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  • 09. November 2009, noch kein Kommentar

Das Tagebuch des Welt-Aids-Tag-Botschafters Matthias Gerschwitz: "Endlich mal was Positives"

Von Carsten Weidemann

Es gibt viele Bücher zu HIV und AIDS, aber nur wenige, die einen direkten Einblick in das Leben mit dem Virus geben. In "Endlich mal was Positives" beschreibt Matthias Gerschwitz, der 1994 das Testergebnis "HIV positiv" erhielt, seinen Umgang mit der Infektion ohne Larmoyanz oder Betroffenheit, sondern optimistisch, informativ und manchmal auch etwas provokativ.

Das Buch wendet sich nicht nur an von der Krankheit Betroffene und ihr Umfeld, sondern insbesondere an alle diejenigen, die bislang keine Notwendigkeit sahen, sich mit der Infektion zu befassen oder befassen zu müssen – oder die immer noch glauben, sie wären sicher vor HIV. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch.

"Endlich mal was Positives" ist teils Tagebuch, teils Statement. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass man mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives.

Buchpräsentation am 25.11.09 um 20 Uhr in der ZiK Orangerie,
Reichenberger Str, 129, Berlin-Kreuzberg