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Ein englischer Sportlehrer hat seinen Job aufgegeben, nachdem im Internet Porno-Bilder des 25-Jährigen aufgetaucht sind.

Sam Handley unterrichtete an der Harvey Grammar School im britischen Folkestone (Grafschaft Kent). Er wurde vor einem Monat suspendiert, nachdem Schüler auf Pornoseiten die Bilder ihres Lehrers gefunden hatten – und diese an die Schulleitung weiterleiteten (queer.de berichtete).

Nun bestätigte das Gymnasium, dass der freizügige Lehrer aus eigenen Stücken entschieden habe zu kündigen. Die Schule "akzeptiert die Kündigung als Folge des Medieninteresses". In einer Pressemitteilung erklärte die im 17. Jahrhundert gegründete Lehranstalt: "Wir glauben Herrn Handleys Beteuerungen, dass sich die fraglichen Ereignisse vor unserem Jobangebot zugetragen haben und dass er nichts dergleichen getan hat, solange er Angestellter dieser Schule war."

Handley selbst will gegenüber den Medien nicht mehr zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Kurz nach seiner Suspendierung hatte er lediglich gesagt, dass er "für nichts Pornografisches" posiert habe. Seine Schwester verriet aber der Boulevardzeitung "Sun": "Er hätte nie gedacht, dass die Bilder mal so verwendet werden würden", erklärte Sophie Desai. "Er war wohl etwas naiv, aber hat nichts Falsches gemacht. Die Fotos wurden nicht aus diesem Grund gemacht. Wir wissen nicht, wie das passieren konnte".

In Wirklichkeit stammen die Bilder von einem 25-minütigen Video des Pornoanbieters englishlads.com. Hier werden meist Amateure bei der Selbstbefriedigung gefilmt und erhalten dafür einen dreistelligen Betrag. In dem Film wird Handley zunächst als "Michael Myers" vorgestellt und erzählt, wie gerne er ins Fitnessstudio geht. 23 Minuten später erreicht er den Orgasmus. Nachdem Myers alias Handley ein Handtuch gereicht wird, verkündet der Kameramann zufrieden: "Der Penis geht jetzt schlafen". (dk)



29 Kommentare

#1 Fragery
  • 30.10.2009, 16:25h
  • Warum gibts die Bilder denn nur zensiert?

    Würd mir doch so gerne selbst ein Bild von der "schrecklichen" Situation machen
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#2 seb1983
  • 30.10.2009, 16:54h
  • Gebe ich seiner Schwester Recht: Ein bischen naiv der Kleine. Sollte man bedenken dass einem sowas irgendwann einmal als Leiche im Keller Probleme machen könnte...
    Für meine paar hundert euro muss ich zwar einen ganzen Monat lang arbeiten dafür ist es unverfänglicher.

    @Fragery

    Weil man das bei halbwegs ordentlichem Journalismus so macht. Wobei das zwischen Dildorecycling und Orgasmusratgeber hier eigentlich nicht sonderlich gestört hätte
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#3 Good ol friendAnonym
  • 30.10.2009, 17:10h
  • Ein erschreckendes Beispiel für die sexuelle Verlogenheit der Gesellschaft. Ich sehe für diese absurden Vorgänge keinen vernünftigen und legitimen Grund.

    Wenn Kinder und Jugendliche alt und reif genug sind, rund um die Uhr mit den pornographisierten Massenmedien konfrontiert zu werden und sich Pornoseiten reinzuziehen - oder in unserer (hetero-) zwangssexualisierten Gesellschaft praktisch nicht mehr anders können - dann sollte es egal sein, wen sie da beim Wichsen sehen.

    Ganz im Gegenteil hätte mir als homosexuell empfindendem Jugendlichen das sogar sehr gut gefallen und auch geholfen!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 TimonAnonym
  • 31.10.2009, 15:03h
  • Die Schule entlässt einen Lehrer wegen eines kleinen Zusatzverdienstes VOR seiner Schullaufbahn?

    Solange das keine Auswirkungen auf den Unterricht hat...

    Ich wüsste auch nicht, wieso diese Bilder eine moralische Gefährdung der Schüler sein sollen. Es waren ja offenbar die Schüler selbst, die die Bilder gefunden haben. Wieso soll es also jemanden moralisch belasten, wenn er eh auf Pornoseiten surft.
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#6 HandoAnonym
  • 31.10.2009, 17:46h
  • Begreift es endlich: Das sexuelle VERHALTEN gehört NICHT in die Öffentlichkeit, sondern in die eigenen vier Wände!
    Was in die Öffentlichkeit gehört, ist das Einstehen für die sexuelle ORIENTIERUNG!

    Dieser Lehrer ist also völlig zu recht entlassen worden. Alle Gesellschaften dieser Welt haben sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit zu recht tabuisiert. Man möchte ja auch nicht mit dem Sexualleben der Bäckersfrau konfrontiert werden, wenn man morgens seine Brötchen kauft...
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#7 antos
  • 31.10.2009, 19:26h
  • Antwort auf #6 von Hando
  • Naja, sie sollte sich schon immer die Hände waschen, nachdem sie in ihrer Pussi herumgefuhrwerkt hat, die Bäckersfrau, sonst kriege ich nämlich Rückenmarksschwund - und Du erst recht! Und möglichst bekleidet hinterm Tresen stehen sollte sie auch, aus hygienischen Gründen und weil "Die rechte Kleidung macht die Bäckersfrau" [um einer frisch gebackenen Redewendung hier zu ihrem Recht zu verhelfen]. In ihrer freien Zeit darf sie meinetwegen Pornorollen annehmen, solange ihre Zitronenrollen nicht darunter leiden.
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#8 KuchlingAnonym
  • 01.11.2009, 00:45h
  • Nun ja, der Lehrer wurde ja nicht entlassen, sondern hat selbst gekündigt.
    Und das war vermutlich auch der einzig richtige Schritt. Denn nach dieser Geschichte hat er wohl sämtlichen Respekt vor seinen Schülern verloren. Ich vermute mal, dass sie ihn immer und immer wieder mit diesen Bildern konfrontiert hätten, bis er psyhisch total am Ende gewesen wäre. Er hat also sehr klug gehandelt, als er die Kündigung eingereicht hat.
    Allerdings war es wirklich naiv von ihm, diese Bilder bzw. den Film überhaupt machen zu lassen, insbesondere wenn er schon zu dem Zeitpunkt eine Laufbahn als Lehrer geplant hatte.
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#9 Blondes GiftAnonym
  • 01.11.2009, 12:17h
  • Die ganze Geschichte spiegelt doch nur die Doppelmoral wider, die unsere Gesellschaft auch im Jahre 2009 in der Mehrzahl prägt. Trotz "sexueller Revolution" (ob diese wirklich stattgefunden hat, darüber streiten sich bis heute die Geister) ist man nicht in der Lage, einen Lehrer an einer Schule zu akzeptieren, der Porno-Bilder von sich machen ließ.

    Mag sein, dass der Lehrer von sich aus gekündigt hat, aber die Schule wird ihn gewiss dazu genötigt haben. Ich persönlich sehe keinen Grund dazu. Die Bilder waren ja nicht einmal "Fehltritte", sondern ästhetische Pornobilder, für die man sich nicht zu schämen braucht.

    Wahrscheinlich haben in dieser Causa mal wieder diejenigen am lautesten geschrien, die zuhause den ganzen Schrank voller Sexfilme haben. Mich widern solche selbsternannten Moralhüter einfach nur an. Man hat einem jungen Mann die Karriere versaut, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen. Er hat keine Kinder missbraucht, sondern einfach nur ein paar nette Fotos von sich gemacht.

    So what?

    Aber die Spießer können sich mal wieder die Hände reiben ... ekelhaft.
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#10 Benedictus
  • 01.11.2009, 13:44h
  • Das ist doch ein Beleg dafür, dass das Internet nichts vergisst. Welcher Lehrer würde sich freiwillig nach so einem Outing dem Mobbing der Schüler, der Eltern und dem Kollegium aussetzen wollen?! Er ist doch jetzt die Witzfigur der geanzen Schule, und für jede neue Klasse, die er bekäme. Ich denke, der Weggang wird auch in seinem Interesse sein. Allerdings wird es schwer sein, wieder Anschluss als Lehrer zu bekommen, da er nun internationale Berühmtheit erlangt hat.

    Dies sollte eine Warnung an alle angehenden Lehrer sein, sich im Internet lieber bedeckter zu halten und auch Kontrolle über seine eigenen Fotos, Videoaufnahmen und Texte zu behalten. Die Kinder dieser Generation, die Schüler, die mit PC und Internet großgeworden sind, kennen sich im Internet hervorragend aus und finden, wenn sie wollen, alles.

    Der Lehrer tut mir leid. Denn er ist nicht der einzige, der so naiv mit Bildaufnahmen von sich umgeht. Es braucht nur einen Schüler wie den, der neulich wegen dem Auslesen der Profile auf StudiVZ verhaftet worden ist, der auf die Idee käme, mit einer Software Gayromeo-Profile auszulesen und da würde so manch einer von uns, der nichts dabei findet, Gesichts- und Nacktpics als auch obszöne Profilnamen und Texte einzustellen, ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. (Ich gestehe, ich auch) Insbesondere wenn er beruflich Posten innehätte, in der er sich solche Outings nicht leisten könnte. Das wäre ein enormes Erpressungspotenzial.
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