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Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat das Länderspiel Deutschland gegen Finnland in Hamburg unter das Motto "Gegen Homophobie im Fußball" gestellt. Das Spiel findet am Mittwochabend um 18 Uhr statt (Liveübertragung im Ersten).

Der Fan Club Nationalmannschaft möchte sich verstärkt gegen Diskriminierung im Fußball engagieren. Aus diesem Anlass lädt der Fan Club Nationalmannschaft kurz vor dem Spiel zu einem runden Tisch mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, Vertretern schwul-lesbischer Fanclubs und zwei ehemaligen Spielern ein. Im Anschluss an den Runden Tisch wird der Fan Club Nationalmannschaft im Beisein von Zwanziger die gemeinsame Erklärung "Gegen Diskriminierung im Fußball" unterzeichnen. In der Stadionzeitschrift des Länderspiels wird außerdem ein zweiseitiger Bericht zum Thema Homosexualität erscheinen.

Der DFB hat außerdem seine Aktion zur diesjährigen FARE-Aktionswoche unter das Motto "Viele Farben, ein Spiel - Gegen die Diskriminierung von Homosexuellen im Fußball" gestellt. Mit einem Flyer, der in einer Auflage von 80.000 Stück in den deutschen Stadien verteilt wird, soll für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben geworben werden. Der Inhalt des Flyers wurde von den schwul-lesbischen Fanclubs (QFF), der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) und dem Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF) konzipiert.

Das Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) koordiniert im 10. Jahr in Folge Aktionen in und um Fußballstadien in ganz Europa. Zwischen dem 15. und dem 27. Oktober 2009 werden große Teile der europäischen Fußballfamilie in 40 Ländern vereint gegen Rassismus und Diskriminierung Stellung beziehen. (pm/dk)



#1 SchackelineAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 MatsAnonym
  • 14.10.2009, 18:47h
  • Sehr löblich!

    Aber wirklich etwas bewegen wird sich wohl erst, wenn die meisten der schwulen Profis sich in einer gemeinsamen Aktion outen.

    Erst dann wird sich was bewegen und durch die Gemeinschaftlichkeit wird da auch keiner irgendwelchen Angriffen ausgesetzt.

    Das wäre nicht nur für Schwule im Sport und alle Schwulen gut, sondern auch für die Betroffenen selbst. In der Regel merkt man erst nach dem Outing, wie frei man plötzlich ist und wieviel glücklicher man ist. Vor dem Outing ist einem das gar nicht so sehr bewusst, wie sehr man sich selbst schadet, weil man es nicht anders kennt.

    Deshalb:
    Schwule Fußballer: outet Euch alle gemeinsam! (Oder zumindest die meisten...)
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#4 archibaldiAnonym
  • 14.10.2009, 22:22h
  • >>>Deshalb:
    Schwule Fußballer: outet Euch alle gemeinsam! (Oder zumindest die meisten...)
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#5 PattiFußballfanAnonym
  • 15.10.2009, 07:26h

  • ob es unbedingt das Outing der Spieler sein muß, weiß ich nicht.
    Wichtiger wäre mir, dass wir erstmal den Boden dafür bereiten und das Wort "schwul" als Schimpfwort aus deutschen Stadien vertreiben. Das wird sicher noch ein längerer aber erfolgsversprechender Weg. Früher waren rassistische Ausfälle in den Stadien normal, heute sind es unrühmliche Ausnahmen, ein gutes Vorbild!
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#6 Good ol friendAnonym
  • 15.10.2009, 10:55h
  • Antwort auf #5 von PattiFußballfan
  • "dass wir erstmal den Boden dafür bereiten und das Wort "schwul" als Schimpfwort aus deutschen Stadien vertreiben."

    Ich war in meinem ganzen Leben noch nie in einem Fußballstadium und höre trotzdem nichts anderes als "Schwuchtel" und "schwul", sobald ich mich nur ein paar Minuten in der Nähe einer Gruppe Jugendlicher aufhalte.

    Immer und überall.

    Und noch nie so aggressiv wie im Jahr 2009.

    Man kann eigentlich von Jahr zu Jahr eine weitere, drastische Verschlechterung des "Stadiums" (!) feststellen, und gleichzeitig interessiert dieser massive homophobe und heterosexistische Terror im öffentlichen Raum (und nicht weniger in der massenmedialen Welt) unsere Herren und Damen "Wehret den Anfängen"-Sonntagsredner einen Sch***!
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