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Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit glaubt, dass Deutschland reif ist für einen schwulen Bundeskanzler – er selbst strebe das Amt jedoch zunächst nicht an.

"Seit Jahren wäre diese Bundesrepublik auch in der Lage, einen schwulen Kanzler zu haben. Aber gewählt wird in der Demokratie nach der Politik, die jemand anbietet", erklärte der SPD-Regierungschef gegenüber der "Bild am Sonntag". Allerdings wolle er diesen Satz nicht als eigene Bewerbung verstanden wissen: "Ich bin nicht auf Jobsuche", so der 56-Jährige.

Er erklärte ferner, dass Guido Westerwelle nicht wegen seiner Homosexualität als Außenminister "gecastet" wurde: "Das wäre er genau so geworden, wenn er hetero wäre", denkt Wowereit. Nach seiner eigenen Vorarbeit – und der seines Hamburger Amtskollegen – stünden Schwulen ohnehin alle Möglichkeiten offen: "Seit Ole von Beust und Klaus Wowereit Bürgermeister sind, ist das doch nichts Besonderes mehr".

Bereits zuvor hatte Wowereit in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" erklärt, dass er sich wiederholt mit Westerwelle auch über Privates unterhalten habe und die Beiden dabei auch das Coming-out gesprochen hätten. Er wollte aber keine Einzelheiten über den Inhalt der Privatgespräche nennen. (pm/dk)

Wöchentliche Umfrage

» Ist Deutschland bereit für einen schwulen Bundeskanzler?
    Ergebnis der Umfrage vom 09.11.2009 bis 16.11.2009


#1 Auch bereit...Anonym
#2 Liedel
  • 09.11.2009, 16:52h
  • Netter "Einstimmer" von Wowi.
    Seien wir realistisch: was hat die SPD denn momentan so an Führungs- bzw. Kandidatenpotenzial zu bieten? Wen kann sie in den nächsten vier Jahren aufbauen?
    Den "deutschen Obama", "Shootingstar" whatever vergessen wir lieber gleich.
    Gabriel: trotz seiner Leibesfülle geistig wie politisch eher ein Leichtgewicht. Die Wahl 2003 in Niedersachsen hat er krachend verloren, als BMU konnte er lediglich mit Fachwissen zu Endlagerfragen und seinem Patenkind "Knut" im Berliner Zoo punkten
    Nahles: viel zu arrogant und zynisch, daher bei Wählern nicht vermittelbar. Schon gar nicht bei denen, die von "links" zurückgeholt werden sollen (was ich ohnehin für fragwürdig halte).
    Platzeck: Probleme mit Depressionen, daher nur bedingt für Führungsaufgaben geeignet.
    Beck: "Problembär" aus Rheinland- Pfalz, klebt dort an der Macht, steht vor allem für die "alte Bundesrepublik".
    Wie sich Frau Kraft in NRW und Olaf Scholz in Hamburg entwickeln, bleibt noch abzuwarten.

    Da wird es am Ende wohl auf Wowi rauslaufen... man erinnere sich: nach der Abgeordnetenhauswahl 2006 konnte er aussuchen, ob mit grün oder rot. Das Ergebnis gab beides her! Er hat nicht nur rot- rote Regierungserfahrung. Er weiss vor allem, dass es eine linke, sprich rot-rot-grüne Mehrheit in diesem Land gibt, die gar nicht so weit von schwarz-gelb entfernt liegt. Und das lässt sich ausbauen. Dazu muss allerdings zuerst die ewige "Flügelei" der SPD aufhören. Denn was Geschlossenheit angeht, nun ja, da waren schwarz und gelb im Vorfeld dieser Bundestagswahl einfach besser aufgestellt.
    Also: setz dich durch Wowi! Der SPD kanns nur gut tun!
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#3 UdoAnonym
  • 09.11.2009, 17:41h
  • Antwort auf #2 von Liedel
  • Wäre vielleicht nicht schlecht.

    Vielleicht besser als diese Landpommeranze,
    die artig ihre Konfimandensprüche in den USA aufsagt, um anschließend von GM mit
    einem Melkschemel an den
    Enteteich gesetzt wird.

    Sexy geht anders !
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#4 Michael PaulAnonym
  • 09.11.2009, 17:49h
  • Seine Behauptung er selbst strebe das Amt zunächst nicht an, ist doch ne glatte Lüge.

    Was heißt eigentlich "zunächst"?

    Die biologische Uhr tickt doch auch bei Wowereit - oder will er erst mit 65 zum Bundeskanzler kandidieren?

    Natürlich strebt er das Amt an und seine Aussage bezog sich nur auf sich.

    Da mag Wowereit recht haben: Deutschland wäre bereit, aber Deutschland ist nicht bereit für Wowereit und 20 % Prozent Zustimmung (mit deutlichen Trend noch untern) in Berlin sprechen nicht für eine Bereitschaft der Deutschen für Wowereit.

    Es fehlt gerade bei Wowereit an Inhalten (nicht Fokseln, leeren Versprechen - davon hat er reichlich) und Glaubwürdigkeit.

    Aber woher sollte es auch kommen beim bisherigen Demokratieverständnis was er bisher in Berlin demonstriert hat und bei dem unglaublichen Realitätsverlust der SPD - an vorderster Stell auch Wowereit...
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.11.2009, 18:02h
  • Die Bundesrepublik Deutschland ist 60 Jahre jung und warum sollte das Land nicht einen schwulen Bundeskanzler/eine lesbische Bundeskanzlerin in naher Zukunft haben? Westerwave for Chancellor! und Wowereit als First Lady!
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#6 VroniAnonym
#7 LorenProfil
  • 09.11.2009, 19:44hGreifswald
  • Die SPD sollte erstmal sehen, dass sie wieder als
    soziale und demokratische Partei zu sich selbst
    findet und sich konzeptionell regeneriert. Erst
    wenn sie da auf einem guten Weg ist, können die
    Pöstchen anvisiert werden, die die Wählerinnen
    und Wähler zu verteilen haben. Wovon ich schon sehr lang genug habe ist das ewige Schielen unserer
    Berufpolitiker auf ihre persönliche Karriere.
    In Zeiten wie diesen (Krise, Krieg etc.) werden
    realitätsnahe Konzepte und über die Wirklichkeit
    des Hier und Jetzt hinausgehende politische Visionen gleichermaßen gebraucht. Wer sich auf
    beiden Feldern am besten aufstellt, hat das Zeug
    gewählt zu werden - unabhängig von der sexuellen
    Orientierung.
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#8 herve64Profil
  • 09.11.2009, 20:49hMünchen
  • Reif wäre die Zeit dafür schon. Allerdings kommt das auch auf den Kandidaten an. Ich halte z. B. unsere Schwesterwelle nicht gerade für einen Wunschkandidaten. Und Wowereit? Na ja.
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#9 manon
  • 10.11.2009, 09:28h
  • Bereit für einen schwulen Kanzler? Ich würde auch eine lesbische Kanzlerin nehmen, Hauptsache die wären nicht so hohl und phrasenhaft wie das, was uns zur Zeit geboten wird.
    "Ich kam gerade aus der Sauna, als die Mauer"-Merkel hatte sie Sauna noch einmal wo her? ..und ihre Jeans einer bestiummten Marke schickte noch einmal wer? Ach ja, Leute mit Westkontakten hatten es besonders schwer, die durften ja nicht einfach studieren,oder wie war das?
    Schwul/Lesbische KanzlerIn würde ich nehmen, hauptsache nicht total verblödet.
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#10 gatopardo
  • 10.11.2009, 10:15h
  • Was der mir äusserst sympathische Wowereit bislang geleistet hat, kann ich nicht beurteilen, da man im Ausland kaum von ihm hört.
    Es wäre jedoch allemal für uns ein aussergewöhnlicher und vorteilhafter "Vorgang", wenn ein Schwuler in der EU Regierungschef würde. Allein diese Tatsache könnte zu unserer völligen Integration beitragen, von der auch gesellschaftlich rückständige Länder profitieren. Von da an sehen wir weiter.
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