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Jasen Bruce von den US-Marines schlug in Florida auf einen griechisch-orthodoxen Priester mit einem Reifenheber ein, weil dieser ihn angeblich an den Schritt gefasst und dabei Arabisch gesprochen habe.

Der schmächtige 1,67 Meter große Priester Alexios Marakis ist aus Kreta neu in die griechische Gemeinde von Tampa (Florida) gekommen. Der 29-Jährige erzählt, dass er am Dienstag seine Gruppe verloren habe – und daraufhin in gebrochenem Englisch nach dem Weg fragte. Danach sei er grundlos vom groß gewachsenen 28-jährigen Obergefreiten Bruce mit einem Reifenheber geschlagen worden. Er musste später wegen Prellungen am ganzen Körper im Krankenhaus behandelt werden.

Bruce ist vielen Schwulen in den USA als "Beefcake"-Model bekannt. Der Bodybuilder verdiente sich ein Zubrot, indem er sich in erotischen Posen ablichten ließ.

Ist griechischer Priester ein islamischer Terrorist?

Nach seiner Attacke auf den Priester erklärte er gegenüber der Polizei, er habe lediglich in Notwehr gehandelt. Er sagte, dass der Priester ihm an den Schritt gefasst habe. Daraufhin sei er in Panik geraten. Zudem habe der bärtige Mann "Allahu akbar" gesagt; Bruce gab an, dass er ihn daraufhin für einen islamischen Terroristen gehalten habe. Laut Polizei sagte er: "Allahu akbar sagen diese Leute immer, bevor sie sich in die Luft jagen". Als die Polizei dem Marine erzählte, dass es sich bei dem Opfer um einen griechischen christlichen Geistlichen handelte, sollen Bruce die Tränen in die Augen gestiegen sein.

Bruce sagte außerdem, dass er Angst gehabt habe, dass der Priester ihn beklauen könnte. "Er hat uns sehr verschiedene Versionen von dem erzählt, was passiert sein soll", erklärte Polizeisprecherin Laura McElroy. Priester Alexios Marakis bestreitet die Anschuldigungen des Soldaten.

Gegen eine Kaution in Höhe von 7.500 Dollar (5.000 Euro) befindet sich Bruce inzwischen wieder auf freiem Fuß. Sein Anwalt erklärte, dass Bruce in Wahrheit das Opfer eines Übergriffes gewesen sei und sich lediglich verteidigt habe. Den Priester bezeichnete er dabei als "bärtigen Angreifer", dessen Englisch so schlecht war, dass Bruce dachte, der Mann spreche ihn auf Arabisch an: "Der Obergefreite Bruce hat sich ganz legal verteidigt, nachdem er sexuell angegriffen wurde und einen potenziellen Raub befürchten musste", so der Anwalt, der damit die umstrittene "Gay Panic"-Verteidigung anwendete. Sie besagt, dass heterosexuelle Männer durch sexuelle Avancen von Schwulen so panikartig reagieren, dass sie für ihre Taten nicht verantwortlich gemacht werden können.

Die Staatsanwaltschaft glaubt den Beteuerungen des Soldaten allerdings nicht. Sie bereitet eine Anklage vor wegen schwerer Körperverletzung mit Hilfe einer tödlichen Waffe. (dk)



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19 Kommentare

#1 Hoher Franke IIAnonym
#2 XDAAnonym
  • 12.11.2009, 13:26h
  • Erst Geld verdienen mit schwulen Nacktbildern und dann einen zusammenprügeln. Doppelmoral, typisch USA.
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#3 stromboliProfil
  • 12.11.2009, 13:27hberlin
  • griechisch-orthodoxer der allah anruft...
    freudige erregung bei dem was er verspürte zwischen den beinen??? Ja, allah ist groß wenn er solches schafft... irgendwo müsse mer doch mit dem lob beginne..; hoffungsfroh.
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#4 LorenProfil
  • 12.11.2009, 13:56hGreifswald
  • Der gute Mann sollte den Konsum anaboler Steroide einschränken. Das würde nicht nur
    seiner Figur guttun (too much is too much for
    me).
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#5 Good ol friendAnonym
#6 schwulenaktivist
#7 maaartinAnonym
#8 RealistAnonym
  • 12.11.2009, 15:28h
  • Es bleibt festzuhalten: Jemandem grundlos in den Schritt zu greifen ist also eine ''sexuelle Avance". Nicht, dass ich die vollkommen masslose Reaktion fuer berechtigt halte, aber hoert bitte auf so zu tun, als sei dieses Verhalten ''normal''. Ich moechte die Frau sehen die nicht nem Typen eine scheuert, der ihr in den Schritt fasst. Und wenn mir ein fieser Schmierling grundlos in den Schritt packt kriegt der auch auf die Fresse... von wegen "sexuelle Avance"und so... pfff
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#9 Aramis
  • 12.11.2009, 17:37h
  • Antwort auf #8 von Realist
  • Ein "Griff in den Schritt" ist ein sehr dehnbarer Begriff... vom "echten" Griff bis zum Zucken der Hand Richtung Schritt...

    Was mich an der Story stört ist, erst wollte der Geistliche ihm in den Schritt greifen und sich dann mit islamistischen Absichten in die Luft sprengen und nebenbei noch beklauen... das hört sich absolut nicht nach einem Taliban an... sondern eher nach einer dämlichen Ausrede, warum er brutal und ohne zu denken zugeschlagen hat...
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#10 Katrin
  • 12.11.2009, 17:42h
  • Was auch immer passiert ist, der gute Jasen Bruce hat jetzt seine Fotos sehe viel weiter verbreitet, als er es ohne den Zwischenfall jemals geschafft hätte. Und das ohne einen $ an PR zu bezahlen. Geil.
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