das Paar zuvor im Club "Black Cat" getroffen hatte. Dochev gab an, Gately leblos vor einem Sofa kniend aufgefunden zu haben. Daraufhin habe er dessen Lebenspartner geweckt und einen Krankenwagen gerufen. In den Boulevardzeitungen gab es auch Berichte, dass Dochev und Cowles Sex gehabt haben sollen, während Gately im Nebenzimmer lag. Dazu äußert sich der Bulgare aber noch nicht: "Ich will nichts weiter sagen, ohne es nicht vorher mit ihm (Cowles) geklärt zu haben."

Der 1976 in Dublin geborene Gately war seit 1993 Mitglied der Gruppe Boyzone, die mit sechs Nummer-1-Singles und vier Nummer-1-Platten zu den erfolgreichsten Bands der 90er Jahre gehört. 1999 offenbarte Gately seine Homosexualität und verpartnerte sich 2005 mit Cowles. (dk)



22 Kommentare

#1 Mister_Jackpot
  • 13.10.2009, 14:51h
  • Jo da sieht mans mal wieder..... man kann doch die ganzen homophoben Medien in einen Sack stecken und draufhauen...man trifft immer die richtigen! Anstatt erst die Fakten abzuwarten wird ein grad erst Verstorbener (eben weil er schwul war) gleich dermaßen verunglimpft!
    Das Schlimme ist, dass bei den Leuten wohl eher die erste Version der Todesursache hängen bleiben wird....da haben bestimmte "Kräfte" ja wieder mal erreicht was sie wollten.....KOTZ
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#2 BenAnonym
  • 13.10.2009, 15:01h
  • Fairerweise sollte man schon sagen, dass eine Lebensart, bei der der Partner sich im Nebenzimmer mit dem Aufriss von letzter Nacht vergnügt, während jmd bewußtlos daliegt und stirbt, nicht den Eindruck macht den Schutz und die Förderung durch Staat und Gemeinschaft einfordern zu dürfen, wie hier geschehen.

    Sehr tragisch das Ganze.
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#3 PierreAnonym
  • 13.10.2009, 16:32h
  • Was wäre daran homophob, wenn die Presseberichte tatsächlich stimmen würden, dass Gatley an seinem Erbrochenen erstickt ist? Gatley wäre nicht der erste und der letzte Schwule, der Alkoholmissbrauch betreibt, bzw. Alkoholabhängig wäre.
    Die Zahl ist leider bei Schwulen höher als bei den Heteros, was auch leicht zu erklären ist.
    Dafür muss sich auch keiner schämen, wenn man gewillt ist, sich dieser (und anderen Drogen) wirklich zu entziehen.
    Was nun die tatsächliche Todesursache angeht, so ist diese nicht besser und nicht schlechter als die andere.
    Nur die Begleitumstände (Ehemann mit Bulgaren aus der Bar im Nebenzimmer) offenbaren wieder einmal, wie traurig es doch mit dem meisten schwulen Beziehungen bestellt ist. Wieder einmal Mühlen auf die Wasser der Evangelikalen, Piusbrüder und alles was da an extremen Reli-Gruppen so kreuscht und fleuscht.
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#4 seb1983
  • 13.10.2009, 17:52h
  • Antwort auf #1 von Mister_Jackpot
  • Genau, nur weil er schwul war, da präsentieren uns die Boulevardzeitungen doch bei anderen (heterosexuellen) B Promis wohlrecherchierte, durchdachte, kritische und angemessene Berichte... Es müssen bei Bild, Sun oder Usa today halt ein paar Stunden später die Seiten voll sein, am besten noch mit Fotos, am besten möglichst reißerisch...

    Zu der Geschichte mit dem Bulgaren sage ich mal nichts, das kann sich jeder mal denken wie das ganze gelaufen ist. Tragisch...
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#5 ZahlendreherAnonym
  • 13.10.2009, 19:54h

  • Wenn er 1979 in Dublin geboren ist, kann er schwerlich mit 33 gestorben sein. Bitte korrigieren!

    Danke für den Hinweis. Die letzte 9 war falschrum. Red.
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#6 Liedel
  • 13.10.2009, 20:07h
  • Sorry @ Pierre

    "Die Zahl ist leider bei Schwulen höher als bei den Heteros, was auch leicht zu erklären ist."

    Kannst du mal bitte argumentieren?

    Womit ist das denn bitte leicht zu erklären? Doch nicht etwa wegen der homosexuellen sexuellen Orientierung, die aus Sicht von Evangelikalen und Fundi Katholen als solche schon Drogen-/Alkoholmißbrauch und Selbstmord begünstigt?

    Und wenn man diesen Gruppen schon kein "Wasser auf die Mühlen geben will", sollte man nicht unreflektiert deren Argumente hier ins Forum kopieren...
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#7 ChristineAnonym
  • 13.10.2009, 21:41h
  • Liebe Queer.de-Redaktion,
    ich finde, dass Ihr mit dem Foto von dem Herrn in der aufgeblasenen Badehose den gleichen Voyeurismus bedient wie die Blätter, die genüsslich ausmalen, was in dem Appartement in Mallorca denn alles gewesen sein könnte und bei dieser Gelegenheit das gemeinsame Leben von Stephen Gately und seinem Partner auf Partys, Alkohol und untreuen Sex reduzieren.
    Ein beliebter junger schwuler Popstar hat sein Leben verloren. Er war alleine und niemand konnte ihm helfen. Das ist fürchterlich und für seinen Partner bestimmt das Schlimmste, was passieren konnte. Lasst diesen Mann nun in Ruhe trauern.
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#8 Mister XAnonym
  • 13.10.2009, 21:58h
  • Der erhöhte Alkohol und Drogenkosum bei Schwulen liegt nicht daran das sie schwul sind sondern das sie meistens für keinen anderen die Verantwortung haben.
    Bestes Beispiel mein kleiner Bruder der hat nichts ausgelassen mal ein Abend mit Jim ein anderer mit Jonny oder Smirnoff dazu ein Pillchen hier ein Tütchen dort. Meine Schwägerin hat ihn machen lassen es war nie übermässig und er hatte auch abztinente Phasen.
    Jetzt haben die einen kleinen Hosenscheißer und flugs ist Schluss mit Lustig.
    Als Antwort kam ich hab mich doch ausgetobt aber jetzt habe ich Verantwortung meinem Sohn gegenüber.
    In seinem Freundeskreis sehen das viele so bis auf die ohne Kinder.

    Die Hemmschwelle liegt halt geringer sehe das selbst auch bei mir ich bin im großen und ganzen risikiobereiter als meine Hetrofreunde die halt nach Frau Kind Hund und Haus schauen müssen.
    Ich kann es mir auch mal leisten meinem Chef die Wahrheit zu sagen und zu riskieren die Kündigung zu kassieren andere eher nicht weil sie Verantwortung haben.
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#9 Horst HeteroAnonym
  • 13.10.2009, 22:56h
  • Antwort auf #2 von Ben
  • Was ist das denn fuer ein Unsinn?
    Was hat das mit fair zu tun und welche Lebensart meinen SIe?
    Erstens bezweifle ich, dass sich die dort in der Wohnung befindlichen Personen in Kenntnis des Sterbens von Herrn Gateley vergnuegten und zweitens gibt es in diesem Zusammenhang ueberhaupt keine Aussage ueber den von ihnen angesprochenen, angeblich geforderten Bedarf von Schutz durch Staat und Gesellschaft.
    Durchforsten Sie das WWW nach Meldung verstorbener Personen, um aehnlichen Unsinn zu posten, oder moechten Sie nur hier Ihre homophobe Gesinnung illustrieren?
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#10 SchorschAnonym
  • 13.10.2009, 23:07h
  • Antwort auf #2 von Ben
  • Ja, geht's denn noch? Du meine Güte, was für Norm- und "Moral"-Vorstellungen sind denn hier noch übriggeblieben? Wenn die zwei sich ein Stück Frischfleisch aufreißen, weil das vielleicht bei ihnen der übliche Wochenend-Spaß ist, und einer dann am Ende zu besoffen ist, um am Dreier teilzunehmen - so what? Soll der andere dann auch verzichten, den gemeinsamen Gast wegschicken und beim Rausch-Ausschlafen Händchen halten? Natürlich ist das Ende dieses eine Mal tragisch gewesen, aber woher hätte der Hinterbliebene ahnen sollen, dass es ausgerechnet dieser Tag ist, an dem der andere sich totsäuft? (Bzw. an durch Alkoholmissbrauch induzierten Folgekrankheiten stirbt.)
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