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  • 20. Oktober 2009
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Der vierte Welt-CSD wird 2014 in Toronto stattfinden. Die kanadische Metropole warf im St. Petersburg (US-Bundesstaat Florida) seinen Konkurrenten Stockholm aus dem Rennen.

Das teilte die Organisation Interpride mit, ein weltweiter Zusammenschluss von CSD-Organisatoren. Die CSD-Woche soll zeitgleich mit dem kanadischen Nationalfeiertag am 1. Juli und seinem amerikanischen Pendant am 4. Juli stattfinden, um möglichst viele Besucher anzulocken.

Die Organisatoren erwarten Kosten für das Event in Höhe von zehn Millionen Dollar (6,5 Millionen Euro) und hoffen auf staatliche Unterstützung: "Ich denke, wir werden die Bundesregierung an Bord holen, da so unsere Fortschritte, eine gerechte Gesellschaft zu verwirklichen, dargestellt werden können". Kanada gehört zu den homofreundlichsten Ländern der Welt. So öffnete die rund 34 Millionen Einwohner zählende Nation 2005 als erster nichteuropäischer Staat die Ehe für Schwule und Lesben.

Die ersten beiden World Prides 2000 in Rom und 2006 in Jerusalem sorgten für Protestaktionen unter religiösen Homo-Gegnern, die den CSD als Angriff auf ihren Glauben ansahen. Beim nächsten World Pride 2012 in London werden weniger Kontroversen erwartet, auch in Toronto dürften Ausschreitungen weitgehend ausbleiben, obgleich manche Religionsvertreter schon jetzt Stimmung gegen die Veranstaltung machen. So erklärte der Pfarrer Charles McVety gegenüber der "Toronto Sun": "Unsere Regierung wird sich nun in Reih und Glied einreihen und Millionen von Dollar für eine Sexparade ausspucken". (dk)