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Fußballtorwart Arek Onyszko ist vom dänischen Club FC Midtjylland entlassen worden, nachdem er in seiner soeben erschienenen Autobiografie seinen Hass gegen Schwule gerechtfertigt hatte.

In dem Buch "Fucking Polak" schreibt der 35-jährige Profi: "Ich hasse Schwule, das tu ich wirklich. Meiner Meinung nach ist es so verdammt eklig, wenn sie miteinander sprechen, als ob sie Mädchen wären. Ich kann mich nicht mit einem Schwulen im selben Raum aufhalten", so Onyszko. "Schaut sie euch an, wenn sie küssen. Das ist widerlich. In einer Fußballmannschaft bin ich noch nie einem Schwulen begegnet. Das wäre auch unmöglich."

Für den FC Midtjylland, eines der besten Teams in der dänischen Superliga, brachte diese Tirade das Fass zum Überlaufen: "Die Aussagen sind mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar", erklärte der Verein und entließ Onyszko fristlos.

Es ist nicht das erste Mal, dass Onyszko in die Schlagzeilen außerhalb der Sportseiten gerät: Er wurde im Juni diesen Jahres zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er seine Frau krankenhausreif geprügelt hatte. Daraufhin entließ ihn sein Arbeitgeber Odense BK. In seinem neuen Job bei Midtjylland musste der Torwart fortan mit einer vom Gericht verordneten elektronischen Fußfessel antreten.

Onyszko gewann 1992 mit dem polnischen Nationalteam die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen und wurde 2000 in Dänemark zum Fußballtorhüter des Jahres gewählt.

In der Vergangenheit haben sich immer wieder Fußballspieler und -trainer mit homophoben Äußerungen hervorgetan: Erst im August bezeichnete der italienischen Nationalcoach schwule Fußballprofis als Gefahr für das Team (queer.de berichtete). Bei einer Umfrage unter Fußballprofis in Belgien gaben zwei Drittel an, dass Schwule ihrer Meinung nach im Profisport nichts zu suchen hätten (queer.de berichtete). Es gibt derzeit keinen einzigen Profispieler in Europa, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt. (dk)



29 Kommentare

#1 anonymusAnonym
#2 LorenProfil
  • 03.11.2009, 13:00hGreifswald
  • "In einer Fußballmannschaft bin ich noch nie einem
    Schwulen begegnet."
    Wenn Hass blind macht ...
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#3 Frankyboy
  • 03.11.2009, 13:34h
  • Was will man schon von so einem Idiot erwarten, der seine Frau krankenhausreif schlägt...
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#4 seb1983
#5 Julek89
  • 03.11.2009, 15:50h
  • NEIN, er ist noch keinem schwulen Fussballprofi begegnet??

    Oh man, gibt es auch Sportler, die denken können??? Ich meine damit jetzt diese Fussballer etc...

    Als ob sich ein Schwuler unter denen outen würde...

    Er ist doch das beste Beispiel, um zu erkennen, wie (beschissen) die Konsequenzen für ihn aussehen würden...

    ...das muss er doch selber merken...

    Naja...und zu seiner Strafe...

    Ja ist schon arm...

    überhaupt jemanden zu schlagen und gerade als Mann eine Frau oder Kinder....

    Ich hoffe der Typ landet in der Gosse oder so, was anderes hat der nicht verdinet!!!

    Eeeehrlich, datt regt mich so auf...
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#6 CarstenFfm
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.11.2009, 16:02h
  • Der Mann ist ein typisches Beispiel für die erneute Verbreitung von Polenwitzen. Er sollte am besten mit dem Fußballspielen aufhören und sich aus der Öffentlichkeit verabschieden.
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#8 gniwerjProfil
  • 03.11.2009, 16:29hdortmund
  • Antwort auf #7 von FoXXXyness
  • Zuerst die Österreicher und jetzt die Polen...
    Gibt's eine Nation, die du nicht versuchst, auf außerordentlich unlustige Weise auf die Schippe zu nehmen?

    HIer geht's nicht um Polen, sondern um einen unglaublich dummen Idioten, der aufpassen solte, dass er nicht bald allein in irgendwelchen Räumlichkeiten herumsitzt ...ohne Schwule, ohne Frauen und ohne Arbeitsvertrag. Zu Recht.
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#9 TommAnonym
  • 03.11.2009, 16:46h
  • Nicht umsonst heisst die Autobiografie: "Fucking Polak" !! Sochen Typen wünsche ich, wenn sie mal in den Knast kommen, das in der Dusche mal "unverhofft" das Licht aus geht, und er mindestens 5 Tage nicht mehr sitzen kann .... wenn er aus der Dusche kommt :-)
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#10 JoonasAnonym
  • 03.11.2009, 19:53h
  • Immer müssen Polen beim Thema Homosexualität so negativ auffallen.

    Gut, dass er die Konsequenzen tragen musste.
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