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  • 08. Juni 2004, noch kein Kommentar

München Der britische Popsänger George Michael ärgert sich im Nachhinein über sein langes Verschweigen seiner Homosexualität. Der 40-jährige sagte in einem Interview der Männerzeitschrift "FHM", die Leute hätten früher gedacht, dass er sich schäme, schwul zu sein. "Das hat mich erst recht angespornt, mir selbst Ärger einzuhandeln. Aber heute muss ich mich über meine eigene Dummheit ärgern", sagte Michael. Er sei sich unehrlich vorgekommen. "Für mich war das ein Kampf um Privatsphäre zwischen mir und der Presse, aber von außerhalb sah es nach dem Verhalten vieler schwuler Stars aus, die sich noch nicht geoutet haben", erklärte George Michael. Er habe so viel Angst vor seinen Depressionen gehabt, "dass ich etwas tat, um mich selbst aufzuwecken", so Michael zu seiner Festnahme wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses in einer Toilette in Beverly Hills bei Los Angeles am 7. April 1998. Heute führe er "ein sehr ruhiges Leben: Ich habe meinen Partner und meine zwei bezaubernden Hunde. Ich habe meinen Fernseher, ich habe mein Gras." (pm)