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  • 27. November 2009, noch kein Kommentar

Der schwule Shooting-Star aus den USA ist nur einer von vielen frischen Namen auf der CD zur Neuverfilmung des Tanzklassikers "Fame".

Von Carsten Weidemann

Ein Klassiker kommt wieder ins Kino: Am 24. Dezember 2009 erscheint die Neuverfilmung von "Fame" in Deutschland. In Großbritannien und Irland stand das mit Spannung erwartete Musikfilmhighlight bereits auf Platz 1 der Kinocharts. Der Regisseur Kevin Tancharoen, dessen Choreografien von Superstars wie Christina Aguilera, Britney Spears oder Tyrese übernommen wurden, holt den Kultfilm in die heutige Zeit. Mit einem frischen Newcomer-Cast aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik bringt er den Traum von Ruhm und Erfolg mit neuer Leidenschaft auf die große Leinwand.

Viele junge Talente finden sich unter den Neulingen, die an der berühmten "New York School of Performing Arts" um ihren eigenen Weg kämpfen. Da ist der charismatische Sänger Marco (Asher Book), ein Italo-Amerikaner aus der Arbeiterklasse; die Sängerin Denise (Naturi Naughton), die sich entscheiden muss ob sie ihrem Herzen folgt oder den strengen Regeln ihrer Eltern; sowie der ehrgeizige Malik (Collins Pennie), der seine Vergangenheit hinter sich lassen muss, um sein Können unter Beweis zu stellen.

Eben diese Drei sind unter anderem auf dem Album zu hören. Asher Books mit sanfter, souliger Stimme gesungenen Balladen "Try" oder "Someone to Watch Over Me" sorgen für richtiges Gänsehautfeeling. Naturi Naughton singt für uns die Neuauflagen der Songs "Fame" und "Out Here on My Own" sowie zusammen mit Collins Pennie die Popnummer "Can't Hide from Love". Sam Sparro, offen schwuler Pop-Shooting-Star des vergangenen Jahres, durfte seinen europaweiten Hit "Black & Gold" beisteuern.

Der Soundtrack wurde unter anderem vom mehrfach ausgezeichneten Songwriter "Dream Team", einschließlich The Matrix (Avril Lavigne, Shakira, Britney Spears), James Poyser (Lauryn Hill) und Damon Elliott (Destiny`s Child, Gwen Stefanie, Beyonce) geschrieben. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein Mix aus Balladen, Clubnummern, Musicalsongs und dynamischen Freestyle-Stücken.

Hintergrund:

Der 1980 nach einem Drehbuch von Christopher Gore erschienene Spielfilm "Fame" gelangte nicht nur zu Weltruhm, sondern Michael Gores Song "Fame" wurde auch mit einem Oscar prämiert. Außerdem gilt das Lied, gesungen von Irene Cara, als Klassiker der nachlassenden Discowelle jener Jahre. Fast ebenso berühmt wie der Titelsong wurde auch die sensible Ballade "Out Here On My Own", der ebenfalls von Cara gesungen wurde und für einen Oscar nominiert war.

Die Geschichte von "Fame" war mindestens genauso unterhaltsam wie die Musik: Der Regisseur Alan Parker hatte, um das Leben New Yorker Jugendlicher mit künstlerischer Begabung zu zeigen, Studenten der New Yorker Schule für Darstellende Künste ausgewählt. Sie alle waren um die 20 Jahre alt und spielten praktisch ihr eigenes Leben. Zum gleichnamigen Film entstanden in den Jahren von 1982 bis 1987 eine in sechs Staffeln ausgestrahlte TV-Serie und ein Musical, das seine Premiere in Miami feierte.