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Ein neues Sextoy erobert die schwulen Schlafzimmer, obwohl es nur äußerst schwer einzuführen ist: "Mr. Limpy"

Von Carsten Weidemann

In der Regel greift der schwule Mann ja zum Dildo, wenn ein Gayromeo-Date mal ausnahmsweise nicht in Sicht oder der Göttergatte ungut bestückt bzw. einfach nur zu besoffen ist. Umso erstaunlicher die Idee, ausgerechnet ein Sextoy auf den Markt zu bringen, das einem schlaffen Schwanz nachgebildet ist.

"Mr. Limpy" heißt die wabbelige Erfindung des US-Herstellers ILF, der sich immerhin mit den "Fleshjack"-Masturbatoren einen guten Namen gemacht hat. Die schlaffen Würstchen mit Sackanhang sind auch aus genau demselben lebensechten Superskin-Material wie die Wichs-Taschenlampen – nur kann man in diese nichts einführen. "Es ist der realistischste Dildo, der momentan auf dem Markt ist", heißt es in der Werbung – und wie im echten Leben gibt es tatsächlich verschiedene Größen: "X-Small" (8,9 cm), "Small" (12,7 cm) "Medium" (16,5 cm) und "Large" (21,6 cm). Das sonst so beliebte "X-Large" fehlt interessanterweise…

So sehr man auch an "Mr. Limpy" rubbelt oder nuckelt, steif wird er mit Sicherheit nie. Somit ist es auch ein äußerst mühsames Unterfangen, ihn sich in den Popo zu stopfen – als Prostatastimulator eignet sich das Wabbelding kaum. Auch die babyrosane Farbe und der künstliche Vanillegeruch des Kunststoff-Schniepels wirken nicht gerade aphrodisierend.

Was aber nun tun mit einem schlaffen Dildo? Man kann ihm zum Beispiel dem Erzfeind zu Weihnachten schenken oder als Briefbeschwerer auf dem Schreibtisch nutzen. Er haftet auch prima auf der Raufasertapete. Doch vor allem eignet sich "Mr. Limpy" für lustige Wurfspiele am Strand, zur Auflockerung auf öden Partys und einfach nur als Grabbelobjekt beim Wichsen.

Und wenn du dir mit deinem Freund auf der Matratze eine Schwanzschlacht lieferst, kann es sogar passieren, dass dabei tatsächlich etwas steif wird...

Youtube | Das Wabbelding hat tatsächlich seine Fans
Galerie:
Mr. Limpy in Aktion
5 Bilder


#1 XRayXProfil
  • 12.11.2009, 10:15hNürnberg / Ansbach
  • Hm und wozu braucht man so was?

    gibt es nicht schon genug Schlappschwänze
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#2 Born 2 PornAnonym
  • 12.11.2009, 11:34h
  • Antwort auf #1 von XRayX
  • Oh ja, die gibt es natürlich! Sie wohnen nämlich in Österreich! Und deshalb dachte ich auch, daß der "Mr. Limpy" eine österreichische Erfindung ist! Da haben die Amis aber schnell reagiert!
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#3 LorenProfil
  • 12.11.2009, 12:18hGreifswald
  • Antwort auf #2 von Born 2 Porn
  • Was diesen Kommentar mit seinem bei einigen
    usern hier ja schon beinahe chronischen Austria
    bashing angeht, wäre eine Umbenennung in Born 2
    Bore zu erwägen (natürlich nur auf diesen Beitrag
    bezogen).
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#4 stromboliProfil
  • 12.11.2009, 12:47hberlin
  • Antwort auf #1 von XRayX
  • manchmal ist ein schlappi in der hand besser als ne taube auf dem dach... oder so ähnlich was wieder dem Born 2 Bore entspräche, wie sonst sollte er in austria suchen was bei ihm verloren ging: spannung!
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#5 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 12.11.2009, 13:25h
  • Vielleicht ist das Ding interessant für Drag Kings, um sich was in die Hose zu stopfen.
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#6 MarktforscherAnonym
  • 12.11.2009, 16:09h
  • Hmmh? Man könnte vielleicht das Ding so gestalten, dass es mit warmen Wasser, oder, noch besser, mit einer Art Gel befüllbar ist. Per Zusammendrücken des Beutels ("Auaah") kann so jeder Ausdehnung und den Härtgrad seines Spielzeugs selber bestimmen. Und wenn dann der Druck zu groß wird erfolgt die Entladung vorne an der Spitze, genau wie beim Original.
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#7 Aramis
  • 12.11.2009, 17:29h
  • Antwort auf #5 von SuperMario
  • Nicht nur für Drag-Kings, sondern auch für Transmänner...
    ... und nebenbei gesagt, das gibt es schon in Deutschland... in Transläden...

    Aber mit viel Werbung lässt sich ja alles neu verkaufen...
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#8 bananasEhemaliges Profil
  • 12.11.2009, 17:43h
  • Ist nah an der Wirklichkeit. So sehen fast alle Schwänze aus, wenn man Mittags von Party kommt. Nachmittags gehts dann meist wieder.
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#9 Gesundheit!Anonym
  • 13.11.2009, 02:50h
  • Damit bei den queer.de-Lesern nichts "schlaff" wird:

    Mal abgesehen davon, dass die so genannte Schweinegrippe trotz gezielter Manipulation und Hysterisierung der Massen weiterhin bedeutend harmloser bleibt als die ganz normale, alljährliche Grippewelle:

    Warum verschweigen Politik und Medien ganz gezielt auch Fakten wie die folgenden?

    "Cystus052: Wirksame pflanzliche Alternative bei Schweinegrippe

    Cystus052 wirkt molekular durch eine unspezifische Bindung und Neutralisation der Viruspartikel. Eine antivirale Wirkung wurde von uns für Influenza-Viren der verschiedensten Subtypen bereits gezeigt (H1N1, H5N1, H7N7, H3N2). Es ist daher davon auszugehen, dass Cystus052 durch die unspezifische Wirkweise gegen alle Subtypen wirksam ist. Darüber hinaus handelt es sich bei dem neu aufgetretenen Schweineinfluenza-Erreger um eine Variante des H1N1-Subtyps, für dessen humane Verwandte bereits Wirksamkeit von Cystus052 gezeigt wurde. Ebenfalls gezeigt wurde, dass durch die unspezifischen Wirkung virale Resistenzen vermieden werden. Außerdem liegt der große Charme von Cystus052 in der Tatsache, dass man bei diesem Naturprodukt wegen des Fehlens von Nebenwirkungen auch prophylaktisch im Sinne eines ersten Abwehrschilds gegen Infektionen vorgehen kann."

    Prof. Dr. Stephan Ludwig
    Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE)
    Westfälische Wilhelms-Universität Münster

    www.lifepr.de/pressemeldungen/multimedvision-gbr/boxid-10296
    8.html


    Wieviel ist uns unsere körperliche Unversehrtheit als verfassungsmäßig verbrieftes Grundrecht eigentlich noch wert???
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#10 Karl NappAnonym
  • 13.11.2009, 08:41h
  • Antwort auf #5 von SuperMario
  • Genau dafür ist es ursprünglich gedacht und keineswegs eine neue Erfindung der Amis. Das Teil gibt es schon ewig auf dem Markt, als Penisprothese für Drag Kings, Transmänner usw. damit sie eben Hose/Badehose ausstopfen und damit einen echten Schwanz in der Hose simulieren können, wo normalerweise keiner wäre. Denn die können sich schlecht 'nen Dildo in die Hosen packen.

    Im Prinzip ist der Artikel genauso bemitleidenswert aufgemacht, als würde man mal eben eine Bein- oder Armprothese als Neuerfindung auf dem Markt anpreisen, die man zum Spielen, Kratzen, als Spielzeug oder Wurfgeschoss verwenden könnte. Schon erstaunlich zu sehen, wie das Niveau mancher Artikel auf erbärmlich fällt, wenn es um so etwas wie einen Schwanz geht.
    Etwas mehr Recherche würde auch queer.de nicht schlecht zu Gesicht stehen.
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