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Carrie Prejean zieht ihre Klage gegen den Miss-California-Contest zurück, nachdem ein Pornovideo auftauchte, in dem sie sich mehr als freizügig zeigte.

Die 22-Jährige hatte im April während der "Miss USA"-Livesendung die Gleichstellung von Homosexuellen abgelehnt (queer.de berichtete). Daraufhin verlor die als Favoritin gehandelte Prejean den Wettbewerb. Sie beschwerte sich danach, dass sie nur wegen ihrer christlichen Ansichten zum Gespött der Leute gemacht worden sei – und klagte gegen die Produktionsfirma auf eine Millionenentschädigung, nachdem ihr auch den "Miss California"-Titel aberkannt worden war (queer.de berichtete). Die Veranstalter erklärten, Prejean sei gekündigt worden, weil sie zu offiziellen Presseterminen nicht erschienen sei.

Aus dem Geldregen für Prejean wird nun nichts: Wie das Portal TMZ meldet, haben ihr die gegnerischen Rechtsanwälte ein noch nicht veröffentlichtes Pornovideo gezeigt, in dem die eigenen Angaben zufolge keusche Christin die Hauptrolle spielt. Prejean habe daraufhin 15 Sekunden gebraucht, um ihre Klage zurückzuziehen. Die Veranstalter zahlten ihr demnach nur 100.000 Dollar, um ihre Anwaltskosten zu begleichen. Sie selbst gehe leer aus.

Youtube | Carrie Prejean im konservativen Meinungskanal "Fox News Channel"

Carrie muss nicht für Brüste nachzahlen

Auch eine Gegenklage der Veranstalter wurde fallengelassen. Diese forderten 5.200 Dollar von Prejean, die für ihre Brustoperation zur Verfügung gestellt worden sei. Da sie ihren Vertrag nicht erfüllt habe, hätte sie diese selbst zahlen müssen, erklärten die Anwälte der Produktionsfirma. Offiziell haben beide Seiten Stillschweigen über Details der Einigung vereinbart.

Prejean machte aus ihrer Ablehnung der Homo-Rechte eine Karriere, indem sie bei konservativen Talkshows auftrat und ein Buch veröffentlichte. Bei einer Veranstaltung erklärte sie ohne Ironie, dass Gott sie "auserwählt" habe, um gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben zu kämpfen (queer.de berichtete). (dk)



Carrie Prejean spricht über Porno-Video

Die ehemalige Miss California hat auf allen großen US-Kanälen ihr Porno-Video als "größten Fehler meines Lebens" bezeichnet.
Ex-Miss-Kalifornien: "Gott hat mich auserwählt"

Carrie Prejean hat bei einer Rede vor 1.700 Konservativen erklärt, dass Gott sie persönlich auserwählt habe, um gegen Homo-Rechte zu kämpfen.
Miss California klagt wegen "religiöser Diskriminierung"

Die homohobe Ex-Schönheitskönigin Carrie Prejean hat jetzt den Miss-California-Contest verklagt.

14 Kommentare

#1 dummfugAnonym
  • 05.11.2009, 14:28h
  • Das war bestimmt der gleiche Gott, der Sie auch auserwählt hatte, als Hauptdarstellerin zu fungieren... Manche sind einfach von höherer Stelle aus berufen, ihre "Ansichten" anderen zur Verfügung zu stellen...
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#2 MIZAnonym
  • 05.11.2009, 14:50h
  • *lol* Ich amüsiere mich prächtig! Das war mal wieder ein schönes Beispiel für die verkommene Doppelmoral. Sich für christliche Werte, für Anstand und Moral einsetzen und dann Pornos drehen....:-)
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#3 seb1983
  • 05.11.2009, 14:54h
  • Der Film wird innerhalb der nächsten Zeit ohnehin auf ominöse Weise den Weg in Internet und Co. finden, immerhin ist sie von einer anonymen Bumsnudel zum B-Promi aufgestiegen
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#4 LorenProfil
  • 05.11.2009, 15:27hGreifswald
  • Von mir aus kann sie in Pornos bis zu Erschöpfung
    gangbangen, das ist ihr gutes Recht. Genauso ist
    es das gute Recht von Lesben und Schwulen,
    von der Gesellschaft die Anerkennung ihrer Liebe
    und ihrer Lebensentwürfe zu erwarten. Dass sie
    auf der Grundlage ihres Glaubens gegen die
    Emanzipation der LBGT zu Felde zieht, selbst
    aber gegen moralische Gebote ihres Glaubens
    verstoßen hat, zeigt ihre (leider nicht beispiel-
    lose) Doppelmoral, die ich zum K..... finde.
    Denen, die ihren Porno ausgegraben haben, kann
    ich nur danken.
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#5 jungwolfAnonym
#6 otarAnonym
  • 05.11.2009, 16:15h
  • @#5jungwolf

    Daran ist rein gar nichts überraschend. Die christliche Sexual"moral" gilt nie für den einzelnen Christen selbst, sondern immer und ausschließlich nur für alle anderen.
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#7 alexander
#8 MoralapostelAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.11.2009, 17:54h
  • Das geschieht diesem Modepüppchen ganz Recht! Wie kann man für christliche Werte einstehen und vorher in einem seichten Porno mitspielen? Das ist die Bigotterie, welche die USA zur Prüderiekönigin macht (United States of Prudence)!
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#10 metrakiAnonym