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Berlin Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wird seine Forderung an die Bundesregierung nach einem umfassenden Antidiskriminierungsgesetz (ADG) auch auf den CSDs vertreten. "Umfassend heißt, dass gerade auch im Zivilrecht das Kriterium der sexuellen Identität berücksichtigt wird", so LSVD-Pressesprecher Klaus Jetz auf Anfrage von queer.de. Der LSVD hatte vor einigen Monaten der Regierung mit Protesten zum CSD gedroht, sollte bis zur Sommerpause nicht der Ausbau der Lebenspartnerschaften sowie ein ADG in Angriff genommen sein. "Die Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsgesetzes und die Ergänzungsregelungen sind jetzt für die Zeit vor bzw. nach der Sommerpause versprochen", so Jetz, hier gelte der Leitsatz: "Gleiche Rechte für gleiche Pflichten. Nur das ist fair!" Beim ADG, das die rot-grüne Bundesregierung bisher nicht vorgelegt hat und bei dem offen ist, ob die sexuelle Orientierung auch im Zivilrecht als Kriterium gelten wird, müssten die Regelungen umfassend sein, meint Jetz: "Andernfalls schafft doch der Gesetzgeber einen Freibrief zur Diskriminierung von Lesben und Schwulen. Auch das werden wir auf den CSD-Demonstrationen vertreten." (nb)



#1 manniAnonym
  • 11.06.2004, 16:55h
  • Geanu, eine ADG muss her.
    Wir sind Europa und unsere Regierung
    hinkt weit hinterher.
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#2 BebeAnonym
  • 12.06.2004, 16:41h
  • Man braucht Schwule und Lesben nur, um gewählt zu werden.

    Doch ein ADG ohne Schwule und Lesben ist doch eine doppelte Diskriminierung durch´s Hintertürchen.

    Ich glaube, nach dem Weggang der Margot von Renesse hat in der SPD keiner mehr Bock, sich mit und für uns zu beschäftigen.
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