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  • 23. November 2009, noch kein Kommentar

Den Angriff bei einer Signierstunde hat die Powerstimme gut überstanden, nun steht endlich "Echo" in den Geschäften. Darauf der Hit "Happy".

Von Jan Gebauer

Leona Lewis (24) hat die Attacke während einer Buch-Signierstunde in London vor einem Monat gut verkraftet. Die Sängerin wollte dort eigentlich nur ihre Autobiografie "Dreams" vorstellen, als ein Mann sie plötzlich attackierte und ihr ins Gesicht schlug. Doch das Showgeschäft ist bekanntlich unbarmherzig. Nach dem Schock, folgen nun wieder die Promotionverpflichtungen rund um ihr zweites Album "Echo", das seit einer Woche in den Geschäften steht.

Stimmlich gibt es derzeit kaum Konkurrenz für die Britin, die vor drei Jahren mit dem Gewinn der Castingshow "The X Factor" erstmals für Aufsehen sorgte. Der Welthit "Bleeding Love" (Platz 1 in Deutschland, Großbritannien und den USA) und das Debütalbum "Spirit" (über sechs Millionen mal verkauft) machten aus Lewis auf Anhieb eine der erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Und es läuft bestens weiter, die aktuelle Single, die Power-Ballade "Happy" steht weltweit ganz oben in den Charts und das neue Album "Echo" punktet mit einer blitzsauberen, perfekten Produktion, die vor allen Dingen Mariah Carey und die comebackerstarkte Whitney Houston neidisch machen dürfte.

Die halb so alte Konkurrenz zeigt den Soul-Sirenen nämlich was eine Hake ist und beweist, dass manche Casting-Show-Teilnehmer tatsächlich den Begriff "Superstar" verdienen. Dafür setzte sie auf das hiterprobte Team ihres Debüts: Die Produzenten und Songschreiber Max Martin, Ne-Yo, John Shanks und Ryan Tedder von OneRepublic spielen ihre Stärken und die ihres Schützlings gekonnt aus: Gewaltiges Stimmvolumen, eine unglaubliche Ausdruckskraft, Ohrwurm-Hooks und technische Perfektion dominieren "Echo", das sicherlich zu den großen Abräumern im diesjährigen Weihnachtsgeschäft avancieren dürfte.

Eine Änderung oder besser Entwicklung gibt es allerdings: Auf dem neuen Album finden sich mehr Balladen als auf ihrem Erstlingswerk. Außerdem hat Lewis diesmal auch selbst zur Feder gegriffen und an acht der 13 Songtexte mitgeschrieben. Auch eine geschickt ausgewählte Coverversion findet sich wieder auf der CD. Nachdem sie für die Deluxe-Ausgabe des ersten Album bereits die Megaballade "Run" von Snow Patrol interpretierte, ist nun Oasis' Hit "Stop Crying Your Heart Out" an der Reihe, ein Song, der durch Lewis' gewaltige Stimme eine ganz neue Note erhält. Großartig!