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  • 23. November 2009, noch kein Kommentar

Die Schweizer Schlagerqueen legt nach: "Meine kleine große Welt" ist das neunte Studio-Album ihrer Karriere.

Von Jan Gebauer

Viele schwule Fans lernten Francine Jordi (32), erfolgreichster Schlagerexport der Schweiz, erst durch den Eurovision Song Contest 2002 kennen, als sie mit "Dans le jardin de mon âme" unverdient ganz hinten landete. Eine französische Edelschnulze war leider nicht gefragt, ihrer aufstrebenden Karriere im deutschsprachigen Gebiet tat dies allerdings keinerlei Abbruch.

In ihrer Heimat landete Jordi gleich zwei der größten Schweizer Hits überhaupt: "Träne" (2002, mit Florian Ast) und "Das Feyr vo dr Sehnsucht" (2008, mit dem Jodlerklub Wiesenberg). Außerdem debütierte sie 2007 als Papagena in Mozarts "Zauberflöte" auf der Opernbühne und als Moderatorin ist sie sowohl bei Schlagertourneen als auch im Fernsehen beim "Grand Prix der Volksmusik" zu sehen.

Youtube | Francine Jordi - Du bist mein Held

In diesem Winter hat sie mit "Du bist mein Held" einen der größten Hits im Schlagerrundfunk. Passend dazu ist nun das Album "Meine kleine große Welt" erschienen, auf dem die Sängerin 13 frische Schlagernummern gepackt hat.

Die Sängerin geht "Mit dem Herz durch die Wand", sucht gemeinsam mit Marc Pilcher die "Wahre Liebe", besingt drollig das "Billy-Regal", beschwört ihren Liebsten mit "Aus dieser Nummer kommst du nicht mehr raus" und lässt am Ende die Emotionen überschäumen, wenn sie das neue Album mit dem Tränendrücker "I vermisse di" (in Schweizer Mundart) beschließt. Eine deutsche Version von "Soley, soley", einst ein Hit für Middle of the Road und auf Französisch für Nana Mouskouri, wäre dagegen nicht nötig gewesen. Schon das kürzlich erschienene Cover von Lara Fabian langweilte nur. Dann lieber das von Peter Reber (viermal beim Eurovision Song Contest mit Peter, Sue & Marc) und Irma Holder geschriebene "Am Ende der Sehnsucht", das mit Countryelementen überrascht.