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Der Kultregisseur findet, dass Schwule und Lesben die gleichen Rechte haben sollten wie Heteros.

Von Carsten Weidemann

In einem Interview mit dem österreichischen Magazin "News" hat der amerikanische Regisseur Woody Allen Menschen kritisiert, die gegen die Homo-Ehe sind: "Das ist das Blödeste, was einem einfallen kann. Das ist absurd! Warum sollen Homosexuelle nicht heiraten können wie jeder andere auch? Das geht doch keinen was an!"

Der 73-Jährige sprach sich in dem Interview auch für eine volle Gleichstellung aus. Homosexuelle "sollen dieselben Rechte haben wie Heterosexuelle und auch nach dem gleichen Ritus heiraten dürfen, wenn sie das wollen". Anlass für die Äußerung ist die Einführung der Homo-Ehe in Österreich, eine Zeremonie vor dem Standesamt bleibt schwul-lesbischen Paaren nach dem Beschluss der Koalition aus SPÖ und ÖVP verwehrt (queer.de berichtete).

Wer gegen die Homo-Ehe sei, habe eigene Probleme, konstatiert der Regisseur: Die Lebenspartnerschaft "ist ein Thema auf das sich Leute draufsetzen, die polarisieren wollen. Leute, die selber alle Arten von Problemen haben, psychische oder sexuelle."

Anlass für das Interview ist der Start des neuen Allen-Films "Whatever Works", der in einer Nebenrolle eine schwule Figur bietet. Der Film wird im Dezember in deutsche Kinos kommen.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.11.2009, 18:49h
  • Super, daß sich einer von Hollywoods ganz großen Regielegenden für die Homoehe einsetzt!
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#2 jochenProfil
  • 18.11.2009, 18:57hmünchen
  • Ja! Ja! Ja!

    Woody Allen bringt es auf den Punkt.

    Gegen gleiche Rechte für Homosexuelle zu sein, ist genauso absurd wie beispielsweise gegen gleiche Rechte für Schwarze oder Frauen zu sein.

    Ich bin eher zuversichtlich, dass sich die Menschenrechte und die Gleichbehandlung von Homosexuellen langfristig auch weltweit durchsetzen werden.
    ...Allerdings NUR unter der Vorraussetzung, dass die Homosexuellen weltweit nicht müde werden und für ihre Rechte kämpfen werden.

    Leider ist die Entwicklung in der Frage der sozialen Gleichberechtigung alles andere als fortschrittlich momentan.
    Im Gegenteil auf dem Gebiet sind wir sogar rückschrittlich !
    - Wenn man bedenkt, dass schon vor 100 Jahren !! der 8-Stunden-Arbeitstag eingeführt wurde (bei vollem Lohnausgleich).
    Und heute die Schere - also die Gleichheit bei Chancen und Rechten - zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander geht.

    (Für uns ist es heute selbstverständlich, dass wir alle gleich sind vor dem Gesetz oder vor der Wahlurne.
    Momentan würde doch niemand drauf kommen eine unterschiedliche Gewichtung der stimmberechtigten Bürger zu verlangen. - Also warum nicht eine soziale Gleichberechtigung kämpfen????)
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#3 alexander
#5 gniwerjProfil
#6 DragonWarrior
#7 jochenProfil
#8 SkunkiProfil
  • 20.11.2009, 06:23hBruchsal
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Nicht nur das, er geht auch noch zum Gegenangriff über. Ich kann mich nicht erinnern, daß das je einer gemacht hat.
    Der Name "Woody Allen" dürfte vor allem bei den heutig 40 - 50 jährigen ein Begriff sein.
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