Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11208
  • 15. Oktober 2009, noch kein Kommentar

Boyzone-Sänger Stephen Gately hat am Tag vor seinem Tod Alkohol und Marihuana konsumiert. Es wird nun diskutiert, ob diese – und möglicherweise andere Drogen – doch zu seinem Tod geführt haben könnten.

Die Lokalzeitung "Ultima Hora" berichtet, dass eine Urinanalyse Marihuana im Blut des 33-Jährigen festgestellt hat. Andere Drogen wurden in dem Bericht nicht erwähnt. Zuvor hatte ein Gericht auf Mallorca bekannt gegeben, dass der Ire eines natürlichen Todes gestorben sei(queer.de berichtete). Grund sei ein Lungenödem gewesen, über die Ursache machten die Behörden allerdings keine Angaben.

In Spanien wird nun spekuliert, ob die Drogen-Einnahme doch für den Tod des bislang offenbar kerngesunden Gately verantwortlich gemacht werden kann: "Das wahrscheinlichste ist, dass der Sänger an einem Herzstillstand oder an einer schweren Herzrhythmusstörung als Folge eines massiven Konsums von Drogen oder Alkohol gestorben ist", erklärte etwa der mallorquinischen Mediziner Raúl Vicho der Tageszeitung "El Mundo". Eine solche Belastung des Herzens könne ein Lungenödem auslösen, so Vicho.

Marihuana-Konsum ist in Spanien nicht verboten. Es sind auch keine Fälle bekannt, in denen die – auch im Vergleich zu Alkohol – relative harmlose Droge bei Gesunden zum Tod führen kann. Mischkonsum kann dagegen gefährlich sein.

Gatelys Lebenspartner Andy Cowles und ein weiterer Freund bestätigten, dass sie am Abend vor dem Tod des Sängers in dessen Ferienwohnung Marihuana geraucht hätten. Andere Drogen – außer Alkohol – seien aber nicht im Spiel gewesen. Auf Mallorca werden nun weitere Tests durchgeführt, um diese Aussage zu bestätigen.

Am Samstag wird Gately im irischen Dublin beerdigt. Eine Gedenkveranstaltung ist auch in London geplant. (cw)