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Ehrgeizige Ziele der spanischen Hauptstadt: Die Kommunalregierung will Madrid weltweit unter die fünf wichtigsten Gay-Destinationen bringen.

Dies erklärten Vertreter der Stadt in der vergangenen Woche auf einer Konferenz in San Francisco. Madrid habe sich in diesem Segment bereits als führend in dem iberischen Land etabliert. So würden jährlich etwa drei Millionen Schwule und Lesben in die spanische Hauptstadt reisen. Diese gäben im Durchschnitt 130 Euro pro Tag aus – das Doppelte eines heterosexuellen Touristen.

"Madrid ist eine Referenz für die Gay Community in Spanien, da sie dieser Besuchergruppe ein spezifisches Angebot bietet: über 500 Unternehmen, darunter Hotels, Bars, Restaurants, Cafés, Diskotheken, Friseursalons, Fitness-Center und alle möglichen Geschäfte, die auf das LGTB-Publikum ausgerichtet sind", so die Tourismuswerber. Madrid veranstalte jedes Jahr über 350 Freizeit-, Kultur- und Sportevents, die sich an Schwule und Lesben richten, darunter das "gay-lesbian-transsexual Filmfestival" und das Kulturfestival "Visible".

Nach Angaben der Tourismusbehörde entspricht das Profil des Homo-Touristen in Madrid einer Person zwischen 30 und 55 Jahren, die in der Stadt wohnt, ein mittleres bis hohes Kulturniveau hat und zu jeder Jahreszeit gerne reist. Die meisten schwul-lesbischen Touristen kämen aus Österreich, Deutschland und Nordamerika. (cw)