Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?11446

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wirbt mit "I am gay and that's not a bad thing" auf der International Gay and Lesbian Leadership Conference

Von Carsten Weidemann

Mit seinem berühmter Ausspruch "Ich bin schwul und das ist auch gut so" will Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit homosexuelle Touristen in die deutsche Hauptstadt locken. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, reist der SPD-Politiker kommende Woche zusammen mit dem Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH nach San Francisco, um an der International Gay and Lesbian Leadership Conference teilzunehmen.

Mit dem Satz : "I am gay and that's not a bad thing" wird Wowereit im Flyer zum hochkarätig besetzten Treffen homosexueller Führungskräfte vorgestellt, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Der Berliner Regierungschef wird dort am Freitag ein Eingangsreferat zum Thema der weltweiten Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben halten. Weitere Themen der Konferenz sind u.a. ökologisches Wirtschaften, die Situation von älteren Schwule und Lesben und gesundheitliche Bedrohungen der Community jenseits von HIV und Aids.

Berlins Senatssprecher Richard Meng bestätigte die geplante Dienstreise, äußerte sich aber nicht zu Details. Er verwies auf eine Presseerklärung Anfang nächster Woche, die über das genaue Besuchsprogramm Auskunft geben soll. Überraschend kommt der US-Trip jedoch nicht: Schon seit Jahren wirbt der 56-jähriger Sozialdemokrat für Berlin als schwul-lesbisches Reiseziel, um die Tourismuswirtschaft der Hauptstadt zu stärken.

Auch in der Stadtpolitik legt Wowereits rot-rote Koalition einen Schwerpunkt auf Homofragen: Wie die Abgeordneten Susann Engert (SPD) und Klaus Lederer (Linke) am Freitag mitteilten, werden im Landeshaushalt schwul- lesbische Initiativen in den kommenden beiden Jahren mit 2,1 Millionen Euro unterstützt. Das Geld fließt unter anderem in Studien zur Untersuchung von Diskriminierungserfahrungen, in die Fortbildung von Führungspersonal der Verwaltung sowie in die Aus- und Weiterbildung von Polizisten, Lehrern und Sozialarbeitern im Schul- und Jugendbereich. Berlin nehme damit eine "Vorreiterrolle bei der Akzeptanz sexueller Vielfalt" ein, so Engert und Lederer in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Klaus Wowereit ist seit dem 16. Juni 2001 Regierender Bürgermeister von Berlin und seit dem 13. November 2009 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. Im Herbst 2011 muss er sich in der Hauptstadt der Wiederwahl stellen. Nach Informationen von Spiegel Online wollen die Grünen dann mit einem eigenen Bürgermeister-Kandidaten gegen den schwulen Landesvater antreten – im Gespräch sei die Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast.



#1 HandoAnonym
  • 28.11.2009, 16:23h
  • Wowereit will also (noch) mehr schwule Touristen aus aller Welt nach Berlin locken und diese Stadt zur "Gay Capital of the World" machen. Schön! Schwule sind DINKS oder Singels und verfügen übers das nötige Kleingeld. Also wird es in Berlin noch mehr schwule (Luxus-) Hotels, noch mehr schwule Feten , noch mehr (Bare-)Sexpartys usw geben. Viele Schwule aus Ländern, in denen sie diese Freiheiten nicht kennen, dürfen sich in Berlin einmal richtig austoben. Das lässt die Kassen in Berlin klingeln und der Finanzsenator freut sich. Mit dieser grenzenlosen sexuellen Freiheit lockt "Barelin" seit Jahren Hunderttausende von Schwulen und Heteros (ja, es gibt auch Darkrooms und Slings für Hetero-Männer und -frauen sowie für Lesben)in die Stadt. Aber - Berlin wird auch die Folgekosten tragen müssen. Heute schon tummeln sich über 10.000 Aidskranke in der Berliner Szene.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SpiegelAnonym
  • 28.11.2009, 17:14h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt.

    Man darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen. Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muss, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als dass die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat. Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß. In jedem einzelnen stecken wohl mehr als fünf Tyrannen, So ist es besser, von einem Tyrannen, d. h. von der Obrigkeit, Unrecht zu leiden als von unzähligen Tyrannen, d. h. vom Pöbel.

    martin luthMan darf dem Pöbel nicht zuviel pfeifen, er wird sonst gern toll. Es ist billiger, ihm zehn Ellen abzubrechen, als ihm in einem solchen Falle eine Handbreit, ja, die Breite eines Fingers einzuräumen. Und es ist besser, wenn ihm die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun. Denn weil ja das Unrecht gelitten werden muss, so ist vorzuziehen, durch die Obrigkeit zu leiden, als dass die Obrigkeit durch die Untertanen zu leiden hat. Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß. In jedem einzelnen stecken wohl mehr als fünf Tyrannen, So ist es besser, von einem Tyrannen, d. h. von der Obrigkeit, Unrecht zu leiden als von unzähligen Tyrannen, d. h. vom Pöbel.

    Martin Luther 1526

    Die Reichskristallnacht fand in der Nacht zu Luthers Geburtstag statt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 jorgosAnonym
#4 calvinAnonym
#5 HIV-SchwuchtelAnonym
  • 29.11.2009, 09:51h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Hando, Ihr Kommentar erinnert mich an Gauweiler, der in Bayern alle Schwulen isolieren und weg sperren wollte. Ein Verbot der "schwulen Subkultur" verhindert keine Sexualkontakte.
    Mit Schliessung aller Darkrooms oder aller schwulen Hotels, wird weder eine HIV-Infektion verhindert, noch werden Sexualkontakte unterbunden.

    Das Sexualverhalten >der Homosexuellen< hängt davon ab, wie über Sexualität in den Medien geschrieben wird...

    Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.11.2009, 11:19h
  • Mit San Francisco hat sich die Konferenz keinen besseren Austragungsort aussuchen können. War Deutschland auch schon einmal Tagungsort dieser Konferenz und seit wann gibt es sie?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 alexander
  • 29.11.2009, 12:22h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • da du dich ja als echter berlinkenner erweist, nenne mir doch bitte die schwulen (luxus-) hotels in meiner stadt, möchte ich auch mal kennenlernen ?
    abgesehen davon, dass das berliner "nitelife", auch speziell das schwule, eher schäbiger und langweiliger, geworden ist, hat sich nichts neues mehr getan. ich kenne das berliner nachtleben seit 40 jahren und glaube mir, von den paar drinks, die in schwulen "locations" verzehrt werden, können die inhaber kaum leben, geschweige berlin !
    im übrigen bleiben die von dir so verteufelten barebacker eher unter sich und mit sicherheit gäbe und gibt es in jeder region die bereitschaft ein ansteckungsrisiko einzugehen, es mangelt bestenfalls an gelegenheit !
    also sollten wir doch einen (aids-) notopfer- cent für berlin einrichten, ähnlich wie in den 50zigern
    mit den briefmarken ?
    denn schliesslich wurde und wird berlin, seit dem krieg, von unseren provinzpolitheinis immer als vorzeigeobjekt für die ach so grosszügige, tolerante gesamtrepublik missbraucht, in deren schein sich so gut "weltmännisch" baden lässt ?!
    nur wenn´s daran geht einen angemessenen obulus dafür zu entrichten sind die säckel zugenäht.
    im eu-ausland müssen die bürger richtig für ihre hauptstädte berappen !
    na ja, viele "hetero" provinzfürsten geniessen schliesslich auch die sexuelle freiheit berlins, in der dienstlichen zweitwohnung mit zweitfrau/mann.
    im übrigen sind die folgekosten für staatsbesuche und repräsentation, die anteilig berlin aufgebürdet werden, weitaus höher, als die versorgung von aidspatienten!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 alexander
  • 01.12.2009, 11:25h
  • nach dem heutigen bvg-urteil betreffs der ladenschlusszeiten, speziell in berlin, die gegen die verfassung verstossen (die kirchen haben dagegen geklagt), sollte unser ob endlich mal für berlin richtig in die gänge kommen !!!

    es ist doch unerträglich, dass diese kirchenvereine immer und immer wieder in unser alltägliches leben eingreifen !

    ich bin mit sicherheit für weniger stress und einen absolut freien tag für jeden bürger, da dies jeder unbedingt braucht.
    aber diese verlogenen vereine, die ausschliesslich ihren einfluss untermauern wollen, sollten endlich aus belangen, die "jeden" bürger betreffen, absolut rausgehalten werden !!!
    allein die tatsache, dass die notwendigerweise arbeitenden bürger ( die auch noch besonders schlecht bezahlt werden ), im krankenbereich, gastronomie, schichtarbeiter ect., seit jahrzehnten auch nachts und wochenenden malochen müssen beweist, wie hirnrissig hier gerichte in anspruch genommen werden !!!

    es ist geradezu unverschämt, allein der kostenfaktor für die gerichte !
  • Antworten » | Direktlink »
#9 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 02.12.2009, 07:30h
  • Antwort auf #1 von Hando
  • Hando, was ist los mit Dir??? Hat Dein Lover Dich verlassen??? Du siehst alles immer so kritisch.

    Ich bin zwar nicht HIV-positiv, aber rechne damit jederzeit, weil, ehrlich gesagt, auch ich leichtsinnigerweise ab und zu gern bareback bin, obwohl mir das Risiko ganz bewußt ist. Aber sollte es soweit kommen, dass man HIV-Positiven isoliert und weg sperrt wie einst Gauweiler wollte oder immer noch will, würde ich niemals zum Arzt gehen und HIV-Test machen. Allein aus Angst, dass ich von Amt wegen wegesperrt würde.

    Also Hando, mit Isolieren und Weglassen vom "Herzlich Willkommen" würden sich die HIV-Verbreitung auf keinen Fall eindämmen lassen.

    Ich kenne z. B. viele Thaiboys, die HIV-Test vermeiden, weil sie wissen, dass die Behörden uneingeschränkten Zugang zu Daten und Krankenakten in aller Krankenhäuser haben, also Datenschutz ganz unterentwickelt. Dort in Bangkok gibt es sogar eine zentrale Personalregisteramt, die wie Schufa (Kreditauskunft) funktioniert, wo alle Krankheiten, Parkplatzverstöße, Wehrpflichterfüllung oder sexuelle Orientierung jeder einzelnen Person eingetragen werden, und worauf selbst die Firmen (Gewerbe anmelden genügt) Zugriff haben. Aber auch mit ein bisschen Taschengeld (Bestechung) bekommst Du dort jede Auskunft. Genau aus diesem Grund wissen fast alle Thaiboys, die Risikokontakt haben, nicht mal, ob sie HIV-positiv sind oder nicht.

    Ich bin 42 und lebe teilweise dort.

    Lieber Hando, sehe alles nicht so kritisch und geniesse Dein Leben.
  • Antworten » | Direktlink »