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Nach mehreren Attacken haben die wichtigsten Kirchen der britischen Stadt einen Aufruf gegen Homophobie unterzeichnet.

Von Norbert Blech

Homo-Aktivisten bezeichnen die Erklärung als "Durchbruch": die Führer der römisch-katholischen und anglikanischen Kirche sowie der Methodisten, Reformisten, Baptisten und Quäker haben in Liverpool ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt.

Die gemeinsame Erklärung wurde am Sonntag zeitgleich zu einem Gedenken und einer Protestdemo in der Stadt im Nordwesten Englands veröffentlicht. Anlass war der Angriff auf den Polizei-Azubi James P. Ende Oktober. Der 22-Jährige war von einer Gruppe von bis zu 20 Jugendlichen beim Verlassen einer Schwulenbar in der Innenstadt erst angepöbelt und dann lebensgefährlich verletzt worden (queer.de berichtete). Die Polizei hat inzwischen mehrere Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren festgenommen, James P. konnte das Krankenhaus verlassen und findet sich auf dem Weg der Besserung.

"Besorgt über die Anzahl" der Übergriffe

"Die Kirchenführer verdammen diese Attacke und zeigen der Familie von James P. ihr Mitgefühl", beginnt das Statement. "Wir sind besorgt über die Anzahl von homophoben Vorfällen in Merseyside." Niemand habe es verdient, bedroht oder verletzt zu werden wegen seiner Rasse, seines Glaubens, seiner Farbe oder sexuellen Orientierung. "Die Stadt Liverpool hat eine lange Tradition, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen willkommen zu heißen. In der Vergangenheit haben wir, manchmal schmerzhaft, entdeckt, wie wichtig es ist, zu lernen, friedvoll miteinander zu leben. Diese Lehre dürfen wir nie vergessen." Der katholische Erzbischof Liverpools, Patrick Altham Kelly, war bereits in einer Predigt zum Gedenken an verstorbene Soldaten auf die Menschen eingegangen, die in einer Demo nach der Attacke auf James P. "Nein zum Hass gesagt" hatten.

Der offen schwule Stadtrat Steve Radford sprach gegenüber dem britischen Online-Portal "Pink News" von einem Durchbruch: "Die Kirchen sind sehr machtvoll in dieser Stadt und das alle sechs nun mit uns arbeiten gibt uns ein Mandat, bei Schulen und Verwaltungen anzuklopfen und zu fragen: 'Schaut, Eure Führer sind auf unserer Seite, was macht ihr gegen homophobe Gewalt?'"

Neue Attacke auf Jugendlichen durch Kinder

In der letzten Zeit hatte es einige Schlagzeilen aus der Mersey-Metropole gegeben. Erst letzten Mittwoch war ein 19-Jähriger in der Innenstadt verprügelt worden, weil er "zu flamboyant" angezogen war. Und wieder waren die Täter noch halbe Kinder. Acht Jungen zwischen 12 und 14 Jahren schlugen auf den 19-Jährigen ein, der unter anderem eine gebrochene Nase erlitt. Dem "Liverpool Echo" sagte der Student, die Jungen hätten ihn beim Zusammenschlagen homophob beschimpft. Vor einem Jahr seien er und sein Freund schon einmal in der Innenstadt angegriffen worden.

An der Demo gegen Homophobie am Sonntag, an der rund 1.500 Menschen teilnahmen und die bereits der zweite Protest nach der Attacke auf den Polizei-Azubi ist, nahm auch die Mutter des im letzten Jahr von zwei Jugendlichen zu Tode geschlagenen Teenagers Michael Causer teil. Obwohl Familie und Polizei von einem Hassverbrechen ausgingen, hatte ein Gericht anders entschieden.



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 new labourAnonym
  • 23.11.2009, 17:15h
  • Not in education, employment or training=Neet

    Leben ins Leere hinein und die Ohnmacht nichts machen zu können.

    Selbstwertgefühl zunächst weit unter Null. Auf Ground Zero ist der gebashte zahlemmäßig schwächere Schwule, Jude, Farbige,
    (Religion nach Belieben), der von brutalen Nullsummenspielen niedergemacht wird.

    10,3 Prozent der 16-18-Jährigen, so das Bildungs- und Familienministerium, hatten Ende des letzten Jahres weder einen Ausbildungs- noch einen Arbeitsplatz.

    Das sind, so der Telegraph, 261.000 junge Menschen.

    Bei den 16-24-Jährigen sind über eine Million Neets.

    Der Anstieg der Neets, jede Woche sollen 9000 junge Menschen dazu kommen, sagt David Willets, der bildungspolitische Sprecher der Konservativen, besorgt Wirtschaftskrise.

    Sie wirkt sich stark auf die jungen Menschen aus, die Leerrunden drehen müssen, mit der Gefahr, aus dem Tritt zu kommen.

    Zahlen für das dritte Quartal 2009 zeigen den Trend.

    Fast ein Fünftel der 16-24-Jährigen gehört den Neets an, bei den 16-18-Jährigen sind es nun bereits 13,8 Prozent.

    Und bekannt ist, dass diejenigen, die einmal zu den Neets gehören, es schwer haben, in den Arbeitsmarkt zu gelangen, zumindest aber dem Niedriglohnsektor zu entkommen.

    Und für die zahlreichen Hochschulabgänger, denen es nicht anders geht und die auf der Straße stehen, sollen in den nächsten beiden Jahren 35.000 Praktikantenplätze geschaffen werden. Auch da wird die Frage sein, ob dies eine Brücke zu einem Arbeitsplatz oder nur zu einer prekären Beschäftigung sein wird.

    Letztere könnten in der Lage sein,
    die richtigen Antworten zu finden.
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#3 VroniAnonym