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Der dänische Film "Broderskap" (Bruderschaft) hat beim Filmfestival von Rom den Preis als bester Film gewonnen.

"Broderskap" setzte sich gegen 14 ebenfalls nominierte Produktionen durch, darunter auch Margarethe von Trottas "Vision - Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen". In dem Drama geht es um den jungen Lars (Thure Lindhardt), der nach seiner Armeezeit einer Neo-Nazi-Gruppe beitritt, die Überfälle auf Araber und Schwule organisiert. Sein Mentor in der Gruppe ist Jimmy (David Dencik). Zwischen diesen beiden Männern entwickelt sich eine geheime Liebesaffäre. Am Ende müssen sich Lars und Jimmy entscheiden, ob sie ihre Nazi-Brüder oder ihre Liebe verraten sollen. "Broderskap" ist der erste Kinofilm des 35-jährigen Regisseurs und Drehbuchautors Nicolo Donato. Das dänische Drama soll im nächsten Jahr europaweit in die Kinos kommen.

Ebenfalls auf dem Festival ausgezeichnet wurde Helen Mirren als beste Schauspielerin für ihre Darstellung von Leo Tolstois Ehefrau in "The last Station", der mehrheitlich in Deutschland gedreht wurde. Bester Hauptdarsteller ist der Italiener Sergio Castellitto für seine Rolle in "Alza la Testa." Einen Preis für ihr Lebenswerk erhielt zudem Meryl Streep, die derzeit mit "Julie & Julia" in den Kinos zu sehen ist. (dk)



18 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.10.2009, 17:07h
  • Wirklich ein sehr kontroverses Thema für einen Film und das wurde schließlich mit einem Preis belohnt. Mal gespannt, wann er bei uns ins Kino kommt.
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#2 LarsAnonym
  • 28.10.2009, 17:46h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Dänisch - preisgekrönt - schwule Thematik? Ich vermute mal eher: Entweder gar nicht im Kino oder höchstens in ein paar wenigen Großstädten. Ansonsten wird der Film dann sicher zu einem Preis von deutlich über 20 Euro im Original mit Untertiteln auf DVD erscheinen.
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#3 LorenProfil
#4 Good ol friendAnonym
  • 28.10.2009, 19:38h
  • Der Trailer ist dann auch - wie immer - ohne jegliche Gesten der Zärtlichkeit und der Liebe zwischen den beiden Männern gehalten (von sexuellen Gesten ganz zu schweigen). Ach ja, ich vergaß: Sowas ist nur bei den manisch-omnipräsenten Hetero-Inszenierungen erlaubt.
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#5 antos
  • 28.10.2009, 19:59h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn ein solcher Plot eines nicht ist, dann: kontrovers.

    Das Thema ist eines der abgelatschtesten überhaupt. Und dieser Film, in der Armee mit vielen anderen zum gleichen Thema, festigt aufs Neue eine der liebsten Assoziationen: 'Die Nazis, die waren doch alle irgendwie schwul'. Was nagtürlich schnell zu einem Umkehrschluss führt - der uns schmerzt und der keiner Realität gerecht wird!
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#6 ickeAnonym
#7 herve64Profil
#8 Ein anderer FilmAnonym
#9 RoggeAnonym
  • 29.10.2009, 12:46h
  • Was alles so Liebe genannt wird - wie sollen Menschen zur Liebe befähigt sein können, wenn sie auf der anderen Seite eine gottlose und menschenfeindliche Ideologie propagieren bzw. verinnerlicht haben...???
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#10 maciicxProfil