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  • 20. Oktober 2009, noch kein Kommentar

Das zweite Album der Amerikanerin ist ein Volltreffer. Ihren Mix aus Jazz, Blues und Singer/Songwriter-Pop präsentiert sie nun auch live.

Von Jan Gebauer

Zweite Alben sind ein schwieriges Unterfangen, insbesondere wenn das Debüt mit viel Kritikerlob bedacht wurde. "Worrisome Heart" von Melody Gardot setzte die Messlatte im vergangenen Jahr sehr hoch an. Renommierte internationale Zeitungen und Musikmagazine wie "The Sunday Times", "Mojo" und der "Record Collector" gaben dem zärtlichen, introvertierten Debüt Höchstbewertungen. Und auch die heimische Presse vom "Stern" über "Focus" bis hin zu "Queer.de" berichteten sehr positiv über die talentierte Newcomerin. Wenige Jahre sind seit jenem Unfall vergangenen, der die Sängerin mit erheblichen Kopf- und Beckenverletzungen zurück ließ. Seither ist sie auf einen Stock beim Gehen und eine dunkle Brille angewiesen, um sich vor zu starker Lichteinwirkung zu schützen.

Auf dem neuen Album "My One And Only Thrill" hat Gardot wieder alle Songs selbst geschrieben – mit einer Ausnahme: Judy Garlands "Over The Rainbow", hier mit einem feinen Bossa-Nova-Rhythmus versehen. Ansonsten trifft klassisches Singer/Songwriter-Handwerk auf Jazz und Blues, hier und da mit Pop-Elementen verschmolzen. Mal begleitet von Piano und Orchesterbesetzung wie beim Opener "Baby I'm A Fool", mal ganz sparsam nur von akustischer Gitarre und Perkussion wie bei "If The Stars Were Mine", manchmal sind die Songs leicht beschwingt wie "Les étoiles", manchmal schwermütig wie "The Rain". Im Vordergrund steht aber immer die zeitlose Stimme von Melody Gardot, zart und doch ungemein gefühlvoll. Im November begibt sich Frau Gardot in Europa auf Tour.

Termine:

9.11., Köln - Gürzenich
10.11., München - Herkulessaal
11.11., Zürich - Theater Spirgarten