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Washington US-Präsident George W. Bush hat Medienberichten zufolge offenbar den Papst um Unterstützung in seinem Kampf gegen die Homo-Ehe gebeten. Wie das Magazin "National Catholic Reporter" berichtet, habe Bush den Papst und weitere Vatikan-Offizielle aufgefordert, Rom solle in den letzten Wochen des Wahlkampfes verstärkt gegen die Homo-Ehe in Amerika protestieren. In einem Gespräch mit Kardinal Sodano forderte er, die US-Bischöfe sollten sich stärker in dem Kampf für katholische Moral integrieren, nicht jeder böte Bush Rückhalt. Der Bericht von John Allen Jr. gilt als glaubwürdig, er berichtet seit Jahrzehnten aus dem Vatikan. (nb)



#1 DizAnonym
#2 wolf4606
  • 14.06.2004, 21:29h
  • Bush kann es nicht lassen, er hat doch schon so vielen Menschen geschadet. Die Kirche und der Papst sind sowieso gegen uns. Durch seine Hetzkapagne wird er die Wahl verlieren. Und dann kommt hoffentlich mal kein Unruhestifter an die Macht in den USA. Wir können es den Amerikanern nur wünschen.
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#3 GerdAnonym
  • 14.06.2004, 21:42h
  • Das kann ich mir gut vorstellen.

    Wer das Ratzinger-Papier gelesen hat, der weiss, wohin zur Zeit in Rom die Reise geht. Das ist zwar sehr schlimm und selbst für die katholische Kirchenleitung unwürdig, aber es entspricht der Wahrheit.

    Und gerade deswegen würde es sehr helfen, wenn mehr Leute in der HuK (=Homosexuelle und Kirche) mitarbeiten würden.

    Das dies auch etwas bringt, sieht man an den Veränderungen in der EKD, wo mittlerweile 9 Landeskirchen der EKD (Nordelbien, Bremen, Oldenburg, Braunschweig, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Rheinland, Pfalz, Hessen-Nassau und Westfalen) gelebte Homosexualität als völlig in Ordnung ansehen und Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare anbieten (man macht nur noch die sachlich falsche Unterscheidung die heterosexuelle Ehe sei als Leitbild für die Gesellschaft "besser"- aber das ist schonmal theolgisch gesehen um Meilen von der Einstellung der katholischen Kirchenleitung entfernt).

    Die katholische Kirchenleitung darf nicht dauerhaft von homophoben Menschen geprägt werden und dies geht nur durch innerkirchliche Auseinandersetzung.

    Daher unterstützt die HuK in Deutschland und redet mit Euren OrtspfarrerInnen und noch wichtiger Ortspriestern über Eure Anliegen...

    Das ist eines der wichtigsten Aufgaben, die uns noch bevorstehen.
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#4 rogerAnonym
  • 15.06.2004, 00:27h
  • ICH FORDERE DIE SPANISCHE INQUISITION FÜR DEN PAPST UND DIE ANDEREN KLERIKER!!!!!!!

    SIE SOLLEN IHREM HOMOPHOBEN GLAUBEN ABSCHWÖREN, UND DAS UNTER DER SCHWERSTEN FOLTER!!!

    SOLLTEN SIE ES NICHT TUN, DANN NIX WIE AB AUF DEN SCHEITERHAUFEN!
    DORT SOLLEN SIE BRENNEN, BIS ZUM JÜNGSTEN TAGE!!!!!!!!!

    mit den allerfreundlichsten grüssen an den katholischen klerus, (ich habe keine angst vor eurer erbärmlichen hölle)

    roger
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#5 EwaldAnonym
  • 18.07.2004, 12:23h
  • Das wissen wir doch schon lange..und die Stimmen gegen Bush werden im eigenen auch immer lauter. .zumindest bei einem Teil der schwul-lesbischen Gemeinden.
    Doch auch hier gibt es grosse Gegensätze..bei der Veranstaltung/Wahl zum diesjährigen International Mr. Leather in Chicago hielt der Vorsitzende der Leather-community eine bewegende und aufrüttelnde Rede in der er all die Diskriminierung und Einschränkungen die Bush durchzog und noch plant, vorstellte und diese immer wieder mit dem Ruf "fight against Bush" unterstrich. Standing ovations und tosender Beifall begleitete seine Rede aber auch einige sehr laute Buhh - Rufe hallten durch den Saal. Das zeigt, das auch hier die Reihen nicht geschlossen sind und man zum Teil durchaus einferstanden ist mit der Politik, die ein Präsident offen in die Welt hinausbrüllt. Das kann ich einfach nicht verstehen. Einerseits rennen alle der Buhh-rufer im wildesten Leder auf diese Veranstaltung um dort, im geschlossenen Rahmen sich mal wieder richtig gehen zu lassen oder auch sich und ihre Sexualität samt Fetisch zu feiern, aber wenn sie wieder in ihren Heimatorten sind, mutieren diese Leute dann wohl wieder zu den biederen, braven Mitbürgern die zu allem ja und ahmen sagen, ohne auch nur die geringste Kritik zu üben. Ob hier schon ne Kollektive Gehirnwäsche stattgefunden hat??
    Ich kann doch nicht jemanden Unterstützen, der mich am liebsten nicht auf dieser seiner heilen Welt sehen würde?? Ich bin froh, das wir hier unsere Meinungen offen vertreten können und wie bisher in der Gemeinschaft Dinge verändern. Schwule Bürgermeister wählen zu können, schwul-lesbische Parteien im Rathaus als Stadträte zu haben (München). Das ist es, was es mir die als schwulen Mann ermöglicht, mein Leben zu gestalten und auch erst durch die Akzeptanz (nicht Toleranz) an dieser politischen und gesellschaftlichen Welt als vollwertiges Individuum teilzunehmen. Das sollte ein Weg der Zukunft sein, auch für alle jungen Menschen, die erst noch ihr coming out bewältigen müssen. Wenn die Angst wegfällt, als schwul/lesbisch geborener Mensch zu leben, gewinnen wir alle an Stärke und unsere Umwelt wird merken, das wir in "ihrer" Welt eine wunderbare Bereicherung sind.
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