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Feiern in der quirligen Hauptstadt Adelaide, urzeitliche Landschaften im Outback: In South Australia kann man das echte Down Under erleben.

Von Carsten Weidemann

Die unendliche Weite des Outbacks, die außergewöhnliche Artenvielfalt der Flora und Fauna, die kosmopolitische und progressive Hauptstadt Adelaide, die endlos lange Küste mit unzähligen Stränden - Südaustralien ist ein unbeschreiblich vielfältiges Land!

Der South-Australia-Besucher landet in der Regel auf dem Flughafen von Adelaide. Die Ein-Millionen-Metropole liegt idyllisch zwischen den Hügeln der Mount Lofty Ranges und den geschützten Stränden am Golf von St.Vincent. Die Stadt bietet dank breiter Straßen und vielen Parks eine relaxte Atmosphäre, gilt als gastfreundlich und war schon immer eine fortschrittliche und tolerante Metropole.

Bereits 1975 erfolgte unter Premierminister Don Dunstan die Liberalisierung der Homosexualität. Die schwul-lesbische Szene Adelaides ist entsprechend vielfältig, und immer gegen Ende des australischen Frühlings (damit ist der November gemeint) findet hier das berühmte Feast-Festival statt. Es gilt als eine der besten Gay-Events ganz Australiens. Zum Programm gehören – neben Theater, Konzerten, Filmforen und Ausstellungen - natürlich auch jede Menge Partys.

Wer genug vom Stadtleben hat, findet reichlich Abwechslung: mit über 3.700 Kilometer Küstenlänge, traumhaften Stränden und unzähligen Nationalparks bietet Südaustralien ein einmaliges Natur- und Tierparadies. Nur 15 Minuten von Adelaide entfernt befindet sich am Golf von St. Vincent ein 30 Kilometer langer, weißer Strand mit herrlich klarem Wasser. Typisch liberales Südaustralien: Der Maslin Beach war der erste Nacktbade-Strand Down Under.

Auch das berühmte Outback ist von Adelaide aus ganz bequem zu erreichen. Mit seinen urzeitlichen und dramatischen Landschaften, einzigartigen Orten und Menschen und der über 30.000 Jahre alten Kultur der Aborigines ist es genau das Richtige für Besucher, die das echte Australien erleben wollen.

Eine weitere Attraktion ist die einzigartige und sehr artenreiche Tierwelt. Kein anderer Teil des Kontinents hat solch eine Vielfalt zu bieten. Mit Seelöwen schwimmen, Wale beobachten oder mit Koalas kuscheln? Das sind nur einige der faszinierenden Tiererlebnisse, die hier möglich sind. Kangaroo Island ist der beste Ort in ganz Australien, um einheimische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.

Südaustralien gilt nicht zuletzt als das kulinarische Zentrum Australiens. Das mediterrane Klima verwöhnt diesen Bundesstaat mit überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Die besten Weinbaugebiete, unzählige Restaurants und die Liebe zu frischen Nahrungsmitteln machen Südaustralien zu einem Land für Schlemmer und Genießer.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.11.2009, 09:10h
  • Südaustralien ist einfach sehenswert und hat den Wert für die LGBT-Community durch den Wegfall der Formel-Eins-Rennen in Adelaide an Prestige erheblich gewonnen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LorenProfil
  • 18.11.2009, 13:17hGreifswald
  • Australien war nicht immer für jeden eine Reise
    wert:

    "Arme Kinder aus Großbritannien sind unter demü-
    tigenden Bedingungen in australischen Kinderheimen aufgewachsen (...) Angekommen in
    der Kolonie erlebten die Kinder jedoch oft Ausbeu-
    tung, Missbrauch und Vernachlässigung in Kinderhei-
    men oder als Landarbeiterauf Farmen. Zwischen 1930 und 1970 wuchsen schätzungsweise 500.000
    Kinder in staatlichen und kirchlichen Heimen in
    Australien auf (...) 'Euch sind die Familien und das
    Heimatland weggenommen worden, und Ihr seid
    nicht als unschuldige Kinder, sondern als Quelle
    für Kinderarbeit betrachtet worden', sagte Rudd
    (australischer Premier; Loren) vor den ehemaligen Heimkindern (...) Die Verschickungen fanden damals statt, weil man die
    Länder des Commonwealth mit vermeintlich bes-
    seren weißen Menschen versorgen wollte. Die
    Australier brauchten Arbeitskräfte. Die Briten
    profitierten, weil sie sich einiger Sozialfälle ent-
    ledigten.Die Kinder stammten aus armen und zer-
    rütteten Familien", wird auf zeit.de am 16.11.09
    berichtet.

    Über Entschädigungen an die Opfer ist nichts
    bekannt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AquadrahtEhemaliges Profil