Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11273

Das Ötztal lädt vom 20. bis 27. März 2010 zur zwölften Ausgabe des Mega-Events ein.

Von Carsten Weidemann

Schnee, Gletscher, Männer, Party – was will das schwule Ski- und Snowboardherz mehr? Bereits zum zwölften Mal findet vom 20. bis 27. März 2010 im österreichischen Wintersportort Sölden das Gay Snowhappening statt. Hunderte Schwule aus vielen Ländern Europas stürmen dann den Tiroler Hot Spot im Ötztal, die meisten von ihnen sind bereits seit vielen Jahren Stammgäste. Ob in einer Gruppe mit langjährigen Freunden oder als überzeugter Single – Langeweile kommt in Sölden zum Gay Snowhappening garantiert nicht auf!

Bereits am Morgen treffen sich die Ski- und Snowboardfahrer, um gemeinsam dem Bretterspaß zu frönen. Egal, ob jungfräulicher Anfänger oder erfahrener Gletschersprinter – hier findet jeder in der passenden Gruppe raschen Anschluss. Die Gruppentour ist dabei kein Pflichtprogramm. Nach einem sportlichen Tag auf den Pisten sieht man sich am Nachmittag bereits beim Après-Ski wieder. Jeden Tag präsentieren die Veranstalter eine andere Location, darunter"Kuckuck", "Marcos" und "Sonnenschirm".

Anschließend geht es ab ins Hotel zum Duschen, Abendessen oder Vorschlafen. Denn in Sölden ist nach der Party vor der Party: Der Kult-Hüttenabend auf der "Hühnersteign", das Mondscheinkegeln, der Aquadome-Abend und die Disconächte im Q-Stall und Snowrock Café stehen 2010 ebenso auf der Agenda wie die schillernden Partys mit den extra aus Berlin eingeflogenen Drag Queens Melli & Mataina. Last but not least werden Spitzen-DJs aus London, Berlin und Hamburg ihr musikalisches Können an den Turntables unter Beweis stellen.

Das schwule Programm ist jedoch nicht der einzige Grund für den langjährigen Erfolg des Gay Snowhappenings. Ebenso wichtig: Sölden bietet als einziges Skigebiet Österreichs gleich drei Dreitausender, die bequem per Lift erreicht werden können: den Gaislachkogl (3.058 m), den Tiefenbachkogl (3.250 m) und die Schwarze Schneid (3.340 m). Wer diese "BIG3" an einem Tag erklimmen möchte, macht sich auf der "BIG3 Rallye" auf den Weg. Startpunkt ist die Talstation der Giggijochbahn, Ziel die Talstation der Gaislachkoglbahn. Dazwischen liegen vier Stunden schneidige Fahrt, 50 Pistenkilometer, 10.000 Höhenmeter und drei Atem beraubende Alpenpanoramen - zu bestaunen auf den Aussichtsplattformen der "BIG3".



45 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.10.2009, 23:46h
  • Stellt Euch vor, in Sölden ist Gay Snowhappening und keiner fährt hin und kein Schnee da! Kaum zu glauben, daß dieser Rudelbums auf Ski, Schlitten oder Snowboard schon zum zwölfent (!!!) Mal dort ausgetragen wird! Zwar ist Sölden ein anerkannter Wintersportort, sollte aber den Teilnehmern des alpinen Ski-Weltcups bleiben. Als Austragungsort das Gay Snowhappening kann man sich auch einen besseren Ort vorstellen, den die LGBT-Community auch verdient hat! Ich denke da an Davos, Wengen oder St. Moritz in der Schweiz sowie die Zugspitze in Bayern. Dort hatte ja am letzten Wochenende die Skisaison begonnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 CeeGeeAnonym
  • 28.10.2009, 13:41h
  • Wie immer hat Matt7CSI einen Kommentar parat, wie immer kann man getrost an seiner Kompetenz (und Intelligenz?) zweifeln.
    Wie begründest du deine Kritik am "Austragungsort"? Wie ist der zweite Satz deines Kommentars überhaupt zu verstehen?
    Zur Info:
    Beim Gay-Snowhappening handelt es sich nicht um Olympische Spiele, um die sich mehrere Austragungsorte bewerben - es ist aus Eigeninitiative des Skigebiets Sölden entstanden (schließlich kann man an der Community ja auch ganz gut verdienen..). Über die Jahre hinweg hat sich das Snowhappening etabliert und Sölden sich nebenbei als sehr "gay-friendly" bewährt . Andere Skiorte müssten da erstmal mithalten und entsprechende Events organisieren.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich Sölden zudem bestens dafür eignet - wunderschönes Skigebiet und im Unterschied zu St. Moritz oder Davos auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich.
    Also, Matt7CSI: erst denken, dann schreiben. Oder verschone uns am besten gänzlich mit deinen unnötigen Kommentaren.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 philandrosAnonym
#4 stromboliProfil
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 maaaartinAnonym
  • 28.10.2009, 17:57h
  • als weiteres beispiel großartiger österreichischer künstler möchte ich cissy kraner nennen. gerade frisch zurück ausm exil ist eins (oder mehrere?) ihrer lieder in den 50ern damals gleich von der deutschen bundesprüfstelle für jugendgefährdende schriften indiziert worden. wahrscheinlich war's denen zu gut.

    bitteschön:

    www.youtube.com/watch?v=zA8xERVHXh8
  • Antworten » | Direktlink »
#8 WomenAnonym
#9 Frankyboy
  • 01.01.2010, 12:12h
  • Also bei so manchen Leuten muss man echt den Kopf schütteln... Da finden für "uns" Veranstaltungen statt und dann sind einige Leute der Community auch noch unzufrieden. Lieber Herr Matt7CSI, kann es irgendwie sein, dass Sie mit sich ein Problem haben? Kleiner Tipp: Gehen Sie positiver durch die Welt und sehen nicht alles so negativ. Vielleicht hilft es Ihnen ja. Ansonsten schlage ich Ihnen irgendwelche Glückspillen vor!!!

    Ich finde es super, dass es solche Veranstaltungen gibt. Schließlich sagen wir ja immer, dass wir in einer heterosexuellen Welt leben. Warum sollen nicht auch "wir" mal unter uns sein und den Heteros zeigen, dass wir auch ganz "normale" Menschen sind und auch gut zusammenhalten und zusammenleben können ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#10 MatainaAnonym
  • 01.01.2010, 13:46h
  • Was ist denn das wieder für eine verqueere Diskussion. Kritikfähigkeit ist sicher eine wichtige Eigenschaft, sollte aber sowohl Selbstkritik und auch eine gewisse dem Wort innewohnende "Fähigkeit" enthalten. Bevor ich so ein Event kritisiere, sollte ich eigentlich schon mal dort gewesen sein, um First-Hand-Informationen zu haben oder mich zumindestens irgendwie durch Recherche schlau gemacht haben. Einfach nur eine abfällige (genauso aber auch eine positive) Kritik dahinzurotzen, ohne einen Schatten Ahnung zu haben, worum es geht - das braucht doch niemand!

    Ich war letztes Jahr zum ersten Mal beim Gay Snow Happening in Sölden und war grundweg positiv überrascht. Es war weder ein hyperkommerzielles Jeder Fickt Jeden, noch ein peinliches Tuntentreffen (sorry, wenn ich das Wort Tunte hier mal negativ belege - bin selbst von Beruf als Transe eine Tunte, aber selbst von denen gibt es solche und solche).
    Der Spaß am gemeinsamen Sport steht hier tatsächlich im Mittelpunkt und das Rahmenprogramm lässt sich wirklich sehen. Jeden Tag gibts eine Après-Ski-Party - und das oft auch gemeinsam mit den Heten (das zündet richtig!)- und abends noch diverse Veranstaltungen (gemeinsames Kegeln, Besuch von Österreichs größter Therme, Hütten-und Disco-Abende). Das Ganze ist ziemlich rund und jeder macht genauso viel mit wie er will. Da Anreise und Unterkunft individuell sind, muss auch niemand in einem schwulen Ghetto-Hotel abhängen.
    Die Snow-Week ist auch mal ein Event, wo diverse europäische schwule Communities aufeinandertreffen. Wo hat man das sonst schon im Winter?
    Mein Vorschlag: fahr erst mal selbst hin (und wenn nur für ein kurzes Wochenende) und schau dirs selbst an. Dann kannst du mitreden!
  • Antworten » | Direktlink »