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Comic-Autor Ralf König und der schwule Filmemacher Jochen Hick erhalten den "Gache Wurzn"-Preis des Bundes für Geistesfreiheit (bfg) in München.

Die zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung soll Menschen ehren, die sich dogmatischen Religionen und Ideologien entgegenstellen. Hick und König hätten stets dafür gekämpft, dass die sexuelle Selbstbestimmung trotz des Widerstandes von religiösen Fundamentalisten auch in Deutschland an Raum gewinnt, erklärte die Jury nach Angaben des Humanistischen Pressedienstes. Die Aktivisten setzten sich dafür ein, dass "jedes Individuum prinzipiell - die Zustimmung der jeweiligen Sexualpartner vorausgesetzt - das Recht hat, seine Vorstellungen von Liebe und Sexualität so zu verwirklichen, wie er oder sie sich dies für sein bzw. ihr Leben vorstellt", so die Begründung für die Preisverleihung.

König hat sich mit Werken wie "Der bewegte Mann" mit der Schwulenszene beschäftigt und sich zuletzt mit religionskritischen Comics wie "Prototyp" einen Namen gemacht (queer.de berichtete). Hick ist Regisseur von mehreren Schwulenfilmen wie "No One Sleeps" und "Ich kenne keinen – allein unter Heteros".

Der "Gache Wurzn"-Preis ist nach dem Titel einer CD des bayerischen Rock-Poeten Georg Ringsgwandl benannt. Gache Wurzn bedeutet so viel wie "steiler Zahn". Er wird am 1. November um 20 Uhr im Oberangertheater München verliehen und ist mit 1.111,11 Euro Preisgeld dotiert.

Der bfg setzt sich für eine "echte Trennung von Staat und Kirche" ein. Die Humanisten verlangen, dass die Macht der Kirche in Deutschland gebrochen wird, "die in keinem anderen Staat der Welt so stark von der öffentlichen Hand subventioniert werden wie hierzulande - auch mit Steuergeldern von Konfessionslosen." Religiösen Menschen bringe man Respekt entgegen, selbst wenn man den Glauben nicht teile. "Jedoch verlangen wir, dass Nichtglaubenden der gleiche Respekt auf der Grundlage von weltanschaulicher Gleichwertigkeit und Toleranz entgegengebracht wird", so der bfg. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.10.2009, 09:36h
  • Beide haben den Preis mehr als verdient. Nur der Name der Auszeichnung ist, obwohl er im Artikel erklärt wird, gewöhnungsbedürftig.
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#2 jochenProfil