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Ein 40-Jähriger ist in Köln zu einer Geldstrafe verurteilt worden, nachdem er Sexdates heimlich gefilmt und ins Internet gestellt hatte.

Von Carsten Weidemann

Das Amtsgericht Köln hat in der letzten Woche einen 40-jährigen Hartz-IV-Empfänger zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt, weil dieser heimlich seine flüchtigen Sexdates beim gemeinsamen Geschlechtsverkehr in seiner Wohnung filmte - und diese Aufnahmen ins Internet stellte.

Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, hätten drei Männer Strafanzeige gestellt, nachdem sie sich auf einer Porno-Video-Webseite wiederfanden. Nun musste sich der Mann wegen "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" vor dem Amtsgericht verantworten.

Der nicht vorbestrafte Angeklagte gab die Aufnahmen zu, dem "KSTA"-Bericht zufolge sind wohl noch deutlich mehr Personen gefilmt worden. Er habe seine sexuellen Kontakte aber nur zu seinem "persönlichen Schutz" gefilmt, ein Hochladen habe er nicht beabsichtigt, erklärte der Mann. Er habe vielmehr auf seinem Rechner ein Programm installiert, das regelmäßig Sexfilme aus dem Internet auf seinem Rechner abspeichere. Auf umgekehrten Weg seien dann seine Filme unbeabsichtigt ins Internet gelangt.

Der Richter, der die Tat eine "ziemliche Sauerei" genannt haben soll, verhängte 900 Euro Geldstrafe (90 Tagessätze zu je zehn Euro). Der Mitschnitt der Handlungen sei strafbar gewesen, und dass der Angeklagte grob fahrlässig "mit hochprivatem und intimen Material" umgegangen sei, wertete er als strafverschärfend. Eine Absicht, die Videos ins Internet hochzuladen, sei dem Angeklagten "aber nicht mit ausreichender Sicherheit nachzuweisen".

Die "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" ist seit 2004 durch den Paragrafen 201a des Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt und kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe belegt werden. Der schwule Blogger Steven Milverton kritisierte die Geldstrafe im vorliegenden Fall als "ein bisserl wenig". (nb)



#1 AquadrahtEhemaliges Profil
  • 16.11.2009, 18:28h
  • das hat bei mir vor zehn jahren auch jemand versucht.

    sehr gehobene wohnlage in der *****
    (jedoch sehr verschuldet), technik im
    keller, die linsen gut getarnt. technik war damals
    auch nicht ganz so billig. sony nightshot gab es z.b. noch nicht sehr lange.

    0.30 uhr musste er nackt in den keller, den "trockner" programmieren. da ich nicht so betrunken wie nackt war, sein partiell offenes
    schwules leben kannte, konnte ich den selbstständigen sehr leicht zu annahme
    meines richterspruches bewegen.

    meine innere dreifaltigkeit (staatsanwalt, anwalt und richter) verurteilten ihn zu 1000.- DM strafe, DM, so kürzte man einst zu geld geronnenes leben ab.

    die folgen eines outings in den bereichen seines händlerischen kalorienerwerbs, wären immens ungünstiger ausgefallen.

    damit er nicht auf die idee kam, alles nur geträumt zu haben, landete am übernächsten tag
    eine cd mit snapshots von ihm, in zuordenbarer umgebung, auf seinem schreibtisch.

    humanitas: zweimal 500.- DM

    in kenntnis von verjährungsfristen, möchte ich noch anfügen, das opfer mir von der tour hochnotpeinlich erzählten.

    ich dachte mir, die sau schnappe ich mir.
    geht ja auch mit spass.
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#2 IdeensammlerAnonym
#3 LeonidasAnonym
  • 16.11.2009, 23:03h
  • Man sollte ihm besser sein HartzIV kürzen. Wer lieber andere Männer heimlich beim Sex filmt hat eindeutig zu viel Tagesfreizeit, da wäre eine geregelte Arbeit um ein vielfaches effektiver. Leider gibt es in diesem Land zu viele Menschen die lieber vorm Fernseher sitzen und Sozialleistung beziehen als arbeiten zu gehen und dann auf dumme Gedanken kommen
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#4 hwAnonym
  • 17.11.2009, 07:13h
  • ".."Leider gibt es in diesem Land zu viele Menschen die lieber vorm Fernseher sitzen und Sozialleistung beziehen als arbeiten zu gehen und dann auf dumme Gedanken kommen.."

    Das ist eine Klassenkampflüge von ganz rechts.

    Zu den derzeitigen Lieblingländern der
    modernen Klassenkämpfer von ganz rechts:

    In Israel wächst die Armut, wie der Jahresbericht 2008 des Israelischen Versicherungsinstituts feststellt.
    Danach lebt jeder vierte Mensch unter der Armutsgrenze, jeder dritte davon ist ein Kind.
    Israel 20 reichste Famlien besitzen über 2/3
    der israelischen Vermögen.

    Bürgerliche deutschen Medien berichten,
    dass in den USA jährlich 18.000 Menschen
    sterben müssen, weil sie nicht Krankenverichert sind.

    50 Millionen Amerikaner haben nicht genug zu essen.

    Washington (dpa) Rund 50 Millionen Amerikaner hatten im vergangenen Jahr nicht immer genügend zu essen. Das geht aus einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums hervor. Demnach verfügten 14,6 Prozent der Haushalte in der Wirtschaftskrise zeitweise nicht über genügend.
    Geld, um alle Mitglieder angemessen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Noch 2007 seien dies lediglich elf Prozent der Haushalte gewesen. Präsident Barack Obama versprach in einer schriftlichen Erklärung, dem Hunger dem Kampf anzusagen.

    www.donaukurier.de/nachrichten/politik/kurznachrichten/Ernae
    hrung-Gesellschaft-USA-50-Millionen-Amerikaner-haben-nicht-g
    enug-zu-essen;art180,2211187
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#5 AquadrahtEhemaliges Profil
  • 17.11.2009, 13:28h
  • Antwort auf #2 von Ideensammler
  • Die Idee ist lustig. Und damit sich vielleicht noch ein paar Zehnägel einrollen, ersetzen wir Sherwood Forrest durch Mountbatten.

    Aber zur Frage, ich glaube, in dieser Form nicht mehr, aber wer weiß.

    Viel spannender war für mich die leider nicht beantwortete Frage, ob sein Ex-Partner (FDP-, HUK-Mitglied) an der Installation beteiligt war. Dann vermute ich aber wohl eher zum rein privaten Vergnügen. Kontrollfreak.

    Die Folgefinanziers waren Landeier aus dem MS Connexion, in eine neue Höhle des faszinierenden Lasters geschleppt.
    (Das alte "Filmstudio" wurde mit maasivem Verlust verkauft.)
    Die sich fast zwangsläufig ergebenden Wochenendbeziehungen waren so rentierlich,
    das ich mir überlegte den Direktor der Bank
    im Schwäbischen anzurufen [ a Schwätzle...], bei dem die Elten eines Landeis ihr Konto hatten. Das Landei zockte schon seine Eltern ab, um die
    Hobbys seines "Partners" im liberalen Milieu zu finanzieren.

    Ich habe das dann aber gelassen, man will ja nicht übergriffig sein und allzu sehr in den diskreten Charme der Bourgeoisietravestie
    patzen.

    Dass er Body und Face fit hält, finde ich gut - wegen der CD.
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