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Scotland Yard hat einen steilen Anstieg der aus Hass begangenen Übergriffe auf Schwule und Lesben verzeichnet.

In den zwölf Monaten bis September 2009 hat die Londoner Polizei 1.192 Übergriffe dieser Art gezählt. Im selben Zeitraum ein Jahr zuvor waren es noch 1.008. Das entspricht einem Anstieg von 18,3 Prozent.

Bereits im Juli haben die Behörden von einem dramatischen Anstieg der Zahlen berichtet. Damals wertete Polizeichef Paul Stephenson die Statistik nach Angaben des "Guardian" nicht als Anstieg der Gewalt gegen Schwule und Lesben, sondern als Zeichen dafür, dass mehr Übergriffe gemeldet werden würden: "Die Opfer haben sich früher von den Gerichten und der Polizei schikaniert gefühlt. Wir haben uns aber heute dramatisch verbessert", so Stephenson.

Ein aktueller Mordfall verstärkt allerdings die Verunsicherung von Schwulen und Lesben in der britischen Hauptstadt: Am 25. September um 22:45 Uhr überfielen zwei 17-Jährige und ein 19-Jähriger einen 62 Jahre alten Schwulen Ian Baynham am Trafalgar Square. Die Täter haben den Mann zunächst mit homophoben Schimpfwörtern beleidigt und dann zugeschlagen. Er starb später an Kopfverletzungen. Die Täter konnten später mit Hilfe von Überwachungskameras gefasst werden. Sie wurden am Montag wegen Totschlags angeklagt.

In Deutschland sorgten zuletzt schwulenfeindliche Übergriffe in Berlin für Aufregung. In Hamburg nahmen vorletzte Woche 100 Menschen an einer Mahnwache teil, weil mehrere Täter einen Behinderten attackierten, weil sie ihn für schwul hielten (queer.de berichtete). (dk)



#1 hwAnonym
#2 LorenProfil
#3 periphrastAnonym
  • 21.10.2009, 20:36h
  • @hw&loren

    Das unverständliche Zeichen
    eines Fensterkreuzes
    bei der Geburt der heißen
    Luft.
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#4 permafrostAnonym
  • 21.10.2009, 21:06h
  • Antwort auf #3 von periphrast
  • Eiseskälte

    Hassattacke II
    strukturelle
    zum Lebensende hin:

    Die Londoner Tageszeitung Financial Times ließ den Inhalt einer neuen Studie der Europäischen Kommission durchsickern, in welchem die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert werden, "altersbezogene Ausgaben" zurückzufahren. In dem Bericht heißt es, dass in 12 Mitgliedstaaten die Sozialausgaben den Staatshaushalt aus dem Gleichgewicht brächten. Das ist offensichtlich gelogen, da die Haushalte wegen der Bankenrettungspakete außer Kontrolle geraten sind. In Wirklichkeit führt Großbritannien die Liste der "gefährdeten Länder" an, da es nach Angaben des Berichts eine "Einkommensdefizit von 12.4% des Bruttosozialprodukts" aufweist, d.h. es soll seine Haushaltsausgaben um einen ebenso großen Betrag kürzen.

    Da Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen keine leichte Sache seien, müsse man "alternativ dazu die Sozialsysteme reformieren, um die vorausberechnete Zunahme bei altersbedingten Ausgaben zu bremsen." Die Rettungspakete, die den wahren Grund des Haushaltsdefizits darstellen, werden zwar genannt, aber nicht in Frage gestellt: "Die Kosten der Krise und die erwartete demographische Entwicklung verstärken sich gegenseitig und machen die Nachhaltigkeit der Staatsausgaben zu einer akuten Herausforderung."

    Groß Britannien, Spanien und zehn weitere europäische Staaten stellen ein "langfristiges Risiko dar", behauptet der EU-Bericht. Zehn Staaten, zu denen Frankreich, Deutschland, Italien und Polen gehören, stehen im mittleren Risikobereich. Fünf Staaten werden der Kategorie "niedriges Risiko" zugeordnet: Bulgarien, Dänmark, Estland, Finnland und Schweden.

    Dieselbe Linie - brutale Sparpolitik, nachhaltige "Reformen" bei den Sozial- und Gesundheitsausgaben - aber kein Infragestellen der Finanzrettungspakete - vertritt auch der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard.

    Demographische Probleme können nur mit einer gesteigerten Produktivität und massivem Wirtschaftswachstums in der Realwirtschaft gelöst werden. Dafür aber braucht man ein Konkursverfahren des bankrotten Finanzsystems, und ein neues, am Gemeinwohl orientiertes Kreditsystem. Das wollen diejenigen Propagandisten, die das Mantra der "demographischen Entwicklung" jetzt beständig im Munde führen, aber genau nicht. Die verlogene Behauptung, man müsse wegen der "demographischen Entwicklung" sparen, ist ein typisches Totschlagsargument, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es bedeutet einfach: alte Leute kosten zuviel.
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#5 LorenProfil
#6 hwAnonym
  • 21.10.2009, 23:39h
  • Antwort auf #5 von Loren
  • er sieht die verursachung von sozialer verrohung schon richtig.

    er meint den galgen (fensterkreuz)
    bei unausweichlicher inflation
    des dollars (heiße luft)

    oder/und großer krieg

    als long version,
    auch heute alles*** zu beobachten:

    "..Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren..." Karl Marx

    *** u.a. drogen-, waffen-, menschen-, organ-, kindersex-, arbeitsklavenhandel,
    friedensmissionen, kindersoldaten, hasskampagen. u.ä.)
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#7 LorenProfil
#8 JoonasAnonym
  • 22.10.2009, 14:00h
  • Großbritannien wird leider immer mehr zum Gewaltstaat. Auch Trend wie das sog. "Happy Slapping" (das Verprügeln von Leuten aus purem "Spaß") kommen alle von da.

    Irgendwas läuft mächtig schief auf der Insel und es wird höchste Zeit, dort etwas zu ändern, sonst wird es dort stetig schlimmer werden.
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#9 dusAnonym
  • 24.10.2009, 02:37h
  • Die Lösung dieses Problems: Macht es wie in Deutschland, führt die Fälscher von Maneo & Co. vor und wenn das nicht reicht, subtrahiert auch noch aus den amtlichen Statistiken den homophoben Zusammenhang - dann kommt man auf bessere Zahlen :-)
    Selbst in Ostdeutschland gibts statistisch gesehen immerhin nur einen unbedeutenden Reechtsextremismus und Moslem- sowie Christen-fundis sind wahre Homo-freunde!

    Der Rollback war zu erwarten - kämpfen wir dagegen an!
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